UniGlobal-Fonds: 05/2019-Bericht, Investitionen bei Johnson & Johnson getätigt - Fondsanalyse


10.07.19 12:30
Union Investment

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Die globalen Aktienmärkte mussten im Mai deutliche Einbußen hinnehmen, so die Experten von Union Investment in ihrem Kommentar zum UniGlobal.

Der MSCI Welt-Index habe in lokaler Währung ein Minus von 6,0 Prozent verzeichnet. In den USA hätten die Börsen ebenso erheblich an Wert verloren. Der marktbreite S&P 500-Index habe 6,6 Prozent abgegeben. Auch in Europa hätten die Aktienmärkte deutliche Verluste verzeichnet. Der STOXX Europe 600-Index habe 5,7 Prozent leichter geschlossen.

Für Verunsicherung sorgte vor allem die Eskalation im Handelskonflikt zu einem Zeitpunkt, als eine Lösung zum Greifen nahe schien, so die Experten von Union Investment. Außerdem habe das Abkühlen der Weltwirtschaft das Geschehen belastet. In Japan hätten neben den geopolitischen Unsicherheiten und schwächeren Frühindikatoren auch ein stärkerer Yen zu massiven Verlusten geführt. Der NIKKEI 225-Index sei um 7,5 Prozent gefallen, der marktbreite Topix-Index habe 6,5 Prozent verloren.

Im Fonds hätten sich die Experten unter anderem bei Vertex Pharmaceuticals engagiert. Das Unternehmen zeichne sich besonders durch die Entwicklung und Herstellung von Medikamenten für Menschen mit schweren und lebensbedrohlichen Krankheiten wie Mukoviszidose aus. Aufgrund des defensiven Charakters hätten die Experten darüber hinaus Investitionen beim Pharmazie- und Konsumgüterhersteller Johnson & Johnson getätigt.

Des Weiteren seien die Papiere von Worldpay in den US-Finanzdienstleister Fidelity National Information Services getauscht worden, nachdem Letztgenannter Worldpay übernommen habe. Interessant erschien uns zudem die Aktie von Ball Corporation, so die Experten von Union Investment. Der US-Mischkonzern sei der weltgrößte Hersteller von Aluminiumdosen und zudem in der Luft- und Raumfahrttechnik tätig.

Dagegen hätten die Experten eine Positionsreduzierung bei der Investmentbank Goldman Sachs vorgenommen. Die IPO-Saison sei schwächer als erwartet gewesen. Ebenso sei es zu Anteilsverkäufen bei Nutrien und CF Industries gekommen. Die Düngemittelhersteller hätten unter einer schwachen Erntesaison infolge der schlechten Wetterlage gelitten.

Vor dem Hintergrund einer weiteren Verschärfung im Handelsstreit zwischen den USA und China hätten die Experten zudem John Deere, Yaskawa, Murata, Alibaba und Tencent veräußert.

Angesichts des neuerlich aufgeflammten Handelskonflikts und einer sich weiter abschwächenden Wachstumsdynamik sollten die Märkte volatil bleiben. (Stand vom 31.05.2019) (10.07.2019/fc/a/f)






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