UniDividendenAss A-Fonds: 02/2019-Bericht, Aktien von Julius Bär zugekauft - Fondsanalyse


14.03.19 13:00
Union Investment

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Die europäischen Aktienmärkte konnten die Kursgewinne vom Jahresanfang im Februar ausbauen, so die Experten von Union Investment im Kommentar zum UniDividendenAss A.

Der EURO STOXX 50-Index habe 4,4 Prozent gewonnen. Von konjunktureller Seite sei die Hängepartie allerdings im Februar weiter gegangen. Insbesondere der Industriesektor habe sich schwach gezeigt. Die Schnellschätzung des Einkaufsmanagerindex für die Industrieproduktion in der Eurozone habe mit 49,2 Punkten den schlechtesten Wert seit mehr als fünfeinhalb Jahren erreicht. Dagegen habe sich der Konsum stark gezeigt. Der Einkaufsmanagerindex für den Service-Sektor sei mit 52,3 Punkten auf ein Drei-Monatshoch gestiegen. Daneben hätten die Ereignisse rund um den Brexit die europäischen Börsen beeinflusst.

Am 14. Februar habe das Unterhaus die Erklärung über das Vorgehen der Regierung und den Stand der Nachverhandlungen mit der Europäischen Union abgelehnt. Positiv habe gewirkt, dass Premierministerin Theresa May gegen Ende des Monats ihren Widerstand gegen eine Verschiebung des Brexit aufgegeben habe. Sie habe bekannt gegeben, dass am 12. März nochmals über das Austrittsabkommen abgestimmt werden solle.

Auch beim Handelskonflikt sei es zu Entspannung gekommen, was die europäischen Börsen unterstützt habe. US-Präsident Donald Trump habe eine Frist zur Erhöhung der US-Strafzölle auf chinesische Importe verschoben.

In diesem freundlichen Marktumfeld habe das Fondsmanagement Aktien der Schweizer Wealth-Management-Gruppe Julius Bär zugekauft. Das Unternehmen verfüge über ein sehr profitables Geschäftsmodell, ein im Vergleich zu den Wettbewerbern überdurchschnittliches Wachstum, ein historisch niedriges Bewertungsniveau und eine attraktive Dividendenrendite. Die Akquisition neuer Relationship Manager sollte sich genauso wie die Kostensenkungsprogramme des vergangenen Jahres kurzfristig auszahlen. Im Gegenzug hätten die Experten ihre Bestände im britischen Pharmakonzern GlaxoSmithKline, von dessen Wachstumspotenzial sie aktuell nicht überzeugt seien, reduziert. Aus dem gleichen Grund seien auch Aktien von Daimler weiter abgebaut worden.

In den kommenden Wochen dürften sich Europas Aktienmärkte schwankungsanfällig zeigen. Insbesondere der Fortgang des Brexit sowie des Handelskonflikts dürften entscheidend sein. (Stand vom 28.02.2019) (14.03.2019/fc/a/f)





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