DKB Nachhaltigkeitsfonds SDG: 10/2019-Bericht, Wertzuwachs von 0,92% - Fondsanalyse


02.12.19 08:30
BayernInvest Luxembourg S.A.

Luxemburg (www.fondscheck.de) - Der DKB Nachhaltigkeitsfonds SDG (ISIN LU0117118041 / WKN 541954, AL) setzt auf Unternehmen, deren unternehmerisches Handeln sich nach Einschätzung der BayernInvest positiv auf die Umwelt und Gesellschaft auswirkt, so die Experten von BayernInvest Luxembourg S.A.

SDG beschreibt 17 von den Vereinten Nationen definierte Ziele, die die globalen Herausforderungen unserer Zeit adressieren, berichten die Experten von BayernInvest Luxembourg S.A. Es werde ausschließlich in solche Unternehmen investiert, die hierfür einen sichtbaren positiven Beitrag leisten würden. Die Daten-Basis würden Impact Analysen bilden, die die Wirkung der Unternehmen auf die SDG-Ziele analysieren würden. Durch die Fokussierung auf nachhaltige und zukunftsfähige Geschäftsmodelle würden die ausgewählten Unternehmen attraktive Renditechancen bieten.

Die Basis der Investmentstrategie sei eine Aktien-Faktorstrategie, die neben den Stil-Faktoren Value, Quality, Momentum und Low Risk auch ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) in der Aktienauswahl berücksichtige. Das Investmentuniversum werde um Titel reduziert, die gegen grundsätzliche ESG-Kriterien (z.B. Produzenten von Atomenergie, Tabak, Waffen, Verstöße gegen UN Global Compact Prinzipien) bzw. ergänzende fondsspezifische ESG-Kriterien verstoßen würden.

Im Oktober hätten die Aktienmärkte die gute Performance des Vormonats weiter fortsetzen können. Analog zum September hätten zyklische Sektoren, wie z. B. Banken, Automobile und Baustoffe, die höchsten Gewinne verzeichnet. Gestützt werde die aktuelle Rally an den Aktienmärkten durch eine Annäherung im Handelsstreit zwischen den USA und China. Beide Länder hätten sich auf einen "Phase-1"-Deal geeinigt. Hierdurch solle die für Ende des Jahres angekündigte Zollerhöhung von 25% auf 30% für chinesische Waren in Höhe von 250 Mrd. USD ausbleiben. Gleichzeitig habe China angekündigt, die Einfuhr von amerikanischen Agrarwaren auf 40 bis 50 Mrd. USD in den nächsten zwei Jahren zu erhöhen.

Auch beim Thema Brexit habe es Fortschritte gegeben. Die britischen und irischen Ministerpräsidenten hätten sich Anfang Oktober über die Ausgestaltung des nordirischen Backstop einigen können. Auch von der EU sei diese Lösung gebilligt worden. Der Versuch, den Brexit bis zum 31.10.2019 durchzusetzen, sei erneut im britischen Parlament gescheitert. Hierauf sei die erneute Verlängerung der Frist bis zum 31.01.2020 gefolgt. Der Ifo Geschäftsklimaindex habe auf seinem Niveau vom September von 94,6 Punkten verharrt. Der europäische Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe habe seinen schwachen Vormonatswert von 45,7 leicht auf 45,9 Punkten erhöhen können.

Auch die Frühindikatoren in den USA hätten sich im Oktober erholt. Der ISM Manufacturing Index sei von 47,8 Punkte auf 48,3 Punkten gestiegen. Der ISM Non-Manufacturing Index sei von 52,6 auf 54,7 Punkte gestiegen und liege somit weiterhin im expansiven Bereich. An den europäischen Börsen habe der EURO STOXX 50 im September 1,1% gewonnen.

Der breiter gefasst MSCI Europe habe 0,9% hinzugewonnen. Der deutsche Leitindex DAX sei um 3,5% angestiegen. In den USA habe der S&P 500 Index 0,1% (in EUR) verloren. Der Dow Jones Index sei um -1,6% (in EUR) gefallen. Der NASDAQ 100 Index, in dem viele Werte aus dem Technologiesektor vertreten seien, habe 2,1% (in EUR) gewonnen. Der japanische Leitindex Nikkei 225 habe 3,2% (in EUR) gewonnen. Der MSCI World Index sei im September um 0,3% (in EUR) angestiegen.

Der Fonds habe im Monat September 0,9% gewonnen und damit leicht über Marktniveau gelegen. Gründe für die leicht bessere Performance würden sich insbesondere in dem Sektor Technologie finden. Auf Unternehmensebene habe sich die Aktie von SAP gut entwickelt. Das Unternehmen sei der globale Marktführer von Software für die Abwicklung sämtlicher Geschäftsprozesse eines Unternehmens. Die Aktie habe im Oktober einen Gewinn von ca. 10,1% verzeichnen können und damit ca. 29 Basispunkte zur Portfolioperformance beigetragen. Grund seien sehr starke Quartalszahlen gewesen. Insbesondere der Umsatz mit cloudbasierten Softwarelösungen habe sich stärker als von Analysten erwartet entwickelt.

Auch wenn sich die globalen politischen Risiken wie Brexit und Handelskonflikte zuletzt abgeschwächt hätten, bleibe der Markt volatil. Durch die starke Kursentwicklung der letzten beiden Monate werde eine Erholung der Konjunktur bereits in vielen Aktien eingepreist. Die am 12. Dezember angesetzten Neuwahlen in Großbritannien würden zeigen, ob sich Boris Johnson durchsetzen könne und ein geordneter Brexit zum 31.01.2020 möglich sei. Auch der "Phase-1"-Deal zwischen den USA und China sei noch nicht in trockenen Tüchern. Zudem bleibe abzuwarten, welche Maßnahmen diese Einigung tatsächlich beinhalte. (Stand vom 31.10.2019) (02.12.2019/fc/a/f)






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