DWS Concept Kaldemorgen LC-Fonds: 02/2020-Bericht, Staatsanleihen erhöht - Fondsanalyse


23.03.20 11:00
DWS

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Der DWS Concept Kaldemorgen LC ist ein Multi-Asset-Fonds mit integriertem Risikomanagement, so Klaus Kaldemorgen, Fondsmanager bei DWS.

Durch die flexible Allokation von Aktien und Anleihen in Verbindung mit dem Einsatz von Währungs- und Absicherungsstrategien solle die risikoadjustierte Rendite langfristig maximiert werden. Das Fondsmanagement strebe eine angemessene Beteiligung an steigenden Märkten und einen gewissen Schutz des Kapitals bei fallenden Märkten an. Die Schwankungsbreite des Fondsanteilswertes und mögliche Verluste in einem Kalenderjahr sollten im einstelligen Prozentbereich gehalten werden (keine Garantie).

Während sich die globalen Aktienmärkte in der ersten Februar-Hälfte mit +4-6% noch positiv entwickelt hätten, hätten die Sorgen vor einer Covid-19 Pandemie angesichts steigender Fallzahlen außerhalb Chinas zu einer deutlich erhöhten Risikoscheu im weiteren Monatsverlauf geführt. Wegen der Befürchtung einer spürbaren Eintrübung der globalen Wachstumsperspektiven seien die Aktienmärkte gegen Ende des Monats stark unter Druck gekommen.

Vom Hochpunkt zur Monatsmitte hätten der deutsche Aktienindex DAX und der S&P 500 Index bis Monatsende jeweils mehr als 14% (in Euro) verloren. Der MSCI Welt Index sei unter den Strich im Monat Februar um knapp 8% (in Euro) gesunken. Öl der Sorte Brent habe -14% abgeben müssen. In einem solchen Umfeld seien sogenannte "Safe-Haven"-Anlagen gefragt gewesen. Gold habe in Euro +3,7%, der Japanische Yen +1,7% und 10-jährige US-Staatsanleihen +4,6% zugelegt.

Die Rücksetzer an den Märkten sei dazu genutzt worden, die Nettoaktienquote via Futures geringfügig zu erhöhen. Diese Erhöhung könne im derzeit volatilen Umfeld allerdings lediglich einige Stunden betragen. Um dem Portfolio weitere Stabilität zu verliehen, seien Staatsanleihen um 3%-Punkte erhöht worden. Die weitere Stärke des US-Dollars sei genutzt, die USD-Quote im Fonds um 6%-Punkte auf nun mehr 13,5% reduziert worden.

DWS Concept Kaldemorgen FC habe den Monat mit einer Wertentwicklung von -3,50% beendet. Das Aktienportfolio in lokaler Währung habe mit -4,16% den größten negativen Beitrag gehabt. Über Absicherungen hätten der Verlust um +69 BP geschmälert werden können. Unternehmensanleihen hätten sich ebenfalls nicht der generellen Risk-Off Stimmung an den Märkten entziehen können und mit -27 BP negativ beigetragen. Hier habe sich der bereits Mitte des vergangenen Jahres begonnene Abbau von 22% auf nunmehr lediglich 14% bezahlt gemacht. Staatsanleihen inklusive Derivate hätten einen neutralen Beitrag gehabt. Gold (in Euro) mit +21 BP und das Fremdwährungsportfolio mit +9 BP hätten einen positiven Beitrag gehabt.

Eine erhöhte Volatilität wird uns mit ziemlicher Sicherheit noch eine Weile vorhanden bleiben, so die Experten der DWS. Es sei jedoch wichtig sich vor Augen zu führen, dass die Auswirkungen des Virus ein temporäres Problem und keinen strukturellen Bruch / volkswirtschaftlichen Abschwung darstellen würden. Eine Situation wie in der Folge der Finanzkrise 2008/2009 sei nicht zu erwarten. Nach Meinungen von Experten werden uns die Auswirkungen des Virus noch weitere 1-3 Monate begleiten, so die Experten der DWS.

Die Effekte des Virus auf die globale Wirtschaft würden mit ziemlicher Sicherheit dazu führen, dass die Notenbanken - in erster Linie die amerikanische Federal Reserve - ihre unterstützende Geldpolitik weiterführen würden und es zu weiteren Zinssenkungen kommen werde. Für Anleger gelte das Motto: "Zähne zusammenbeißen". Kurzfristig könne es an den Märkten durchaus zu heftigen Schwankungen kommen, mittel- bis langfristig würden die Experten aber an ihrer konstruktiven Markteinschätzung festhalten. (Stand vom 28.02.2020) (23.03.2020/fc/a/f)





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