Aktienmarkt Kursrückgänge als taktische Korrektur


15.06.07 12:29
J.P. Morgan Asset Management

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Experten von J.P. Morgan Asset Management sehen die weltweiten Kursrückgänge der letzten Tage als taktische und nicht als fundamentale Korrektur.

"Die Märkte verzeichneten seit März dieses Jahres einen starken Aufwärtstrend: So legten beispielsweise der S&P 500 und der MSCI Europe-Index seit März über 12 Prozent zu und die Schwellenländerbörsen sind sogar um 22 Prozent gestiegen", unterstreiche Ulrike Pfuhl, Aktienexpertin bei J.P. Morgan Asset Management in Frankfurt. Ihrer Einschätzung nach hätten sich die Anzeichen für einen Dämpfer bereits in den letzten Wochen bemerkbar gemacht. So sei neben anderen Indikatoren für eine leichte Marktüberhitzung der Volatilitätsindex VIX wieder auf das Niveau von Anfang März gestiegen, als die Märkte zuletzt einen kurzfristigen Rückgang verzeichnet hätten.

Darüber hinaus seien die Aktienengagements von Hedgefonds per Ende Mai auf ein Fünfjahreshoch gestiegen. Als gutes Zeichen werte Pfuhl dabei, dass die "Put-to-Call-Ratio", also das Verhältnis von Verkaufs- zu Kaufoptionen, des EURO STOXX 50 auf den höchsten Wert seit 2002 gestiegen sei: "Die Investoren haben sich also in Erwartung der Marktkorrekturen schon ein Schutzschild zugelegt."

Die Marktspezialistin erläutere: "Diese taktischen Indikatoren weisen auf eine aktuell gestiegene Vorsicht hin, auf fundamentaler Ebene sind Aktien aber weiterhin zu favorisieren." Das Gewinnwachstum sei nach wie vor sehr robust und die Analysteneinschätzungen seien in Europa und den USA sogar nach oben korrigiert worden. "So gibt die aktuelle Entwicklung Anlass zur Hoffnung, dass wir in 2007 erneut ein Gewinnwachstum von bis zu 10 Prozent - in Europa sogar leicht darüber - erwarten können", betone die Aktienexpertin.

Die Bewertungen seien bezogen auf die historischen Werte immer noch solide: "Das Kurs/Gewinn-Verhältnis der meisten globalen Märkte liegt inmitten ihres Fünfjahresdurchschnitts", erkläre Ulrike Pfuhl. Ihr Fazit sei folgendes: "Trotz der aktuell leichten Verunsicherung an den weltweiten Börsen und der erhöhten Nervosität, die zum Teil durch die massiv gestiegenen Renditen am Rentenmarkt hervorgerufen wurde, sind also nach wie vor attraktive und unterbewertete Aktien zu finden."

Um diese Werte zu identifizieren, sei laut Christoph Bergweiler, Leiter Distribution Sales von J.P. Morgan Asset Management in Frankfurt, eine tiefe Kenntnis der Märkte und ein weltweites Netzwerk essenziell: "In einen Fonds wie den JPM Global Focus Fund fließt beispielsweise das Know-how von 60 Experten, die insgesamt 18 Sektoren abdecken, in die Investmententscheidung ein. Dieses global aufgestellte Analystenteam verfügt über durchschnittlich 13 Jahre Berufserfahrung", unterstreiche Bergweiler.

Von vier Investmentzentren aus hätten die Spezialisten ein Aktienuniversum von über 2.000 Titeln im Blick. "So können sie auf Basis detaillierter Analysen plus jährlich rund 5.000 Unternehmensbesuche die aussichtsreichsten Werte mit mindestens 25 Prozent Gewinnsteigerungspotenzial ermitteln. In enger Zusammenarbeit mit den Analysten werden diese Unternehmen dann vom Fondsmanagement noch einmal auf Katalysatoren überprüft, dass dieses Potenzial auch in den nächsten 12 bis 18 Monaten umgesetzt wird", erläutere Christoph Bergweiler.

Seiner Meinung nach sei außerdem wichtig, dass ein Prozess ohne enge Indexbeschränkung zugrunde liege: "Die meisten globalen Aktienfonds vertrauen auf traditionelle Ansätze und werden nah an der Benchmark gemanagt. So haben sie nur bedingt die Chance, sich besser als der Markt zu entwickeln. Bei den Anlageentscheidungen für den JPM Global Focus Fund haben die Spezialisten die Möglichkeit, die weltweit attraktivsten Chancen zu nutzen: Sie können über alle Regionen und Sektoren hinweg in Unternehmen unterschiedlichster Marktkapitalisierung und Werte jeden Stils investieren, bei denen sie das beste Gewinnsteigerungspotenzial identifiziert haben."

Durch diesen spezifischen Fokus trage der Fonds zur Diversifizierung des Gesamtportfolios bei, da er sich auf Unternehmen konzentriere, die in traditionellen globalen Aktienfonds häufig unterrepräsentiert seien. "Unser besondere Prozess hat zu einer hervorragenden Performance geführt, sodass der JPM Global Focus Fund in seinem vierjährigen Bestehen über alle Zeiträume hinweg im ersten Dezil der Wettbewerberfonds positioniert ist und in 13 von 15 Quartilen den Referenzindex MSCI World übertroffen hat", freue sich Christoph Bergweiler.

Die herausragende Qualität würden auch renommierte Rating-Agenturen bestätigen: So zeichne beispielsweise Standard & Poor's den JPM Global Focus Fund nicht nur mit der Höchstwertung von fünf Sternen aus, sondern habe auch das Fondsmanagement mit dem Rating "A" bewertet.

Auch Feri Rating & Research beurteile "die Fähigkeit des Fondsmanagements zur Generierung einer langfristig stabilen, überdurchschnittlichen Performance" als "sehr gut". Der Fonds werde von Feri der Vergleichsgruppe "Aktien Welt" zugeordnet, in der Ende April 417 verschiedene Fonds enthalten gewesen seien. Hiervon hätten zum Stichtag 30. April 2007 insgesamt 268 Fonds ein Rating von Feri erhalten, wovon 34 mit "sehr gut" und 56 mit "gut" beurteilt worden seien. (15.06.2007/fc/a/m)