Deka-BasisStrategie Renten CF-Fonds: 10/2017-Bericht, Rentenmärkte erneut in freundlicher Verfassung - Fondsanalyse


13.11.17 12:00
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Management des Deka-BasisStrategie Renten CF verfolgt die Strategie, überwiegend in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus ganz Europa zu investieren, so die Experten von Deka Investment.

Neben Investitionen in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus dem Euroraum sowie aus den übrigen Ländern Westeuropas könnten auch Investitionen in Anleihen aus Zentral- und Osteuropa getätigt werden.

Die Investitionen würden vorrangig in Euro und in anderen europäischen Währungen erfolgen. Mindestens 75% der Anlagen würden auf Euro lauten oder seien gegenüber dem Euro währungsgesichert. Darüber hinaus könnten auch Anlagen in globale Fremdwährungen erfolgen.

Die Anlagen würden überwiegend in Staats- und Unternehmensanleihen sowie in besicherten, verzinslichen Wertpapieren, z.B. Pfandbriefen erfolgen. Es würden nur Wertpapiere erworben, die selbst oder deren Aussteller eine gute bis sehr gute Schuldnerqualität (Investmentgrade-Rating) aufweisen würden.

Im Oktober hätten sich die Rentenmärkte erneut in freundlicher Verfassung gezeigt. Aussagen der EZB, das Anleihekaufprogramm bis weit in 2018 fortzuführen, hätten dabei insbesondere im Kreditsegment zu Kurssteigerungen geführt. Der Aufwertungstrend des Euro der vergangenen Monate habe dagegen weiter an Schwung verloren und die Rendite 10-jähriger Bundesanleihen sei von 0,46% auf zuletzt 0,36% gesunken. Die globale Wirtschaft befinde sich gemäß der veröffentlichten Indikatoren weiterhin auf einem soliden Wachstumskurs. Geopolitische Spannungen seien tendenziell in den Hintergrund getreten und die Rohstoffmärkte hätten ihren positiven Trend fortgesetzt.

Der Fonds Deka-BasisStrategie Renten habe in diesem Umfeld eine positive Wertentwicklung verzeichnen können. Die durchschnittliche Zinsbindungsdauer (Duration) des Portfolios sei über den Monat hinweg relativ unverändert gelassen worden. Der Fonds habe hauptsächlich von Spreadeinengungen profitiert. Die Aufwertung des US-Dollar habe zudem für einen leicht positiven Beitrag gesorgt, wobei das offene Währungsexposure weiterhin sehr gering gehalten worden sei. Das Portfolio sei durch selektiven Zukauf von Neuemissionen adjustiert worden, jedoch mit deutlich weniger Dynamik als noch in den Vormonaten. Die Spreadduration sei in etwa konstant gehalten worden.

Der synchrone globale Aufschwung stütze weiterhin die Entwicklung an den Finanzmärkten. So habe der Internationale Währungsfonds seine Wachstumsprognosen für die Weltwirtschaft im laufenden und kommenden Jahr um jeweils 0,1% auf 3,6% bzw. 3,7% angehoben. Auch das US-Bruttoinlandsprodukt habe im 3. Quartal mit einer im Vergleich zu den Daten aus der jüngsten Vergangenheit überdurchschnittlichen annualisierten Wachstumsrate von 3,0% überrascht. Die Stimmung in der europäischen Wirtschaft sei ebenfalls ungebrochen gut. Gemessen an einem von der Europäischen Kommission berechneten Index sei das Wirtschaftsvertrauen im Euroraum auf den höchsten Stand seit Januar 2001 gestiegen.

Dagegen bleibe die Preisentwicklung gedämpft. Die Jahresveränderungsrate der US-Verbraucherpreise sei im September zwar von 1,9% auf 2,2% gestiegen. Klammere man jedoch die Energie- und Nahrungsmittelpreise aus, so habe die Jahresteuerung mit 1,7% auf dem Vormonatsniveau stagniert. Nach einer Schnellschätzung des statistischen Amtes der Europäischen Union sei die jährliche Inflation im Euroraum im Oktober von 1,5% im Vormonat auf 1,4% gesunken.

In diesem Umfeld habe die Europäische Zentralbank beschlossen, ihr Anleiheankaufprogramm um weitere neun Monate bis mindestens September 2018 zu verlängern. Ab Januar nächsten Jahres würden die monatlichen Anleihekäufe jedoch von derzeit 60 Milliarden Euro auf dann 30 Milliarden Euro reduziert. Das Leitzinsniveau bleibe bis auf weiteres unverändert.

Nach der EZB-Entscheidung habe die Gemeinschaftswährung kräftig nachgegeben. Zum Monatsultimo sei der Euro-Kurs um rund 2 Cent auf 1,16 US-Dollar gesunken. Die Renditen von Bundesanleihen seien im Monatsverlauf zurückgegangen. Die als sicher geltenden deutschen Staatspapiere seien infolge von Spannungen rund um die Unabhängigkeitsbestrebungen der spanischen Region Katalonien verstärkt nachgefragt gewesen. Die US-Renditen seien wiederum leicht angestiegen. Die Hoffnungen auf Steuererleichterungen und die damit verbundenen Wachstumsimpulse hätten die US-Treasuries belastet. (Stand vom 10.11.2017) (13.11.2017/fc/a/f)





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