C-QUADRAT ARTS Total Return Bond Fondsporträt


21.12.09 08:31
Euro fondsxpress

München (aktiencheck.de AG) - Verluste laufen lassen, Gewinne begrenzen - mit dieser Strategie fährt der C-QUADRAT ARTS Total Return Bond respektable Renditen ein, so die Experten von "Euro fondsxpress".

In guten Börsenzeiten Performance zu erwirtschaften, sei einfach. In schlechten Börsenzeiten Verluste zu vermeiden, sei schon sehr viel schwieriger. Nur wenige Produkte würden das schaffen. Der C-QUADRAT ARTS Total Return Bond sei ein solcher Fels in der Brandung.

Der Dachfonds aus Österreich könne flexibel und weltweit in Geldmarkt- und Anleihenfonds investieren. Dreh- und Angelpunkt der Investmentstrategie sei, die Trends an den Börsen rechtzeitig zu erwischen. Die Trends zu identifizieren, sei jedoch nicht die Aufgabe von Fondsmanager Leo Willert. Das mache der Computer. Es sei allein dem Computerprogramm ARTS überlassen, das Momentum auszumachen und zu bestimmen, wie die verschiedenen Anlageklassen gewichtet würden. ARTS stehe für "Absolute Return Trading Solutions".

Auch die Zielfonds würden mithilfe des quantitativen Handelssystems gesucht. Insgesamt könne die Software aus mehr als 10.000 Fonds auswählen. "Das System sucht die Fonds aus, die im Vergleich zu anderen Produkten den Trend am besten abdecken", erkläre Willert. Wie lange ein Vehikel im Portfolio verbleibe, hänge von der Volatilität an den Märkten ab. Im Durchschnitt werde ein Zielfonds 100 Tage gehalten.

Verluste zu vermeiden, sei wichtiger, als Gewinne zu erzielen. Nach diesem Grundsatz würden alle Fonds von C-QUADRAT gemanagt. Im Krisenjahr 2008 sei es Willert zwar nicht ganz gelungen, den C-OUADRAT ARTS Total Return Bond das ganze Jahr über im Plus zu halten. Aber die Verluste hätten sich in engen Grenzen gehalten.

Damit habe das Vehikel trotz seiner Konzentration auf Rentenpapiere so manchen Aktienfonds geschlagen und gehöre zu den besten in Deutschland zugelassenen Total-Return-Fonds. Über drei Jahre habe er mehr als 20 Prozent zugelegt, seit Jahresanfang habe er allein 27 Prozent an Wert gewonnen.

Gerade in der turbulenten Phase der Finanzkrise habe das Quantsystem Stärke bewiesen. Für Leo Willert nicht unerwartet, vor allem, weil an den Märkten Logik keine Rolle mehr gespielt habe: "In Zeiten größter Irrationalität gibt es die klarsten Trends. Es kommt zu deutlichen Übertreibungen - in welche Richtung auch immer." Und je länger und stabiler ein Trend laufe, desto besser performe der Fonds.

Das sei auch derzeit der Fall: "2009 war ganz klar das Jahr der Unternehmensanleihen aus Schwellenländern", konstatiere Willert. Dementsprechend werde das Portfolio von Hochzins- und Emerging-Marktes-Anleihen dominiert. Auch Produkte, die in Landeswährung investieren würden, würden aufgenommen, sofern das System ein Signal dafür liefere. Das sorge für einen ordentlichen Anstieg des Fondspreises - sei aber nichts für schwache Nerven.

Der C-QUADRAT ARTS Total Return Bond gehört zu den Besten seiner Klasse und ist mit €uro-FondsNote 2 bewertet, so die Experten von "Euro fondsxpress". Für ein Rentenprodukt sei er allerdings recht offensiv aufgestellt. Investoren sollten ein entsprechendes Risikoprofil und einen längeren Atem mitbringen. Leo Willert empfehle einen Anlagehorizont von fünf bis acht Jahren. (Ausgabe 51 vom 18.12.2009) (21.12.2009/fc/a/f)






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