Sammelklagen Wirecard! Wer ist dabei?

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neuester Beitrag:  22.01.21 22:23
eröffnet am: 20.06.20 09:47 von: mrymen Anzahl Beiträge: 1709
neuester Beitrag: 22.01.21 22:23 von: butschi Leser gesamt: 251986
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20.06.20 09:47 #1 Sammelklagen Wirecard! Wer ist dabei?
Hallo.
Ich möchte hier einen Thread einrichten, welche sich NUR um Sammelklagen um WDI befasst!
Wer ist dabei?
Wo reicht Ihr die Sammelklage ein?
Wie ist der Ablauf?
Welche Chancen seht Ihr?

Es gibt zigtausende, welche sich auf die Aussagen von Meister Braun verlassen haben.
Viele haben riesen Summen verloren!

Deshalb wäre eine Sammelklage schon sinnvoll.
Auch wenn die Chancen wohl sehr gering erscheinen!
 

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1683 Postings ausgeblendet.
21.01.21 06:03 #1685 Jetzt ziehen euch die Anwälte ab
mein  Schaden war ja nur klein 2k aus Derivaten, das Geld ist schon wieder da Börse ist ja gut gelaufen.
Ich habe mich da nicht angemeldet war ja klar die "ziehen" jetzt die ganzen Kleinanleger ab zum Kotzen.  

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21.01.21 09:33 #1686 Link & Greco
Darf ich fragen, wie das genau Szenario bei euch ist?

Ihr habt also keine Rechtschutuversicherung, aber habt euch für das Verfahren gegen EY angemeldet? Einen Prozesskostenfinanzierer gab es und hat es nie gegeben für das Insolvenzverfahren der Wirecard AG.

Ich werde aber heute auch noch anrufen. Habe keine Mail mit dem Schaden erhalten (nur telefonisch nach mehrmaligem Nachhaken)  und auch immer noch keine Besättigung der Kostendeckung meiner Versicherung. Hier bisher nur mündliche Zusage der Wgv...  
21.01.21 10:14 #1687 wirecard
The only chance to recoup money is that company will stay alive, i don't think for shares investor there will be any compensation  

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21.01.21 10:58 #1688 @TILP Wirecard
Ich hatte einen Schadenswert von etwas über 3k angegeben und habe jetzt eine Rechnung über gut 400€ erhalten, war ein Gemeinschaftsdepot, deshalb wohl sogar 75€ teurer als normal..

Ja das Mandat habe ich natürlich beauftragt und es ist auch sicher alles wasserdicht von deren Seite, aber es war einfach ungemein undurchsichtig formuliert alles. Seitenlange Pamphlete wie wichtig und richtig es doch ist, dass man auch am Insolvenzverfahren teilnimmt und dann wird natürlich groß fabuliert, wie toll die Zusammenarbeit mit dem Prozessfinanzier ist, und in einem kleinen Halbsatz wird dann irgendwo auf Seite 17 gesagt, dass dieses Verfahren aber nicht finanziert wird. Ein direkter Hinweis beim Ausfüllen des Mandats á la "Beachten sie bitte, dass hier Kosten entstehen" wäre in der Tat ganz nett gewesen..

Man sieht ja schon an der Kostenstruktur, wer da abgezogen werden soll. Bei 2k Schaden zahlst du 200€ Gebühr fürs Nichtstun und für 30k Schaden (das 15fache) gerade mal 1000€ Gebühr, also das 5fache. Da werden die ganzen kleinen Fische, die sich da jetzt angemeldet haben im Glauben nichts mehr zu verlieren zu haben nach dem Motto "vielleicht kommt ja noch was bei rum" rigoros abgezogen. Da zahlst du schon 10% an Gebühr noch on top mit der klitzekleinen Chance überhaupt einen Bruchteil deines Geldes wiederzusehen.

Habe noch nichts gefunden wo sich TILP Mandaten zusammengerottet haben, aber auch noch nicht gesucht. Bin mir sicher - auch so wie Sekretärin und Anwalt direkt vorbereitet waren auf meine Frage und aus der Pistole geschossen den Paragraphen zitieren konnten - dass wir aber nicht die einzigen sind, die anscheinend nicht gut genug gelesen haben..  

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21.01.21 11:13 #1689 was für eine Abzocke
Greco69 deine Chancen noch Geld zu bekommen sind doch fast bei 0%
Und die Kosten für den Anwalt jetzt schon 400 und das wird ja nicht  die letzte sein.
Und bei 3k Schaden lohnt ja auch keine Klage du wird jetzt sehr sehr hohe Anwaltskosten haben ohne Rechtschutz. 3k schaden über 10% Kosten was für eine Abzocke !!!!
 

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21.01.21 11:15 #1690 Und die Formulierung ist
natürlich so das man kleine Anleger ausnehmen kann die verdienen sich ne "Goldene Nase"
Hatte auch fast jeden Tag eine mail in meinem Postfach, aber habe da nicht mitgemacht mir war klar hier geht eh nix mehr bei Wirecard.  

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21.01.21 11:34 #1691 und mal ehrlich
Leute die 10-100k Schaden hatten da macht vielleicht eine Klage Sinn.
Das kannst du aber nach der "Musterklage" auch über einen Rechtsanwalt an deinem ort machen.
Extrem Unseriös dieses Auftreten Labern in ihrem Schreiben was von Prozessfinanzierung und im "Kleingedruckten" steht das es nicht so ist.

Klage gegen die Typen prüfen............
Aber bei den Typen ist das sicher Wasserdicht.

Ich wollte da auch mitmachen, dann war es mir aber egal bei nicht mal 3k Schaden.  

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21.01.21 11:54 #1692 @ProBoy
how many chances there are to recoupe something in your opinion?  

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21.01.21 12:42 #1693 TILP
War von Anfang klar, dass die Anmeldung der Forderung was kostet....
War auch von Anfang klar, dass die Anmeldung wegen den Kosten sich für so kleine Streitwerte nicht lohnt.  Es sei denn man hätte die Forderung selber angemeldet, was auch keine Raketenwissenschaft war.

Die Gebühr steht in keinem Verhältnis zum Arbeitsaufwand, ist aber nach der Gebührenordnung richtig.  
21.01.21 13:11 #1694 @all
Wir zweifeln ja auch nicht die Höhe der Kosten an, aber den Umgang mit uns!!!
Ich warte jetzt mal die Rückantwort ab und dann frage ich an welche Kosten dann noch zusätzlich entstehen und sonst entziehe ich denen das Mandat.
Hab 10k drin! Und ärgere mich einfach nur über dieses "über den Tisch ziehen" und die wichtigen Infos irgendwo im Kleingedruckten zu kommunizieren, anstatt das für jeden Verständlich in einer eigenständigen Email mit Verweis darauf das wir die Kosten übernehmen müssen.
Rechtlich-alles OK! Hat aber ein Geschmäckle!  

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21.01.21 13:15 #1695 Link
würden sie es einfach so offen Schreiben würde keiner mit kleinem Schaden bei denen eine Klage einreichen. Die haben im Internet getrommelt wie blöd. Auch ich hatte weil ich auf deren Seite war sicher 10-40 mails im Postfach. ^Für die ist Wirecard ein tolles Geschäft dann lieber SDK die sind ein Verein.
 

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21.01.21 13:29 #1696 @Wirecard TILP
Ja so ist es leider. Einmal nicht richtig hingeschaut und schon ist man der Dumme. Zu der Rechnung jetzt sollten eigentlich keine Kosten hinzukommen, da es sich wohl nur auf die Gebühr für das Insolvenzverfahren beläuft.

@Link Mein Mandat wollte ich gestern auch schon zurückziehen. Habe denen gesagt, dass sie einfach alles rückgängig machen sollen und Ende aus. Ging wohl aber angeblich nicht mehr, da schon alles beim Insolvenzverwalter jetzt liegt..wer hätte das gedacht.  

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21.01.21 13:38 #1697 recoup
the only way to recoup money is that wirecard will stay alive otherwise there aren't chances
I think that that the move from 100 euro was so fast that there are many investors at 100 euro for share  

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21.01.21 16:19 #1698 TILP
Also scheinbar könnt ihr keine Dokumente und Mails lesen, denn ich hab mich bei mehreren Anwaltskanzleien für den Informationskanal registriert, u.a. auch bei Tilp, und es war überall genau dargelegt, dass die Anmeldung zum Insolvenzverfahren etwas kostet, und nicht über den Prozessfinanzierer abgedeckt wird (stand extra ein paar Mal im Schreiben und auch eine extra Beilage war dabei, damit ihr seht, welche Kosten euch bei welcher Schadenssumme entstehen).

Wer's dann noch immer nicht gecheckt hat, darf sich nicht wundern, und sollte auch keine Aktien, etc. handeln ...  

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21.01.21 16:43 #1699 ja stimmt
habe gerade bei meinen Mail geschaut da war auch die Preisliste dabei was es Kostet  

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21.01.21 17:39 #1700 @all
Bedingt habt ihr recht, die informationen von Tilp waren übersendung der Kosten bzgl einreichen beim Insolvenzverwalter (sowie der Kollege hier geschrieben hat), allerdings war immer davon die Rede das mit dem Finanzierer verhandelt wird, auch wegen dem Insolvenzvorgehen.
Und dann kam ne Email da stand dann auf   eine der letzten Seiten des Anhangs, das der Finanzierer die Kosten bzgl. Insolvenzverfahren nicht übernimmt.
Und das "kreide" ich an, man hätte dieses eindeutiger kommunizieren sollen! Ganz einfach!  

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21.01.21 18:08 #1701 @Link18
Auch das ist falsch. Es wurde ganz klar kommuniziert, dass der Prozessfinanzierer die Kosten für das Insolvenzverfahren NICHT übernehmen wird, da dies auch gar keinen Business Case für ihn darstellt. Ihr habt halt leider nur halbherzig die Informationen gelesen. Das müsst ihr euch selbst ankreiden. Ihr hättet ja auch selbst die Einreichung für das Insolvenzverfahren, so wie ich, machen können. Wenn es der Anwalt übernimmt, ist logisch, dass das mit Kosten verbunden ist, die wie oben erwähnt, eben von vornherein kommuniziert durch euch zu tragen sind  

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21.01.21 18:40 #1702 Lesen bildet.
Und genau so halbherzig habt ihr euch damals über Wirecard und deren Geschäftsmodel informiert, als ihr eurer vieles Geld in die Aktien gesteckt hattet. Bei einer Insolvenzquote von ca. 6%, die ihr mit sehr sehr viel Glück vielleicht bekommt, sind es bei 3.000 Euro Verlust ca. 180 Euro Erstattung. Bei 400 Euro Anwaltsgebühr habt ihr immer noch einen weiteren zusätzlichen Verlust von 220 Euro! Merkt ihr noch was? Ihr verbrennt euer letztes Geld für die gierigen Anwälte.    
21.01.21 19:14 #1703 Na ja
hätten die das nicht auf der letzten Seite geschrieben hätten sie deutlich weniger Geld gemacht.
Die wollen nur das beste den Rest vom Geld was noch übrig ist.
Moralisch unter aller Sau, im Internet bekannt machen der Ruf von den Typen ist dann schnell am Arsch  

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21.01.21 19:16 #1704 #1702
Alles richtig,nur eines nicht:Nicht gierige Anwälte ,sonder sehr schlau Anwälte die (,die verzweifelten/frustrierten/durch gier einiges Geld verlohren habene ,und alle  warnungen in den Wind geschossen haben.)genau wissen,wie man sehr leicht die Lemminge noch mal über die klippenspringen lässt.
Und da gibts noch andere ,die zaubern eine Rechtschutzversicherung aus dem ärmal.
Es gilt die unschuldsvermutung
mfg  
22.01.21 09:25 #1705 @Wirecard TILP
Jetzt kommen natürlich die ganzen Experten wieder aus den Löchern gekrochen :D. Wie LINK schon korrekt gesagt hat, war das ganze einfach nicht korrekt über- und vermittelt und auch die Frau am Telefon bei TILP war ganz verwundert, warum denn Leute (Plural) deswegen anrufen würden, es sei doch so wunderschön ersichtlich aus den Unterlagen.

Naja vielleicht kommt am Ende ja tatsächlich was dabei rum, auch wenn die Chancen wohl verschwindenden gering sein dürften.  

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22.01.21 14:56 #1706 Tilp newsletter
- Insoquote 8-17% (Frage mich wie die sich das vorstellen, nachdem nur 1/3 oder 2/3 der Aktionärsforderu gen aufgenommen wurden. Dementsprechend gibt es viel höhere Forderungen und die Insoquote sinkt erheblich - naja mal schauen)
- Tilp hat weitere Informationen zum Skandal, welche vermutlich noch vor Wettbewerbern geheim gehalten werden
- eigenes Expertenteam für Gutachten Forderungen Aktionäre
- Finanzierungsangebot Therium steht, Anmeldung verzögert sich bis IT Infrastruktur bereit
- EY Klage Musterverfahren —> Zusage bis Herbst 2021
- Bafin Musterverfahrenn—> wird geprüft, kein Fortschritt bisher

Das waren die wesentlichen Punkte  
22.01.21 17:38 #1707 Gebührenordnung
> Man sieht ja schon an der Kostenstruktur, wer da abgezogen werden soll. Bei 2k Schaden
>  zahlst du 200€ Gebühr fürs Nichtstun und für 30k Schaden (das 15fache) gerade mal 1000€
> Gebühr, also das 5fache. Da werden die ganzen kleinen Fische, die sich da jetzt angemeldet
>  haben im Glauben nichts
Das hat damit nichts zu  tun. Da gibt es eine Gebührenordnung für Rechtsanwälte, an diese müssen sich diese halten. Für die Anmeldung wird x/10 Geühren-Anteile laut Gegenstandswert berechnet.

Der Aufwand der Anmeldung ist ja eigentlich der Gleiche, ob 1.000, 10.000 oder 100.000 Euro Schaden. 100.000 sind natürlich besser, da gibts mehr Kohle für den Rechtsanwalt laut Gebührenordnung.



 

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22.01.21 22:19 #1708 Inso-Quote
> - Insoquote 8-17% (Frage mich wie die sich das vorstellen, nachdem nur 1/3 oder 2/3 der
>  Aktionärsforderu gen aufgenommen wurden. Dementsprechend gibt es viel höhere Forderungen
>  und die Insoquote sinkt erheblich - naja mal schauen)
Quote muss man schauen. Erstmal Aussonderungen (ggfs. Prepaid, Sonderkonten,...), dann Masseforderungen, dann Geld an Insoverwalter.

Dann ggfs. an die Mitarbeiter für Abfindungen, dann Verbindlichkeiten, dann nachrangige, dann ist schon lange alles weg, dann kämen die Aktionäre.

Falls Aussonderungen nicht korrekt bestehen, gibts sicher auch Klagen.

Der Inso wird die Schadensanmeldungen der Forderungen durch die Kursverluste erstmal mit seiner Kanzlei/Anwälten vor Gericht bestreiten.

Für diesen ist da ein Win/Win solange Geld da ist und es komplexe Klagen gibt, saugt er sich aus der Insomasse Kohle rein ;) und die Anwälte. Für ihn ist das egal ob er vor Gericht gewinnt oder verliert, Hauptsache die Streitwerte sind hoch und es dauert ;)

Lehman Europe hat wohl 500 Mio. bekommen.

Da WC wohl im wesentlichen Cash-dry war, dürfte es nach INSO-Kosten nicht viel Geld für die Quote geben, das wären nur die Verkäufe der Anteile.

Falls die Klagen zu lange dauern und zu viel Geld kosten und die komplexe Aufarbeitung der Zahlungsströme insbesonders auch die Verbindlichtkeiten zwischen den Subfirmen klar sind (ggfs. hat der Inso. dann auch Klagen mit Inso in anderen Ländern um die Verteilungsfragen) macht der Inso dann die Insolvenz in der Insolvenz wegen Masseunzulänglichkeit.  

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22.01.21 22:23 #1709 Am Ende dürfte
die Kosten der Klagen höher als die Inso-Quote sein, wenn man keinen Arrest in externe Vermögen hat. (Braun) hat und diese nicht ggfs. auch in die Inso-Quote reingehen.

Dann muss der Inso auch AR, Vorstände & E&Y verklagen. Ein Fest für die Anwälte.

Ob die Aktionäre E&Y direkt verklagen können oder nur der Inso wird man sehen. Dumm wäre Klage gegen E&Y und Gericht sagt, muss Inso machen.

Auf jeden Fall wird die juristische Aufarbeitung sehr lange dauern und sehr teuer werden.  

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