LBBW Dividenden Strategie Euroland R-Fonds: 08/2021-Bericht, Wertzuwachs von 2,3% - Fondsanalyse


23.09.21 10:00
LBBW Asset Management

Stuttgart (www.fondscheck.de) - Der LBBW Dividenden Strategie Euroland investiert überwiegend in Aktien führender Unternehmen aus dem Euroraum, die sich durch eine aktionärsfreundliche Dividendenpolitik auszeichnen, so die Experten von LBBW Asset Management.

Dabei werde die Methode der diskretionären Aktienauswahl angewandt. Zu den Auswahlkriterien würden neben einer überdurchschnittlich hohen Dividendenrendite u.a. auch die Kontinuität der Ausschüttungspolitik gehören. Der Schwerpunkt der Anlagen liege derzeit bei großen Unternehmen aus anerkannten europäischen Aktienindices, welche durch aussichtsreiche kleinere Werte (MidCap und SmallCap) ergänzt werden könnten.

Im August hätten die Diskussionen zur Drosselung der Anleihekäufe der US-Zentralbank (FED) in den USA zu den marktbeherrschenden Themen gehört. Mit dem Jackson Hole-Symposium, einem von der FED organisierten Treffen zum geldpolitischen Austausch in der letzten Augustwoche, habe dies den bisherigen Höhepunkt erreicht. Der Markt habe sich die Frage gestellt, wann und in welchem Umfang die Anleihekäufe der FED von derzeit 120 Mrd. US-Dollar pro Monat zurückgefahren würden. Nach den Aussagen von US-Zentralbankchef Jerome Powell solle das Anleihekaufprogramm im 4. Quartal dieses Jahres reduziert werden. Zur Entscheidungsfindung würden vor allem die Entwicklungen auf dem US-Arbeitsmarkt und die Ausbreitung der Corona-Delta-Variante genau beobachtet.

Nach wie vor seien hohe Inflationsdaten in Form des Verbraucherpreisindex von 3,9% in Deutschland sowie 3,0% in der EU veröffentlicht worden. In Verbindung mit einer sich erholenden Wirtschaft, die zum Jahresende wieder auf Vor-Corona-Niveau liegen soll, werden erste Stimmen innerhalb der Europäischen Zentralbank laut, auch hierzulande die Geldpolitik schrittweise zu normalisieren, so die Experten von LBBW Asset Management.

Trotz der Aussicht auf weniger Geldmittelzuflüsse der Europäischen Zentralbank hätten die Aktienmärkte mehrheitlich zulegen und neue Allzeithochs erreichen können. Der DAX habe ca. 1,87% gewonnen und auf 15.835,09 Punkte zugelegt. Der EURO STOXX 50 habe ca. 2,62% höher bei 4.196,41 Punkten schließen können. Auch die US-Börsen hätten trotz der in der Vergangenheit schwächeren Sommermonate positiv überzeugen können. Während die Standardwerte in der Breite um ca. 2,90% hätten zulegen können, hätten sich die Technologiewerte um rund 4,16% nach oben entwickelt. Die Berichtssaison, welche im August ihren Höhepunkt erreicht habe, könne als überaus positiv bezeichnet werden. Über 90% der berichtenden Unternehmen hätten mit der Umsatz- und Gewinnentwicklung positiv überraschen können. Die asiatischen Märkte hätten sich durchwachsen gezeigt. Während der japanische Aktienmarkt ca. 2,95% habe hinzugewinnen können, hätten chinesische Werte im Monatsrückblick an Wert verloren.

Angetrieben durch höhere Inflationsdaten und Diskussionen rund um die Geldpolitik, hätten die Renditen der 10-jährigen Bundesanleihe angezogen und seien von -0,461% auf -0,383% angestiegen. Das kurzzeitige Niveau von -0,5% habe sich als stärkerer Widerstand herausgestellt und im Monatsverlauf nicht unterschritten werden können. Auch in den USA hätten die Renditen 10-jähriger Staatsanleihen etwas angezogen. Der US-Dollar habe gegenüber dem Euro im August um 0,51% leicht aufgewertet und zum Monatsultimo bei 1,1809 US-Dollar notiert.

Die Dividendenindices MSCI EMU High Dividend und EURO STOXX Select Dividend 30 seien im August mit ca. +2,11% bzw. ca. +2,46% beide angestiegen. Mit der Auswahl und Gewichtung innerhalb der Branchen seien im August mit den Sektoren Versicherungen (z.B. Aegon), Industriegüter (z.B. Schneider Electric) und Automobile (z.B. Selektion Einzeltitel) jeweils relative Vorteile erzielt worden, hingegen in der Gesundheitsbranche (z.B. Philips), im Haushaltsgüterbereich (z.B. geringes Gewicht in Ahold) sowie im Sektor Telekommunikation (z.B. Telecom Italia) habe sich die Gewichtung im Marktvergleich als weniger gut erwiesen. Der Schwerpunkt der Investitionen habe nach Ländern in Deutschland gelegen, gefolgt von Frankreich und Finnland. Die größten Branchenanteile im Fonds hätten Versicherungen, Industriewerte, Versorgungsunternehmen sowie Aktien der Gesundheitsbranche gebildet. Die Aktienquote habe am Berichtsstichtag bei rund 99,01% gelegen. (Stand vom 31.08.2021) (23.09.2021/fc/a/f)






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