UniEuroAktien-Fonds: 04/2018-Bericht, Positionen in Henkel und Ferrovial reduziert - Fondsanalyse


16.05.18 12:30
Union Investment

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Nach den merklichen Kursverlusten der Vormonate sind europäische Aktien im April in die Gewinnzone zurückgekehrt, so die Experten von Union Investment im Kommentar zum UniEuroAktien.

Der EURO STOXX 50-Index habe 5,2 Prozent zugelegt. Zu den Treibern der Kursbewegungen hätten vor allem politische Entwicklungen gezählt. Während erneut aufkommende Spannungen im Nahen und Mittleren Osten sowie das Auf und Ab im Handelsdisput zwischen den USA und China anfänglich noch belastet hätten, habe die gemäßigte Tonalität der USA im weiteren Monatsverlauf zu einem Aufatmen an den internationalen Aktienmärkten geführt. Europas Börsen hätten in der zweiten Monatshälfte zusätzlich von der Schwäche des Euro profitiert, der gegenüber dem US-Dollar innerhalb weniger Handelstage um über drei Prozent an Wert verloren habe. Investoren hätten sich verstärkt dem Greenback zugewendet, nachdem die Rendite zehnjähriger US-Schatzanweisungen über die Drei-Prozent-Marke geklettert sei.

Die Berichtssaison in Europa habe zum Ende des Monats deutlich an Fahrt gewonnen. Die Zwischenbilanz falle dabei moderat aus, nachdem rund ein Drittel der im STOXX Europe 600-Index gelisteten Unternehmen die Bücher geöffnet habe: Europas Konzerne hätten auf Jahressicht eine seitwärts gerichtete Gewinnentwicklung erzielt (erwartet: minus ein Prozent).

Mit Blick auf die Sektoren hätten die Konzerne aus den Bereichen Technologie, Energie und Konsum besser abgeschnitten als von Analysten erwartet. Finanz-, Industrie- und Immobilienwerte seien hingegen hinter den Prognosen zurückgeblieben. Auf Länderebene hätten sich Deutschland und Italien etwas stärker als der Gesamtmarkt entwickelt.

Innerhalb des Portfolios seien die Experten sowohl beim Telekommunikationsanbieter 1&1 Drillisch als auch beim Leuchtmittelhersteller Osram ein Neuengagement eingegangen. Dagegen seien die Positionen im Konsumgüterkonzern Henkel und im Bauunternehmen Ferrovial reduziert worden.

Da die fundamentalen Rahmenbedingungen unverändert gut seien, bestehe weiterhin Aufwärtspotenzial an den globalen Aktienmärkten. Die Diskussionen um die Einführung von Strafzöllen hätten allerdings das Potenzial, das Pendel an den Märkten in die eine oder andere Richtung schwingen zu lassen. Gleiches gelte für andere (geo-) politische Risiken. (Stand vom 30.04.2018) (16.05.2018/fc/a/f)





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