UBS (D) Euroinvest Immobilien Fonds: Europäische Büroimmobilien - Investoren blicken nach Barcelona


11.09.19 11:30
UBS Asset Management

Frankfurt am Main (www.fondscheck.de) - Barcelona hat sich zu einem attraktiven Unternehmensstandort mit hoher Wirtschaftskraft entwickelt, so die Experten von UBS Asset Management.

Damit sei die kosmopolitische Hauptstadt Kataloniens auch zu einem Anlageziel für Immobilieninvestoren geworden, die es nach dem Abflauen der Diskussion um die Unabhängigkeit der Region wieder verstärkt in die nordspanische Metropole ziehe. "Europäische Büroimmobilien sind nicht nur in zinsarmen Zeiten eine attraktive Anlageoption für den defensiven Teil des Portfolios - vor allem als diversifizierter Mix, wie ihn der offene Immobilienfonds UBS Euroinvest Immobilien seit nunmehr 20 Jahren bietet", sage Alexander Isak, Fondsmanager des UBS (D) Euroinvest Immobilien.

"Das Ungleichgewicht von Angebot und Nachfrage an den europäischen Core-Immobilienmärkten setzt sich fort. Sowohl bei den Investitionen als auch bei der Vermietung trifft hohe Nachfrage auf mangelndes Angebot. In zentralen Lagen in den europäischen Metropolen sind Flächen ab 1.000 Quadratmeter kaum zu finden", berichte Alexander Isak.

Auch in Barcelona, einer der derzeit attraktivsten Immobilienstandorte Europas, seien größere zusammenhängende, moderne Flächen kaum mehr verfügbar. Die nordspanische Stadt habe sich in den vergangenen Jahrzehnten bemerkenswert entwickelt. "Zwar hat die globale Finanzkrise auch hier dem starken wirtschaftlichen Aufschwung einen Dämpfer versetzt. Seit 2014 verzeichnet die Region Barcelona aber wieder ein außergewöhnliches Wirtschaftswachstum, getrieben vor allem durch neue Technologien und den Exportsektor", so der Experte von UBS Asset Management.

Von dieser Entwicklung profitiere auch der Büroimmobilienmarkt, der sich mit rund 4,3 Millionen Quadratmeter als einer der Core-Büroimmobilienmärkte innerhalb Europas qualifiziere. Die Wirtschaftskraft und die reizvolle Lage am Mittelmeer mache Barcelona zu einem begehrten Standort für Unternehmen. 2017 habe die intensive Auseinandersetzung um die Unabhängigkeit Kataloniens Investoren vorsichtiger werden lassen.

"Entgegen dem allgemeinen Trend in Europa sind die Immobilienpreise Ende 2017 leicht gesunken. Barcelona wurde zu einem relativ "günstigsten" Immobilienmarkt in der EU. Die Diskussion ist mittlerweile abgeflaut, und der Markt hat sich innerhalb weniger Monate gedreht. Anleger investieren wieder sehr stark in der Metropole, nicht zuletzt aufgrund der anhaltend guten wirtschaftlichen Fundamentaldaten", sage Alexander Isak.

Auf der Vermietungsseite hätten die hohe Flächennachfrage und eine geringe Bautätigkeit zu einem starken Rückgang der Büroleerstände geführt. Nicht nur die Innenstadt sei begehrt, gefragt seien auch Flächen in der Peripherie und vor allem in den New Business Areas, wo die Leerstandrate bis unter 5 Prozent gesunken sei, was einen deutlichen Aufwärtsdruck auf die Mietpreise habe. "Auch wenn sich das Wertwachstum nicht mit der Dynamik der vergangenen Jahre fortsetzen dürfte, sehen wir die Zukunft des Büromarkts in Barcelona positiv. Aufgrund des geringen Flächenangebotes dürfte das Mietpreiswachstum in den kommenden Jahren anhalten, auch wenn mit weniger Wirtschaftswachstum zu rechnen ist", fasse der Immobilienexperte zusammen.

Barcelona sei nicht der einzig interessante Büroimmobilienmarkt in Europa. Trotz gesunkener Anfangsrenditen sei ein diversifiziertes Portfolio aus Core-Büroimmobilien in europäischen Metropolen eine attraktive Anlage. Das gelte sowohl im Vergleich zu den noch niedriger rentierenden Anleihemärkten als auch gegenüber Aktien, die zuletzt eine erhöhte Volatilität aufgewiesen hätten, die in den kommenden Jahren anhalten dürfte.

"Die Vorteile von Immobilien haben viele Anleger erkannt und genutzt. Die sehr hohen Zuflüsse in die Immobilienmärkte stellen Asset Managern vor Herausforderungen. So ist es mittlerweile schwierig, eine gute Büroimmobilie in einer der großen europäischen Metropolen zu einem akzeptablen Preis zu finden. Wer eine Immobilie kaufen möchte, braucht ein gutes Netzwerk. Wir bei UBS Asset Management haben den Vorteil, dass wir zudem in den wichtigsten Standorten eigene Teams vor Ort haben. Daher gelingt es uns immer wieder, selbst in einem so kompetitiven Markt Immobilien zu erwerben", so Isak.

Eine weitere Herausforderung für Fondsmanager sei es, bei An- und Verkäufen die Zukunft im Blick zu haben und das Portfolio so aufzustellen, dass es auch bei einer Zinswende einigermaßen wertstabil bleibe. Für die nächsten Jahre würden die Experten von UBS Asset Management zwar weiterhin von einem sehr niedrigen Zinsniveau ausgehen. Sollten die Zinsen jedoch irgendwann steigen, seien Rückschläge bei den Verkehrswerten zu erwarten. Die Immobilien im Portfolio sollten daher ein Mietpreiswachstum ermöglichen, um eventuelle Wertverluste auszugleichen.

Besonders schwierig hätten es nach Ansicht von Alexander Isak derzeit Assetmanager, die in der aktuellen Marktphase ein komplett neues Portfolio aufbauen müssten. Sie seien nicht nur mit hohen Preisen konfrontiert, sondern aufgrund des beschränkten Angebots ist auch eine gute Diversifikation nicht einfach umzusetzen. "Der UBS Euroinvest Immobilien, der Ende September sein 20-jähriges Bestehen feiert, ist hier im Vorteil. Der offene Immobilienfonds, der sich auf Core-Büroimmobilien in europäischen Großstädten konzentriert, punktet mit einem über Standorte und Mieter breit gestreuten Portfolio, das über viele Jahre und unterschiedliche Marktphasen aufgebaut wurde. Auch der attraktive Markt Barcelona ist im Portfolio vertreten, die Ankäufe erfolgten allerdings schon 2003 und 2006", so Isak zu dem von ihm gemanagten Fonds. (11.09.2019/fc/a/f)






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