JPMorgan Investment Funds Global Macro Opportunities: Investmentprozess der Makro-Strategie weiterentwickelt


08.06.20 13:30
J.P. Morgan Asset Management

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Nicht nur in stürmischen Marktphasen wünschen sich Anleger Investmentlösungen, die in steigenden und fallenden Märkten positive Erträge erzielen können, so die Experten von J.P. Morgan Asset Management.

Die Makro-Strategie von J.P. Morgan Asset Management habe in den letzten äußerst schwankungsreichen Monaten unter Beweis stellen können, dass sie diesem Anspruch genüge: So habe der JPMorgan Investment Funds - Global Macro Opportunities Fund das sehr volatile und herausfordernde erste Quartal mit einer Wertentwicklung von 3,1 Prozent abschließen können. Dank seiner flexiblen Positionierung habe der Fonds jeden Monat in diesem Jahr positiv abgeschlossen und liege seit Jahresbeginn bei einer Wertentwicklung von 5,2 Prozent (jeweils in der Anteilklasse A (acc) - EUR nach laufenden Kosten, Stand: 05.06.2020).

Die äußerst flexible Makro-Strategie, von den drei Portfolio-Managern Shrenick Shah, Benoit Lanctot und Josh Berelowitz verwalte, sei für solche volatilen Marktphasen bestens gerüstet, denn die Manager könnten neben Aktien und Anleihen auch erweiterte Strategien wie Derivate und Währungen nutzen. Damit könne der Global Macro Opportunities Fund in unterschiedlichen Marktphasen überzeugen. Aufgrund seiner niedrigen Korrelation mit vielen Anlageklassen eigne sich der Fonds nicht nur zur Diversifikation, sondern in schwankungsreichen Zeiten auch als Stabilisator für Portfolios. Der Diversifikationsaspekt gelte im Portfoliokontext auch mit den meisten anderen Mischfondskonzepten. Der hohe Flexibilitätsgrad des Investmentprozesses ermögliche es zudem, Positionierungen und Engagements schnell an sich verändernde Marktgegebenheiten anzupassen.

"Der plötzliche Konjunktureinbruch bedingt durch COVID-19 wird unserer Ansicht nach auch weiterhin markante Auswirkungen auf die Beschäftigungszahlen, Erträge und Gewinne haben. Daher halten wir an einem geringen Nettoengagement in Aktien, an defensiven Währungsstrategien und an einer Position in Gold fest", erläutere Fondsmanager Shrenick Shah die aktuelle Ausrichtung des Portfolios.

Basis der Makro-Strategie sei die Überzeugung, dass die makroökonomischen Trends und Veränderungen, die die Welt prägen würden, wesentliche Treiber der Vermögenspreise seien. Diese Makro-Trends könnten sich kurz-, mittel- und langfristig zeigen. Ziel der Strategie sei es, die verschiedenen Chancen aller Phasen und über den gesamten Konjunkturzyklus hinweg zu nutzen und in Investmentstrategien umzusetzen. "Wir haben bei unserem makroökonomischen Research-Ansatz zunehmend festgestellt, dass es sinnvoll ist, zwischen eher kurz- bis mittelfristigen zyklischen, regionalen Themen und eher langfristigen säkularen Trends zu unterscheiden", betone Makro-Manager Shrenik Shah.

Denn während Konjunkturzyklen in der Vergangenheit durchschnittlich drei bis fünf Jahre gedauert hätten, habe sich der letzte Zyklus über elf Jahre ausgedehnt. "Es ist zu erwarten, dass auch zukünftige Zyklen länger als der historische Durchschnitt sein werden. Innerhalb dieser langen Zyklen lassen sich jedoch Makrozyklen mit höherer Frequenz beobachten. Makrozyklen sind kürzere Zyklen, die von den wirtschaftlichen Bedingungen des jeweiligen Konjunkturzyklus geprägt sind und die Vermögenspreise erheblich beeinflussen - und somit Investitionsmöglichkeiten schaffen, die wir nutzen wollen", erläutere der Fondsmanager.

Der Experte führe weiter aus: "Unser Ansatz zur Bewertung jeder Region berücksichtigt, wo wir uns derzeit im Makrozyklus befinden - Expansion, Abschwächung, Abschwung oder Erholung -, indem wir prüfen, ob die wirtschaftlichen Bedingungen über oder unter dem Trend liegen und sich verbessern oder verschlechtern. Wir erhalten insbesondere einen Überblick über die zyklische Phase in jeder Region, indem wir die Phase für jede der folgenden Komponenten betrachten: Wachstum, Inflation, Stimmung und Liquidität. Die Analyse für jede Komponente basiert auf unserem fundamentalen makroökonomischen Research, das sich auf eine breite Palette von Makrodaten, Nachrichtenfluss und politischen Reaktionen stützt. Durch die Kombination dieser Komponenten erhalten wir einen Überblick über den Makrozyklus in der jeweiligen Region. Bei der Betrachtung der Auswirkungen auf die Anlageklassen und Anlagemöglichkeiten spielt jede Komponente eine Rolle, nicht nur ihre Gesamtheit", so Shah.

Ein Beispiel für einen solchen langfristigen Makrotrend sei das seit April 2020 als eins von neun Investmentthemen neu in die Makro-Strategie aufgenommene Thema "Schwellenländer: Konsumentennachfrage". Die Schwellenländer würden bereits einen bedeutenden Teil der weltweiten Arbeitskräfte ausmachen - mit steigender Tendenz. Und durch die Arbeitsplätze steige das Einkommen, das Millionen von Menschen in die Mittelschicht aufsteigen lasse. Mit zunehmendem Wohlstand würden auch Produktivität und Konsumausgaben steigen. Dies erhöhe die Nachfrage nach Konsumgütern, verbessertem Wohnraum sowie Dienstleistungen.

Dieser Trend werde sich nicht nur auf die Binnenwirtschaft auswirken, sondern der Konsum der Mittelschicht in den Schwellenländern werde darüber hinaus auch ein wesentlicher Treiber der globalen Nachfrage sein. Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) schätze, dass die Ausgaben der Mittelklasse in Schwellenländern von 25 Prozent des globalen Verbrauchs in 2009 auf 70 Prozent bis zum Jahr 2030 steigen würden.

"Wir sind der Meinung, dass dieses Thema die Wertentwicklung aller Anlageklassen und innerhalb der Aktiensektoren beeinflussen wird, wobei einige Unternehmen besser für das Wachstum und die Präferenzen der Verbraucher in den Schwellenländern positioniert sind als andere", erläutere Shah.

Insgesamt setze die Makro-Strategie aktuell auf fünf regionale zyklische Themen - USA, Europa, China, Asien-Pazifik ohne China und Schwellenländer auf Länderebene - und auf vier säkulare, langfristige Trends - neben der steigenden Konsumentennachfage in den Schwellenländern seien dies die "global lockere Geld- und Fiskalpolitik", die "breite Technologieakzeptanz" sowie "Antworten auf den Klimawandel".

So laute Shrenik Shahs Fazit: "Mit unserem verbesserten makroökonomischen Rahmen ist es uns nun möglich, noch besser aktuelle Investitionsmöglichkeiten zu erfassen, die sich aus den kürzerfristigen Zyklen innerhalb des Konjunkturzyklus ergeben. So können wir mit der Makro-Strategie noch besser von kurzzeitigen Dynamiken profitieren. Dass wir zudem in unseren Bewertungsrahmen fundamentale Analysen mit quantitativen Techniken integriert haben, macht unsere Entscheidungsfindung noch robuster und zeigt, dass wir kontinuierlich an Innovationen und der Weiterentwicklung unseres Investmentprozesses arbeiten."

Anleger könnten in die Makro-Strategie neben dem JPMorgan Investment Funds - Global Macro Opportunities Fund (WKN A (acc) EUR: 989946) noch mit dem etwas defensiveren JPMorgan Investment Funds - Global Macro Fund (WKN A (acc) EUR-hedged: ISIN LU0917670407 / WKN A1T8PV) sowie dem nachhaltigen JPMorgan Investment Funds - Global Macro Sustainable Fund (WKN A (acc) EUR-hedged: ISIN LU2003419707 / WKN A2PMET) investieren. (08.06.2020/fc/a/f)





hier klicken zur Chartansicht

Aktuelle Kursinformationen mehr >
Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
198,02 € 198,00 € 0,02 € +0,01% 27.01./00:00
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
LU0095938881 989946 198,71 € 182,81 €
Werte im Artikel
198,02 plus
+0,01%
92,02 plus
0,00%
102,59 minus
-0,04%