Allianz Euro High Yield Bond - A - EUR-Fonds: 09/2013-Bericht, Wertzuwachs


24.10.13 13:51
Allianz Global Investors

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der Allianz Euro High Yield Bond - A - EUR-Fonds konzentriert sich auf das High-Yield-Segment des Euro-Anleihenmarkts, so die Analysten von Allianz Global Investors.

Über 10% des Fondsvermögens hinausgehende Fremdwährungs-Engagements müssten gegen Euro abgesichert werden. Das Anlageziel sei es, auf langfristige Sicht Kapitalzuwachs zu erwirtschaften.

Die Unsicherheit über den weiteren Verlauf der Krise in Syrien und das Wertpapierkaufprogramm der Federal Reserve (FED) hätten die Marktstimmung zu Monatsbeginn erneut belastet. Die günstigen makroökonomischen Daten und die beruhigenden Äußerungen der Europäischen Zentralbank zum Zinsniveau hätten den Märkten jedoch eine relativ gute Orientierung gegeben. Die Entscheidung der FED, ihre Wertpapierkäufe noch nicht zu reduzieren, sei hingegen überraschend gekommen.

Mitte September sei der Rückzug von Larry Summers als Kandidat für den Notenbankvorsitz von den Märkten begrüßt worden. Er gelte als ein weniger begeisterter Verfechter einer akkommodierenden Politik als seine Hauptkonkurrentin Janet Yellen. Zugleich habe Russlands Eingreifen die diplomatischen Spannungen im Zusammenhang mit der Lage in Syrien lindern können.

Zum Monatsende hin seien angesichts der festgefahrenen Verhandlungen über den US-Haushalt Befürchtungen aufgekommen, dass Behörden in den USA vorübergehend geschlossen würden. Auch in Italien hätten sich die politischen Spannungen verstärkt. Vor diesem Hintergrund habe sich der Markt für Hochzinsanleihen relativ gut gehalten. Wegen der geringen Volatilität von Cash-Bonds, der schwächer als erwarteten Aktivität am Primärmarkt und der relativ stabilen verwalteten Vermögensvolumen der Vermögensverwaltungsgesellschaften habe das Handelsvolumen im Monatsverlauf deutlich unter dem Durchschnitt gelegen.

Von den einzelnen Sektoren hätten der Technologiesektor, zyklische Konsumgüter und Versicherungen im Monatsverlauf besser abgeschnitten als der Merrill Lynch Euro High Yield Index. Versorger, der Bereich Gesundheitswesen und klassische Konsumgüter hätten sich dagegen unterdurchschnittlich entwickelt.

Ein Blick auf die Ratingkategorien zeige, dass Emittenten mit einem niedrigeren Rating überdurchschnittlich abgeschnitten hätten: in der Kategorie CCC sei ein Plus von 1,78% verzeichnet worden, in der Kategorie B von 1,62% und in der Kategorie BB von 0,94%. Der iTraxx Xover habe sich besser als der Kassamarkt entwickelt. Während sich seine Renditeaufschläge um 55 Basispunkte eingeengt hätten, habe die Einengung am Kassamarkt nur 20 Basispunkte betragen.

In diesem Umfeld habe der Fonds an Wert zulegen können, er habe jedoch etwas schwächer abgeschnitten als sein abgebildetes Marktsegment. Dabei sei der Fonds durch seine Sektorpositionierung in Mitleidenschaft gezogen worden, habe aber vom synthetischen Engagement gegenüber dem iTraxx Xover profitiert.

Am Primärmarkt hätten sich die Analysten an den Neuemissionen von Renault, Fiat und Telefónica beteiligt. Die Investition in Finmeccanica sei beibehalten worden. Die Untergewichtung von EDP, Heidelberg und ThyssenKrupp sei verringert und die Positionen in Wendel, Lafarge, Schäffler, SPCM und Crown Cork ausgebaut worden. Die Positionen in Rottapharm, Quiksilver und Severstal seien hingegen veräußert worden.

Im Oktober dürfte die Schließung von US-Behörden und die US-Haushaltsverhandlungen das wichtigste Thema sein, das auch zu Spannungen führen und die Volatilität am Markt beeinflussen könnte. In Italien würden die Märkte die politische Entwicklung im Auge behalten. Am Primärmarkt für Hochzinsanleihen könnte sich die Aktivität erhöhen, da die Emissionen im September hinter den Erwartungen zurückgeblieben seien. (24.10.2013/fc/a/f)





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