UniDividendenAss A-Fonds: 04/2019-Bericht, Positionen im Versorger Fortum deutlich reduziert - Fondsanalyse


14.05.19 11:30
Union Investment

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Im Berichtsmonat April verzeichneten die europäischen Aktienmärkte deutliche Gewinne, so die Experten von Union Investment im Kommentar zum UniDividendenAss A.

Der EURO STOXX 50-Index habe 4,9 Prozent gewonnen, der marktbreite STOXX Europe 600-Index habe einen Wertzuwachs von 3,2 Prozent verbucht. Von konjunktureller Seite seien teilweise ermutigende Signale gekommen. Das Wirtschaftswachstum in der Eurozone habe sich zwischen Januar und März überraschend verdoppelt. Sorgenkind der Eurozone bleibe der Industrie-Sektor. Die Frühindikatoren hätten im April zwar eine leichte Verbesserung signalisiert, würden sich aber weiterhin im negativen Bereich befinden. Positive Wirtschaftsdaten aus China hätten dagegen die seit einiger Zeit bestehenden Sorgen um eine Abschwächung der globalen Konjunktur gedämpft.

Auch die Fortschritte im Handelsstreit zwischen den USA und China hätten die in den Welthandel verflochtenen europäischen Börsen unterstützt. Zwischen der Europäischen Union (EU) und den USA hingegen habe es in puncto Handelsbeziehungen negative Nachrichten gegeben: US-Präsident Donald Trump habe mit Zöllen auf europäische Produkte im Wert von elf Milliarden US-Dollar gedroht. Zu Erleichterung bei den Anlegern habe dagegen das Thema Brexit geführt. Auf einem EU-Sondergipfel am 10. April hätten sich Großbritannien und die EU auf eine weitere Verschiebung des Austrittstermins bis spätestens 31. Oktober 2019 verständigt und damit einen harten Brexit zunächst abgewendet.

Das Fondsmanagement habe in der Berichtsperiode die Positionen im finnischen Versorger Fortum deutlich reduziert. Die Gründe dafür seien geringeres Vertrauen in die künftige operative Entwicklung sowie die anhaltende Unsicherheit bezüglich der Uniper-Übernahme gewesen. Außerdem sei das Engagement im Schweizer Rückversicherer Swiss Re wegen saisonaler Schwäche vermindert worden. Neu ins Portfolio aufgenommen worden seien hingegen das größte europäische Touristikunternehmen TUI als Substanzwert und das deutsche Medienunternehmen Axel Springer. Dem Haus sei der Wandel zum digitalen Anbieter gelungen. Zudem hätten die Experten Aktien des größten europäischen Immobilienunternehmens Vonovia erworben.

Für die europäischen Aktienmärkte werde in den kommenden Wochen entscheidend sein, wie sich die Konjunktur sowie der von den USA ausgehende Handelskonflikt weiter entwickeln würden. (Stand vom 30.04.2019) (14.05.2019/fc/a/f)





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