J.P. Morgan Asien-Fonds: Ruhig bleiben und Wachstumschancen in Asien nicht aus den Augen verlieren - Fondsanalyse


23.09.19 12:00
J.P. Morgan Asset Management

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Die Experten von J.P. Morgan Asset Management sind trotz steigender Unsicherheit zuversichtlich, dass es sich weiterhin lohnt, in Asien zu investieren.

"Themen wie der Handelsstreit, die globale Wachstumseintrübung sowie volatile Märkte verunsichern viele Anleger und werden uns wohl noch eine zeitlang begleiten", unterstreiche Joanna Kwok, Portfolio-Managerin des J.P. Morgan Funds - Asia Growth Fund (ISIN LU0169518387 / WKN A0DNC7, A (acc) USD). Dennoch sei es für sie essenziell, weiterhin investiert zu bleiben, denn die Bewertungen sprächen dafür, dass sich dies in den nächsten zwölf Monaten auszahlen sollte. So notiere der MSCI Asia Index ohne Japan mit einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von 1,3 und liege damit leicht unter dem Fünfjahresdurchschnitt der Bloomberg-Daten. "Bei diesen Bewertungsniveaus sollte man kaufen, nicht verkaufen", so ihr Credo. Entsprechend habe sie in dem von ihr mit verwalteten Asia Growth Fund auch die Volatilität genutzt und Positionen aufgestockt.

Dass es sich lohne, in Asien zu investieren, zeige ein Blick auf die letzten zehn Jahre. In diesem Zeitraum habe die Wertsteigerung asiatischer Aktien jede andere Region der Welt übertroffen. Parallel sei Asiens Anteil am Umsatz innerhalb des MSCI All Country World seit 1999 von 4 Prozent auf 30 Prozent gestiegen, der Gewinnanteil sei von 3 Prozent auf 33 Prozent gestiegen. "Da dieses Wachstum auf den strukturellen Veränderungen in ganz Asien beruht, sehen wir auch zukünftig Potenzial für überproportionale Wertsteigerungen und finden zahlreiche beeindruckende Anlagemöglichkeiten", betone Kwok. Und ihrer Meinung nach werde die aktuelle Gewichtung von Asien in den marktkapitalisierten Indizes der herausragenden Dynamik der Region bei weitem nicht gerecht. Auch in vielen Portfolios habe Asien noch nicht die Rolle, die diese wachstumsstarke Region haben sollte.

Der Strukturwandel in Asien liege auch am wachsenden Wohlstand in der Region und so würden Sektoren wie Konsumgüter, Kommunikationsdienstleistungen und Informationstechnologie stärker in den Vordergrund rücken. "Anlagechancen verschieben sich derzeit nicht nur, sondern das Anlagespektrum erweitert sich auch deutlich - und dieser Trend wird weiter anhalten", erläutere die Expertin. Als langfristige Investorin bevorzuge sie aktuell regionale Wachstumstitel, beispielsweise im Segment Finanz-, Technologie- und Konsumunternehmen.

Eine besondere Chance biete sich laut Kwok auch durch die Öffnung des chinesischen Markts für A-Aktien. "Der A-Shares-Markt ist breiter diversifiziert und liquider als viele denken. Und hier finden sich die spannenden mittelständischen und kleinen qualitativ hochwertigen Unternehmen, die langfristige Wachstumstrends der Region abbilden", erkläre Kwok. Denn in vielen Segmenten würden chinesische Unternehmen inzwischen eigene innovative Geschäftsmodelle verfolgen, etwa bei Bezahlsystemen, in Gaming-Bereichen und bei Finanztechnologien.

"Um von den Wachstumschancen der Transformation in Asien profitieren zu können, ist eine intensive Kenntnis der Marktgegebenheiten notwendig: Corporate Governance und Transparenz des Managements sind in einem Großteil der Unternehmen noch nicht so etabliert wie in den entwickelten Märkten - und das gilt umso mehr im interessanten Bereich der kleineren, lokal agierenden Unternehmen", wisse Kwok. Die lokale Präsenz sei für einen Asset Manager deshalb umso wichtiger: Nur vor Ort könnten sie sich von der Qualität des Unternehmens und des Managements überzeugen, welche Unternehmen tatsächlich attraktiv bewertet und dazu auch noch liquide genug für ein Fondsinvestment seien, um von den Kursineffizienzen eines immer noch von Privatanlegern dominierten Marktes profitieren zu können. J.P. Morgan Asset Management sei bereits seit 1970 in der Region aktiv und sei heute in sieben Ländern Asiens mit rund 1.500 Mitarbeitern, darunter über 150 Investmentprofis, vor Ort tätig.

Die aufstrebende Asien-Pazifik-Region biete ein vielfältiges Anlageuniversum und zeichne sich auf lange Sicht durch hohes Wachstumspotenzial aus. Und es spreche einiges dafür, die Region noch etwas umfassender zu betrachten und auch die entwickelteren Märkte des Pazifikraums - allen voran Japan und Australien - für die Anlage zu berücksichtigen. Während Australien durch den Rohstoffreichtum punkte, sei Japan als höchstentwickelter und hochtechnisierter Staat der Weltwirtschaft bekannt. Derzeit würden sich die Bewertungen von japanischen Aktien als sehr attraktiv zeigen: Trotz verbesserter Profitabilität sowie steigender Margen und Gewinne sei das Kurs-Gewinn-Verhältnis niedriger als der langfristige historische Durchschnitt. So liefere Japan den größten Diversifikationseffekt auf der Aktienseite in Asien. Und dank der zunehmenden Entwicklung der asiatisch-pazifischen Märkte gewinne der Handel innerhalb der Region immer stärker an Bedeutung. Diese wachsende Unabhängigkeit von der Nachfrage aus den westlichen Ländern ermögliche eine wichtige Diversifizierung innerhalb eines Portfolios.

Mit dem J.P. Morgan Funds - Pacific Equity Fund (ISIN LU0052474979 / WKN 971609, A (dist) USD), der bereits im Jahr 1988 aufgelegt worden sei, könnten Anleger seit mehr 30 Jahren von der rasanten Entwicklung der Region mit einer Wertentwicklung von 9,8 Prozent jährlich profitieren.

Der Erfolg der Asien-Fonds von J.P. Morgan Asset Management liege vielleicht mit darin begründet, dass die Gesellschaft im teambasierten Fondsmanagement besonders auf Diversifizierung setze. Laut der Studie "Alpha Female 2019" von Citywire gebe es bei J.P. Morgan Asset Management doppelt so viele weibliche Fondsmanager wie im Branchendurchschnitt. Sie seien derzeit für rund 45 Prozent des verwalteten Vermögens von über 1,7 Billionen US-Dollar verantwortlich. Und so verwundere es nicht, dass sich im Citywire Ranking der Top 30 Fondsmanagerinnen gleich vier Managerinnen von J.P. Morgan Asset Management hätten platzieren können - mehr als von jeder anderen Fondsgesellschaft. Zu den "fantastischen Vier" würden neben Asia Growth Fondsmanagerin Joanna Kwok (Rang 4) auch Pacific Equity Managerin Aisa Ogoshi (Rang 13) gehören.

Joanna Kwok arbeite seit zwei Jahrzehnten im Asset Management, seit 2002 für J.P. Morgan Asset Management und seit 2005 als Managerin für asiatische Aktien innerhalb des Emerging Markets- und Asia Pacific-Equities-Teams (EMAP). Sie sehe ihren Erfolg als Teil des teambasierten Ansatzes und der klaren Prozesse, nach denen sie ihren Fonds manage. "Die Ressourcen, über die wir bei J.P. Morgan Asset Management verfügen, sind von entscheidender Bedeutung. Nur sehr wenige Vermögensverwalter können mit unserem gesammelten Wissen mithalten - und wir haben ein großartiges kollegiales Umfeld, in dem wir Know-how und Meinungen austauschen können. Denn fast noch wichtiger, als das Wissen zu haben, ist dies auch zu teilen und in Investmententscheidungen umsetzen zu können", erläutere Kwok.

Als größte Herausforderung sehe sie entsprechend auch, die enorme Menge an Informationen zu filtern und zu priorisieren. "Eine der wichtigsten Lektionen, die ich gelernt habe, ist, wie man sich auf die wichtigsten Daten konzentriert und wie man die richtigen Aktien identifiziert, in die man investieren kann: Es gibt in Asien so viele spannende Unternehmen zur Auswahl, aber der Asia Growth Fund konzentriert sich nur auf die besten Ideen." (Ausgabe vom 20.09.2019) (23.09.2019/fc/a/f)





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