Deka-Deutschland Nebenwerte-Fonds: 10/2017-Bericht, Technologie- und Immobilienaktien aufgestockt - Fondsanalyse


13.11.17 08:00
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Anlageziel des Investmentfonds Deka-Deutschland Nebenwerte CF ist mittel- bis langfristiger Kapitalzuwachs durch eine positive Entwicklung der Kurse der im Sondervermögen enthaltenen Vermögenswerte, so die Experten von Deka Investment.

Zu diesem Zweck sei beabsichtigt, das Fondsvermögen nach dem Grundsatz der Risikostreuung überwiegend in Aktien deutscher Small- und Mid Caps (kleinere und mittelgroße Unternehmen) anzulegen. Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Im Oktober hätten die europäischen Aktienmärkte ihren positiven Trend weiter fortgesetzt. Insbesondere in der zweiten Monatshälfte habe die Entscheidung der EZB, das Anleihenkaufprogramm in einem reduzierten Umfang für weitere neun Monate in 2018 fortzusetzen, für gute Stimmung an den Börsen gesorgt.

Das Fondsmanagement des Deka-Deutschland Nebenwerte habe auf das freundliche Marktumfeld mit der Aufstockung von Technologie- und Immobilienaktien reagiert und Unternehmen aus dem Finanz- sowie dem Industriesektor abgebaut. Die größten positiven Performancebeiträge seien auf Monatssicht aus den Bereichen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Informationstechnologie gekommen.

Der deutsche Aktienmarkt habe sich wie auch die internationalen Aktienmärkte im Oktober erfreulich entwickelt. Positive politische Impulse seien zum einen aus den USA gekommen, wo Präsident Trump seine geplante Steuerreform durch diverse politische Instanzen gebracht habe, während die Bestätigung von Shinzō Abe als Ministerpräsident von Japan vor allem den japanischen Aktienmarkt unterstützt habe.

Mit Blick auf die Geldpolitik der führenden Notenbanken habe die Europäische Zentralbank (EZB) im Berichtsmonat ihr Anleihe-Kaufprogramm von 60 auf 30 Mrd. Euro im Monat reduziert, die Laufzeit zunächst bis mindestens Ende September 2018 festgelegt und mehrfach die Absicht eines vorsichtigen Austritts aus der lockeren Geld- und Niedrigzinspolitik betont.

Der deutsche Leitindex DAX sei mit Kursgewinnen von +3,1% aus dem Monat gegangen und habe sich damit im Vergleich zu den europäischen Aktienmärkten in der Gesamtheit (MSCI Europe Index +2,0%) besser entwickelt. Der ifo-Geschäftsklimaindex habe unterdessen im Berichtsmonat einen Anstieg von 115,2 auf 116,7 Punkte verzeichnet und damit gleichzeitig über der durchschnittlichen Erwartung von Volkswirten (115,1 Punkte) gelegen.

Im Monatsverlauf habe der Autokonzern Volkswagen erfreuliche Quartalszahlen vermeldet. Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis habe bei 4,32 Milliarden Euro gelegen, was einem Anstieg von 15% im Jahresvergleich entsprochen und deutlich über den Erwartungen der Analysten gelegen habe. Auch der Ausblick sei angehoben worden. Die Kapitalmärkte hätten die Ergebnisse positiv aufgenommen und sich wenig an den weiterhin hohen Sonderkosten im Zuge der Dieselaffäre gestört. Aktien von Volkswagen hätten im Monatsvergleich um ca. 18% zugelegt. (Stand vom 10.11.2017) (13.11.2017/fc/a/f)





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