Großer Sparplan-Check: Europa-Nebenwerte machen das Rennen - Fondsnews


12.08.19 13:11
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Kleine Könner: Fonds, die auf Mittelständler aus Europa setzen, brachten Sparplan-Anlegern in den vergangenen zehn Jahren besonders gute Renditen ein, so die Experten von "FONDS professionell".

Im siebten und letzten Teil ihrer Serie würden die Experten zeigen, wie die besten Portfolios abgeschnitten hätten.

Klein, aber oho! Bei der aktuellen BVI-Sparplan-Statistik per 30. Juni 2019 setze sich einmal mehr eine kleine, überschaubare Fondsgruppe als die absolut lohnenden Renditebringer durch. Mehrere Jahre hintereinander würden jene europäischen Aktienfonds, die auf Nebenwerte setzen würden, nun schon die Wertentwicklungsstatistik des Bundesverbands anführen.

Wer in den vergangenen zehn Jahren monatlich 100 Euro in europäische Nebenwertefonds eingezahlt habe, habe per Mitte 2019 der BVI-Berechnung zufolge zu den angesammelten 12.000 Euro im Durchschnitt 5.981 Euro dazuverdient. Das entspreche einer Jahresrendite von 7,8 Prozent. Zum Vergleich: Bei breit streuenden Europa-Aktienfonds, die zu einem nicht unerheblichen Teil auf milliardenschwere Börsengiganten setzen würden, habe der Investorenlohn "lediglich" 3.647 Euro respektive 5,2 Prozent pro Jahr betragen.

Wer in solch einen "Kleine Könner"-Fonds investieren möchte, dem stehe allerdings nur eine kleine Auswahl zur Verfügung. Mehrfachzählungen aufgrund verschiedener Fondstranchen ausgeklammert, seien es nämlich gerade einmal sieben Geldtöpfe, die sich in der Sparplan-Liste der Europa-Nebenwertefonds des BVI wiederfinden würden. Was zu einem guten Teil aber auch daran liege, dass in der BVI-Auswertung eben nur die Fonds der BVI-Mitglieder enthalten seien.

Was sei aus monatlich 100 Euro in zehn Jahren geworden? Diese europäischen Nebenwerte-Aktienfonds hätten Anlegern den Sparplan-Daten des Branchenverbandes BVI zufolge am meisten Geld eingebracht.

Platz 1: Metzler European Small Companies
Seinen Spitzenplatz vor sechs Monaten habe der Metzler European Small Companies erfolgreich verteidigen können. Die beiden Fondsmanager Lorenzo Carcano und Stefan Meyer hätten aus dem 12.000-Euro-Kapitaleinatz treuer Sparplaner 20.275 Euro gemacht.

Platz 2: Deka - Europa Potential (ISIN DE0009786285 / WKN 978628)
Der Deka - Europa Potential sei im Halbjahresvergleich von Rang vier aufgestiegen. Wer die vergangenen zehn Jahre monatlich 100 Euro in das Produkt gesteckt habe, der sei heute um 7.079 Euro reicher.

Platz 3: iShares Stoxx Europe Mid 200
Platz drei belege mit dem iShares Stoxx Europe Mid 200 ein weiterer Indextracker aus dem Sortiment der BlackRock-Tochter iShares. Ende 2018 habe der Geldtopf allerdings noch auf Rang zwei gelegen. Bei dem Portfolio hätten sich die angesparten 12.000 Euro binnen zehn Jahren auf 19.029 Euro vermehrt.

Platz 4: DWS European Opportunities
Der DWS European Opportunities sei bei diesem Ranking vor einem halben Jahr noch auf dem dritten Platz vertreten gewesen. Eine jährliche Rendite von 8,74 Prozent beziehungsweise ein Verdienst von 6.846 Euro habe diesmal für den vierten Platz gereicht.

Platz 5: iShares STOXX Europe Small 200
Anleger, die sich vor zehn Jahren im Rahmen eines Sparplans für ein passives Produkt entschieden und sich den iShares Stoxx Europe Small 200 der BlackRock-ETF-Tochter ausgesucht hätten, dürften sich nach zehn Jahren über einen Investorenlohn von 6.649 Euro freuen. Das sei eine Rendite von 8,54 Prozent pro Jahr. (12.08.2019/fc/n/s)






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