Großer Sparplan-Check: Diese Deutschlandfonds holen die Medaillen


10.08.18 13:30
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Fonds mit deutschen Aktien mischen bei der Sparplan-Statistik des Branchenverbands BVI ganz vorne mit, so die Experten von "FONDS professionell".

Im sechsten Teil der großen Serie zeige die Redaktion deshalb, wie die besten Portfolios abgeschnitten hätten, und wie sich die Fondsmanager positionieren würden.

Sparplan-Kunden, die auf Deutschlandaktienfonds vertrauen würden, hätten keinen Grund zur Beschwerde. Der Wertentwicklungsstatistik des deutschen Fondsverbandes BVI zufolge hätten Portfolios mit deutschen Aktien auf zehn Jahre betrachtet zu den stärksten Renditebringern gezählt. Wer 2008 für einen Sparplan ein Produkt dieser Fondskategorie gewählt und seitdem 100 Euro monatlich eingezahlt habe, habe nach Abzug von Fondskosten und allen Ausgabeaufschlägen durchschnittlich 6.086 Euro oder acht Prozent pro Jahr dazuverdienen können.

Doch welche deutschen Aktienfonds würden zu den Rendite-Stars gehören? FONDS professionell ONLINE habe die jüngste BVI-Wertentwicklungstatistik per 30. Juni 2018 unter die Lupe genommen.

Was sei aus monatlich 100 Euro in zehn Jahren geworden? Diese deutschen Aktienfonds hätten Anlegern nach den Sparplan-Daten des BVI am meisten Geld eingebracht:

Platz 1: DWS German Equities Typ O
Der Sieger im diesem Ranking sei der DWS German Equities Typ O. Christoph Ohme lenke den 411 Millionen Euro schweren Fonds und habe nach der BVI-Berechnung für seine Sparplan-Anleger satte 10.103 Euro obendrauf erwirtschaftet. Zu seinen Top-Holdings würden Titel aus den Branchen Informationstechnologie, Rohstoffe und Basiskonsumgüter zählen.

Platz 2: DWS Deutschland LC (ISIN DE0008490962 / WKN 849096)
Noch mehr hätten Sparplan-Anleger mit dem DWS Deutschland LC verdienen können. Aus 12.000 Euro sei unter den Händen von Fondsmanager Timm Albrecht 21.790 Euro geworden - ein Plus von 9.790 Euro. Albrecht suche bei der Einzeltitelauswahl vorwiegend nach Top-Unternehmen aus den Zweigen Finanzen, Informationstechnologie und Rohstoffe.

Platz 3: Concentra - A - (ISIN DE0008475005 / WKN 847500)
Um für seine Anleger auskömmliche Renditen zu erwirtschaften, setze Portfoliomanager Christoph Berger beim Concentra - A - zu knapp 29 Prozent auf Titel aus unterschiedlichen Industriezweigen, gefolgt von Aktien aus dem Gesundheitswesen und dem Bereich Rohstoffe. Aus 12.000 Euro seien so 20.487 Euro geworden.

Platz 4: MEAG ProInvest
Siemens, SAP und Bayer würden die Top-Holdings im MEAG ProInvest heißen. Das Fondsmanagement setze bei diesem Produkt vorwiegend auf die Branchen IT/Telekommunikation, Gesundheitswesen und Finanzen. Die angesparten 12.000 Euro hätten sich dank dieser Anlagestrategie auf 19.921 Euro vermehrt.

Platz 5: DWS Investa LD (ISIN DE0008474008 / WKN 847400)
Wer vor zehn Jahren für einen Sparplan auf den DWS Investa gesetzt und seither monatlich 100 Euro in das Anlagevehikel investiert habe, dürfe sich über ein Plus von 7.522 Euro freuen. Hier würden Industrietitel, Basiskonsumgüter und Rohstoffe zu den Lieblingen der verantwortlichen Fondsmanager zählen.

Platz 6: Fondak - A - (ISIN DE0008471012 / WKN 847101)
Der Klassiker Fondak - A - habe Plansparern bei dieser Beispielrechnung 7.236 Euro eingebracht. Thomas Orthen habe den Fonds in Verantwortung, der bei seinem Produkt ebenfalls auf SAP und Infineon Technologies setze. An der Spitze der Positionen stünden bei ihm Informationstechnologien.

Platz 7: Allianz Thesaurus
Platz sieben sei wieder mit einem Fonds von Allianz Global Investors besetzt. Beim Allianz Thesaurus seien aus den angesparten 12.000 in zehn Jahren 19.146 Euro geworden. Das Produkt sei schon 1958 aufgelegt worden und werde heute von Christoph Berger verantwortet. Berger setze auf Aktien von Unternehmen aus der Informationstechnologie und aus der Konsumgüterbrache, etwa auf SAP und Infineon Technologies.

Platz 8: Metzler Aktien Deutschland
Anleger, die in den vergangenen zehn Jahren monatlich 100 Euro in den 1992 lancierten Metzler Aktien Deutschland einbezahlt hätten, dürften sich über eine Geldvermehrung von 6.902 Euro freuen, das seien 8,36 Prozent per annum. Um das zu erreichen, hätten die Fondsmanager Stefan Dudacy und Marian Frisch großteils Titel aus dem Gesundheitswesen sowie IT- und Telekomtitel eingekauft. Zu den größten Holdings zähle SAP.

Platz 9: Allianz Adifonds
Auf Platz neun lande Allianz Global Investors mit dem Allianz Adifonds. Fondsmanager Christoph Berger habe aus den angesparten 12.000 Euro binnen zehn Jahren 18.856 Euro gemacht - ein Plus von 6.856 Euro. 24,7 Prozent des Fondsvolumens würden in Informationstechnologien stecken.

Platz 10: SEB Aktienfonds
Wer in den vergangenen zehn Jahren monatlich 100 Euro in den SEB Aktienfonds eingezahlt habe, dürfe sich über einen Wertzuwachs von 6.719 Euro beziehungsweise einer Rendite von 8,28 Prozent p.a. freuen. Die größte Position sei mit 8,58 Prozent bei diesem Produkt die Allianz SE, zu den Top-Branchen würden Finanztitel zählen. (Ausgabe vom 09.08.2018) (10.08.2018/fc/a/f)






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