Fonds-Handel: Technologiewerte in die Depots


25.04.19 14:00
Deutsche Börse AG

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Gut 1.000 Punkte und damit rund 8,7 Prozent gewann der deutsche Aktienindex auf Monatssicht hinzu, so die Deutsche Börse AG.

Gleichzeitig komme der EURO STOXX 50 auf ein Plus von 5,6 Prozent. Auf diese Erholung würden Fonds-Anleger mit Positionierungen etwa im Apus Capital Revalue Fonds reagieren, wie Jan Duisberg registriere. Der auf deutsche und europäische Small- und Mid-Caps unter Beimischung von Standardaktien setzende Wert sei dem Händler der ICF Bank zufolge nahezu ausschließlich gekauft worden.

Die Schwerpunkte des aktuell zur Hälfte in deutschen Werten investierten Fonds - das Management setze bevorzugt auf die Branchen Technologie, Medien, Telekommunikation, Industrie und Life Science - würden Duisberg zufolge zum Trend hin zu international aufgestellten Portfolios mit Technologieaktien passen. In den vergangenen zwei bis drei Wochen seien die Euro-Versionen des Fidelity Funds - Global Technology Fund (ISIN LU0099574567 / WKN 921800, ISIN LU0346389348 / WKN A0NGW1) auf der Kaufseite stark nachgefragt worden. Das gelte auch für den Deka-Technologie. Der Sektor habe den Rücksetzer im vierten Quartal verdaut und die Verluste wieder wettgemacht. Der technologielastige Nasdaq 100 komme seit Januar immerhin auf plus 23 Prozent.

Bei guten Umsätzen würden Immobilienfonds in Duisbergs Umsatzstatistik vordere Ränge belegen. "Wenngleich wir auf beiden Seiten viel zu tun haben, scheinen Anleger tendenziell optimistisch gestimmt", bemerke der Händler. Etwa seien die Orderbücher für den Fokus Wohnen Deutschland insbesondere auf der Kaufseite gut gefüllt. Häufiger als gewohnt hätten Investoren zudem tendenziell auf den UniImmo: Global gesetzt, dessen Management bevorzugt auf Gewerbeimmobilien in Industrie- und Schwellenländern setze. Reges Interesse mit abwechselnd Zu- und Abflüssen verbuche Duisberg hinsichtlich des SEB Immoinvest.

In den vergangenen Tagen sei nach Beobachtung von Duisberg insbesondere die Nachfrage nach dem hausinvest gestiegen. "Zum Teil gingen große Stücke über den Tresen." Commerz Real habe angekündigt, in den kommenden Jahren rund 2 Milliarden Euro in Wohnimmobilien zu investieren. Neben Bestandsobjekten ziele die Gesellschaft auf größere Neubauprojekte in deutschen Metropolen, wachsenden Städten mittlerer Größe sowie Universitätsstädten.

Eine trotz steigender Aktienkurse gemischte Gemengelage im Handel mit aktiv verwaltenden Fonds melde Anja Deisenroth-Boström. Körbe mit deutschen und europäischen Unternehmen führe die Baader Bank auf der Kauf- und Verkaufsseite. Überwiegend Zuspruch gebe es beispielsweise für hiesige Nebenwerte im DWS German Small/Mid Cap. Gern gehandelt und zumeist zurückgegeben worden seien hingegen Anteile des DWS Deutschland, DekaFonds und Threadneedle European Smaller Companies Fund (ISIN LU1864952335 / WKN A2JR84). Unterm Strich hätten die Abflüsse dominiert, wie Deisenroth-Boström anmerke.

Ebenso hätten Zuflüsse zum Comgest Monde und Credit Suisse Global Security Equity Fund auf der einen und Abflüsse aus dem ARERO - Der Weltfonds und DWS Top Dividende kein eindeutiges Bild geliefert. (25.04.2019/fc/a/f)





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