Deka-DeepDiscount 2y-Fonds: 10/2019-Bericht, internationale Konjunkturdaten enttäuschend - Fondsanalyse


21.11.19 09:00
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlagekonzept des Sondervermögens Deka-DeepDiscount 2y ist auf Kapitalzuwachs durch eine positive Entwicklung der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte ausgerichtet, so die Experten von Deka Investment.

Hierfür strebe das Sondervermögen eine Beteiligung an einer möglichen Aufwärtsbewegung des europäischen Aktienmarktes bei gleichzeitiger Vereinnahmung von Optionsprämien an.

Das Fondsmanagement verfolge das Anlageziel durch den systematischen Einsatz einer Discountstrategie. Hierfür seien Investitionen überwiegend in Aktien, verzinsliche Wertpapiere (z.B. Pfandbriefe und Staatsanleihen), Discountzertifikate und Indexzertifikate möglich. Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden. Bei der Investition des Sondervermögens orientiere sich das Fondsmanagement hinsichtlich der Auswahl und Gewichtung der Einzelwerte an einem vorab festgelegten Vergleichsmaßstab (Index). Genutzt würden dafür als Basis DeepDiscount-Strukturen mit einer jeweiligen Laufzeit von zwei Jahren, wobei jeden Monat eine Teilrollierung fällig werdender Discountstrukturen vorgenommen werde. Zur Erreichung des Anlageziels könne insbesondere in außergewöhnlichen Marktphasen von dieser Systematik abgewichen werden.

Konjunkturell seien die Daten im Oktober mehrheitlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Die zu Monatsbeginn für die US-Wirtschaft veröffentlichten Stimmungsindikatoren hätten mit einer Enttäuschung aufgewartet. Der anschließend veröffentlichte Arbeitsmarktbericht habe hingegen positiv überrascht. Damit habe der Bericht den anhaltenden Arbeitsmarktaufschwung bestätigt, wenngleich dieser in den vergangenen Monaten an Tempo verloren habe. Auch in der Eurozone hätten schwächere Konjunkturzahlen zum Monatsbeginn auf der Stimmung gelastet. Allerdings würden erste Frühindikatoren auf eine mögliche konjunkturelle Trendwende hindeuten. So würden beispielsweise positive Signale vom ifo-Geschäftsklima ausgehen, welcher sich im Oktober stabilisiert habe. Auch sollte ein Rückgang der politischen Unsicherheit die Aussichten der Unternehmen positiv beeinflussen.

Die Europäische Zentralbank habe zu ihrem Sitzungstermin im Oktober die im September beschlossenen Maßnahmen bestätigt. Im Monatsverlauf habe die Notenbank bereits mit der Wiederaufnahme der Anleihekäufe aus dem Aufkaufprogramm begonnen. Unternehmensanleihen guter Bonität dürften aufgrund der Notenbanknachfrage im niedrigen bzw. negativen Renditebereich verharren. Darüber hinaus sollte die Suche nach Rendite von Seiten institutioneller Investoren anhalten. (21.11.2019/fc/a/f)






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