Deka-EuropaBond TF-Fonds: 02/2019-Bericht, besser als der Referenzindex - Fondsanalyse


25.03.19 12:06
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Management des Deka-EuropaBond TF verfolgt die Strategie, überwiegend in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus ganz Europa zu investieren, so die Experten von Deka Investment.

Neben Investitionen in Anleihen von Ausstellern aus dem Euroraum sowie aus den übrigen Ländern Westeuropas könnten auch Investitionen in Anleihen aus Zentral- und Osteuropa getätigt werden.

Neben Anleihen in Hartwährung (vornehmlich Euro) könnten auch verzinsliche Wertpapiere in lokaler Währung erworben werden.

Der Fonds nutze die Anlagechancen sowohl von Staats- und Unternehmensanleihen als auch von besicherten verzinslichen Wertpapieren (z.B. Pfandbriefen).

Der Fonds Deka-EuropaBond habe im Februar besser als der Referenzindex abgeschnitten. Positiv hätten sich vor allem die Spreadallokation, die Akzentuierung langer Laufzeiten sowie die Währungsallokation ausgewirkt. Im Bereich der Spreadprodukte hätten sich insbesondere die verhältnismäßig hohen Gewichtungen in Schellenländeranleihen sowie in Portugal und Zypern ausgezahlt. Auf der Währungsseite habe die Bevorzugung des Ungarischen Forints und des Britischen Pfunds gegenüber dem Euro positive Wertbeiträge geliefert, während sich die Positionierung in asiatischen Währungen als nachteilig herausgestellt habe.

Der Monatsanfang habe überwiegend im Zeichen negativer Konjunkturmeldungen gestanden. So habe die EU-Kommission ihre Wachstumsprognose für 2019 deutlich gesenkt. Sie rechne nun damit, dass das Bruttoinlandprodukt (BIP) der Eurozone in diesem Jahr nicht wie bisher geschätzt um 1,9%, sondern nur um 1,3% zulegen werde. In Deutschland werde ein BIP-Wachstum von nur noch 1,1% und in Italien eine Wachstumsrate von lediglich 0,2% erwartet. In diesem Umfeld sei die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen zwischenzeitlich auf den niedrigsten Stand seit Ende 2016 gefallen. Der Handelskonflikt zwischen den USA und China, Wachstumsschwäche im Reich der Mitte und der weiterhin drohende ungeregelte EU-Austritt Großbritanniens hätten ebenfalls für Unsicherheit an den Finanzmärkten gesorgt.

Positive Impulse hätten chancenorientierte Anlagen dagegen durch die Ankündigung des US-Präsidenten Donald Trump erhalten, die Frist für die Anhebung der US-Zölle auf chinesische Importe über den 1. März hinaus um 60 Tage zu verlängern. Für weitere Unterstützung habe auch die abwartende zinspolitische Haltung der US-Notenbank gesorgt. In ihrem jüngsten Sitzungsprotokoll verweise die FED auf Wachstumsrisiken und schwächelnde Inflation in den USA. Die US-Verbraucherpreise hätten im Januar 2019 stagniert. Die Jahresveränderungsrate sei dabei von 1,9% auf 1,6% gesunken und habe damit auf dem niedrigsten Stand seit Oktober 2016 gelegen.

FED-Chef Jerome Powell habe vor diesem Hintergrund für ein geduldiges Vorgehen in der Zinspolitik plädiert und sogar das baldige Ende des Bilanzabbaus der US-Notenbank in Aussicht gestellt. Am letzten Tag des Monats hätten eine unerwartet robuste Wachstumsdynamik und starke Unternehmensinvestitionen in den USA für einen spürbaren Renditeanstieg bei den als sicher geltenden Staatsanleihen gesorgt. Per saldo seien die Renditen von Bundesanleihen und US-Treasuries im Februar leicht angestiegen. Die Risikoprämien bei Unternehmens- und Schwellenländeranleihen seien zum Teil deutlich zurückgegangen. Der US-Dollar habe versus Euro etwas aufgewertet. (25.03.2019/fc/a/f)





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