FRAM Capital Skandinavien-Fonds: 04/2020-Bericht, Wertzuwachs von 11,4% - Fondsanalyse


21.05.20 09:00
Aramea Asset Management

Hamburg (www.fondscheck.de) - Das Ziel des FRAM Capital Skandinavien ist, im Rahmen einer aktiven Strategie einen möglichst hohen Kapitalzuwachs zu erreichen, so die Experten von Aramea Asset Management.

Der Fonds werde aktiv gemanagt. Die Aktienauswahl erfolge diskretionär anhand folgender Strategie: Um dies zu erreichen, verfolge der Fonds einen vermögensverwaltenden Ansatz. Der Fonds investiere zu mindestens 51% in Aktien, deren Emittenten ihren Hauptsitz in Skandinavien (Island, Norwegen, Dänemark, Schweden oder Finnland) hätten. Innerhalb dieser Region gebe es keinerlei Restriktionen in Bezug auf Sektoren oder Unternehmensgrößen.

Im April seien weiterhin die Auswirkungen des Coronavirus auf die einzelnen Unternehmen und die entsprechenden Folgen für das globale Wirtschaftswachstum im Fokus gewesen. Trotz einer geplanten Senkung der Ölproduktion um knapp 10m Fass am Tag sei der Ölpreis zwischenzeitlich stark unter Druck geraten, da laut EIA (Energy Information Administration) die Nachfrage um 27m Fass am Tag im April eingebrochen sei. Der Ölpreis sei anfangs deutlich gefallen, habe sich aber gegen Ende des Monats erholt. Die Nordseesorte Brent habe sogar 4% im Plus geschlossen, während WTI 8% an Wert eingebüßt habe.

Sowohl die Norwegerkrone als auch die Schwedenkrone hätten im April gegenüber dem Euro an Wert gewinnen können (2% bzw. 2,5%). Die Schweden hätten ihren Zinssatz unverändert bei null Prozent gelassen, was der Schwedenkrone Auftrieb gegeben habe.

Im April hätten sich die Indices der skandinavischen Märkte von +7% (Oslo) bis +15% (Helsinki) bewegt. Der FRAM Capital Skandinavien R habe seinen Wert im April um 11,4% gesteigert. Seit Anfang des Jahres liege der FRAM Skandinavien R mit 8,4% im Minus (die I-Tranche 8,15%).

Die beiden Positionen im Fonds, die die größten Kursverluste im April zu verzeichnen gehabt hätten, seien Dedicare (-15%) und Eolus Vind (-4%) gewesen. Bei Dedicare sei der Markt von der Streichung der Dividende enttäuscht gewesen. Bei Eolus Vind hätten eine Abschreibung und leichte Projetverzögerungen den Kurs belastet.

Die beiden besten Positionen im Fonds seien Climeon (+58%) und Boozt (+51%) gewesen. Climeon habe von der erfolgreichen Inbetriebnahme des ersten Kraftwerkes in Japan berichtet. Boozt sei mit einem besseren Quartalsbericht gekommen.

Die Märkte seien aktuell fokussiert auf die Auswirkungen des Coronavirus und dies erhöhe die Schwankungsanfälligkeit. Wir behalten unseren risikokontrollierten Ansatz weiter bei, so die Experten von Aramea Asset Management. (Stand vom 30.04.2020) (21.05.2020/fc/a/f)






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