Deka-Nachhaltigkeit Aktien CF-Fonds: 07/2017-Bericht, Aktien von Deutsche Post und Allianz zugekauft - Fondsanalyse


11.08.17 09:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Ziel der Anlagepolitik des Investmentfonds Deka-Nachhaltigkeit Aktien CF (A) (ISIN LU0703710904 / WKN DK1A47) ist es, durch die Nutzung von Chancen und die Vermeidung von Risiken, die sich aus ökonomischen, ökologischen und sozialen Entwicklungen ergeben, ein mittel- bis langfristiges Kapitalwachstum zu erwirtschaften, so die Experten von Deka Investment.

Weiterhin könnten Geschäfte in von einem Basiswert abgeleiteten Finanzinstrumenten (Derivate) getätigt werden.

Der Investmentfonds investiere nur in Wertpapiere, die nach Grundsätzen der Nachhaltigkeit ausgewählt würden. Dazu würden die Aktien weltweit nach Kriterien für Umweltmanagement (z.B. Klimaschutz, Umweltpolitik), soziale Verantwortung (z.B. Menschenrechte, Sozialstandards in der Lieferkette, Sicherheit und Gesundheit) und Unternehmensführung (z.B. Bestechung und Korruption, Transparenz und Berichterstattung) bewertet. Nicht investiert werden solle in Unternehmen mit Verstößen gegen Menschenrechte, Arbeitsrechte, Kinderarbeit oder Korruption sowie in Branchen, die den Mindeststandards des Fonds nicht entsprechen würden. Durch die Nachhaltigkeitsanalyse würden die jeweils am nachhaltigsten wirtschaftenden Unternehmen ausgewählt (Best-in-Class-Ansatz). Der Investmentfonds könne neben Aktien auch in Geldmarktinstrumente investieren, die Aktienquote betrage mindestens 61%. Das Fondsmanagement von Deka-Nachhaltigkeit Aktien werde durch einen für das Sondervermögen gebildeten Anlageausschuss beraten.

Im Juli habe das Portfoliomanagement des Deka-Nachhaltigkeit Aktien diverse taktische Anpassungen umgesetzt. Zugekauft worden seien Aktien von 3M, Deutsche Post, Essillor und Allianz. Gewinnmitnahmen seien u.a. bei ASML, KPN, Nisource und Julius Bär erfolgt. Positive Wertbeiträge habe der Fonds bei den Technologiewerten Microsoft und Salesforce.com und dem Versicherer Allianz verzeichnet. Negative Beiträge hätten vor allem aus den Medizintechnikwerten Medtronic und Essilor sowie den Aktien von Renault und Cap Gemini resultiert.

Bezüglich der geografischen Struktur würden Aktien aus den USA weiterhin die größte Position bilden, gefolgt von Deutschland, Japan, Frankreich und Großbritannien. Auf Branchenebene hätten die Sektoren Banken und Pharma die größten Schwerpunkte dargestellt, gefolgt von den Segmenten Software & Services und Versicherungen. Zum Monatsende hätten Microsoft, J.P. Morgan, Citigroup, Medtronic, Johnson & Johnson und 3M die größten Engagements auf Einzelwertebene gebildet.

Die internationalen Aktienmärkte hätten im Juli erneut uneinheitlich tendiert. Ähnlich wie im Vormonat sei die Wertentwicklung diverser Länder- und Regionenindices spürbar durch Wechselkursveränderungen beeinflusst worden. Die im Juli veröffentlichten Konjunkturdaten und Unternehmensberichte hätten die weltweiten Aktienmärkte größtenteils unterstützt. Belastet worden sei das Sentiment hingegen von den verbalen Ausführungen der Notenbanken EZB und FED mit Blick auf eine restriktivere Geldpolitik, Ungewissheit in Hinblick auf die amerikanische Gesundheits- und Steuerreform, dem aktuell politisch angespannten Verhältnis zwischen den USA und Russland sowie dem Unsicherheitsfaktor Nordkorea. Zusätzlich hätten sich die großen deutschen Autobauer nach dem jüngsten Abgasskandal nun mit dem Vorwurf langjähriger Kartellabsprachen konfrontiert gesehen.

Der MSCI WORLD INDEX habe im Berichtsmonat auf US-Dollar-Basis einen Anstieg von 2,4% verzeichnet. In Europa habe der MSCI EUROPE INDEX in Euro 0,4% unter dem Niveau des Vormonats notiert, während der US-Aktienmarkt - gemessen am S&P 500 INDEX - 2,1% in heimischer Währung fester notiert habe. Die globalen Schwellenländer - zusammengefasst im MSCI EMERGING MARKETS INDEX - hätten in US-Dollar ein Plus von 6,0% verbucht.

Auf Monatssicht hätten alle Sektoren im Plus notiert. Die deutlichsten Aufschläge hätten Telekommunikation, Grundstoffe und IT verzeichnet, während der Anstieg bei Gesundheit, Basiskonsum und Industrie am geringsten ausgefallen sei. Für Euro-Investoren habe sich die Aufwertung der heimischen Währung unvorteilhaft ausgewirkt. Die Gemeinschaftswährung habe einen Anstieg um 3,4% verzeichnet und am letzten Handelstag des Monats bei 1,1790 US-Dollar notiert. Im Juli habe der US-Softwarehersteller Microsoft solide Zahlen für das abgelaufene Quartal bekannt gegeben. Mit 6,5 Mrd. US-Dollar habe sich der Unternehmensgewinn im Vergleich zum Vorjahresquartal verdoppelt, vorrangig getrieben durch den stark wachsenden Bereich "Cloud Computing". (11.08.2017/fc/a/f)





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