DNCA Invest - Alpha Bonds-Fonds: 09/2020-Bericht, Performance von -0,91% - Fondsanalyse


26.10.20 12:30
DNCA Investments

Paris (www.fondscheck.de) - Der Teilfonds DNCA Invest - Alpha Bonds ist bestrebt, über die empfohlene Anlagedauer von mindestens drei Jahren eine höhere Wertentwicklung als der EONIA Index plus 2,5% nach Abzug von Gebühren zu erzielen, so die Experten von DNCA Investments.

Dieses Wertentwicklungsziel solle bei einer jährlichen Volatilität erreicht werden, die unter normalen Marktbedingungen unter 5% liege. Die Anleger würden darauf hingewiesen, dass der Verwaltungsstil Entscheidungsspielräume vorsehe.

Die industrielle Aktivität könne sich zwar zügig erholen, der Dienstleistungssektor trete jedoch vor dem Hintergrund einer zweiten Welle der Epidemie in Europa geradezu auf der Stelle. Bis heute habe sich der Aufschwung noch nicht verselbstständigt und seine weitere Entwicklung hänge nach wie vor von einer eventuellen Ausweitung der haushaltspolitischen Stützungsmaßnahmen ab.

In Bzug auf die Inflation sei zu sagen, dass, mit Ausnahme der Eurozone, wo kurzfristige Faktoren die Inflation drücken würden, die Statistiken zur Preisentwicklung insgesamt durch Preiserhöhungen, wie in den Vereinigten Staaten, überrascht hätten. Die Zentralbanken würden ihrerseits nach wie vor einen billigen und unbegrenzten Zugang zur Liquidität gewährleisten. Eine Folge hiervon sei ein starker Rückgang der Volatilität an den Märkten für Staatsanleihen und Investment-Grade-Schuldverschreibungen gewesen.

Die zunehmende Koordinierung von geld- und fiskalpolitischen Maßnahmen sowie die Reduzierung des potenziellen Wachstums würden die Experten in ihrer Einschätzung bestärken, dass die Inflation ansteigen werde, was sich nach Erachten der Experten noch lange nicht in den Marktpreisen widerspiegele. Die wichtigste Überzeugung des Fondsmanagementteams der Experten bleibe nach wie vor, dass die Inflationserwartungen erneut zunehmen würden. Andererseits hätten die Experten das Risiko des Portfolios im Laufe des Monats leicht umgeschichtet und zwar zugunsten einiger Schwellenländer wie Südafrika und Mexiko.

Im Monatsverlauf habe der Fonds Performanceeinbußen verzeichnen müssen, die überwiegend auf den Rückgang der Inflationserwartungen in der Eurozone zurückzuführen gewesen seien. Dagegen habe das Long-Engagement in australischen Staatsanleihen den wichtigsten positiven Performancebeitrag geleistet.

In Bezug auf das Fondsmanagement sei festzuhalten, dass die Experten die Sensitivität gegenüber dem Zinsrisiko schrittweise reduziert hätten, um dem Rückgang der Renditen Rechnung zu tragen. Die Sensitivität dürfte sich allerdings in Ermangelung von Potenzial für Zinsanhebungen auch in den kommenden Monaten weiter im positiven Bereich bewegen. Bei den Devisen hätten die Experten ihr Short-Engagements in US-Dollar und GBP reduziert und ihr Long-Engagement gegenüber der Norwegischen Krone aufgestockt.

Das Risikobudget des Portfolios habe sich im Berichtsmonat erhöht. Die ex-ante Volatilität, die die Experten unter Berücksichtigung einer 1-Jahr-Historie berechnen würden, bewege sich zwar in der Nähe des oberen Grenzwertes, liege jedoch bei kurzfristigen Laufzeiten (3 Monate) bzw. auf lange Sicht (3 bis 5 Jahre) unter der 4%-Schwelle. Die Allokation des Portfolios, das sich aus teilweise abgesicherten inflationsgebundenen Wertpapieren, Schwellenmarkttiteln (China, Ungarn, Südafrika und Mexiko) und Arbitrage-Positionen gegenüber den Zinskurven der Industrieländer zusammensetze, dürfte in einem Umfeld profitieren, das trotz zunehmenden Inflationsdrucks weiterhin durch eine lockere Geldpolitik gekennzeichnet sei. (Stand vom 08.10.2020) (26.10.2020/fc/a/f)





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