ING Deutschland nimmt börsengehandelte Fonds von Fidelity ins Sortiment - ETF-News


18.08.21 14:47
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Die Direktbank ING Deutschland nimmt börsengehandelte Fonds (ETFs) des Asset Managers Fidelity International in ihr Aktionsprogramm auf, so die Experten von "FONDS professionell".

Bei Einmalanlagen ab 1.000 Euro seien die Produkte des angelsächsischen Anbieters gebührenfrei zu erwerben. Insgesamt 17 Fidelity-ETFs stünden den ING-Kunden künftig kostenfrei zum Kauf bereit. Dabei handele es sich um ertragsorientierte oder um Nachhaltigkeits-ETF, die sowohl Aktien- wie Rentenmärkte abdecken, heiße es in einer Mitteilung.

Immer wieder würden Produktanbieter und Direktbanken mit gebührenfreien Kaufofferten um Kunden buhlen. Das Kalkül dahinter: Die kostenlosen Lockangebote würden das Interesse der Sparer an Kapitalmarktprodukten wecken. Die Kunden würden später auch ausgefeilte Produkte zu höheren Gebühren kaufen, so die Hoffnung. Bei ETF-Sparplänen etwa verzichte die ING Deutschland eigenen Aussagen zufolge dauerhaft auf die Kauforder.

Mit der Aufnahme der ETFs würden Fidelity und ING ihre Kooperation ausbauen. Den Fidelity Global Dividend Fund biete die Direktbank bereits als "Basis-Investment" ohne Ausgabeaufschlag an. "Dass Deutschlands größte Direktbank uns in die Riege seiner ETF-Aktionspartner aufnimmt, ist ein großer Erfolg und bestätigt unseren Ansatz", kommentiere Christian Machts, Geschäftsführer und Leiter Drittvertrieb für Deutschland, Österreich und Osteuropa bei Fidelity International, die Kooperation.

"ETFs sind ein wesentlicher Teil unserer Produktstrategie für die kommenden Jahre und zählen mittlerweile zum Basisangebot von Fidelity", führe Machts weiter aus. "Mit der Mischung aus Indexorientierung und aktivem Management bieten wir attraktive ETFs an, die im Markt herausstechen und den Kunden der ING Deutschland einen echten Mehrwert bieten können." Thomas Dwornitzak, Leiter Sparen und Anlegen bei der ING Deutschland, ergänze: "In Zeiten von Niedrigzinsen und steigender Inflation können ertragsorientierte ETFs für unsere Kunden eine Lösung darstellen." (News vom 17.08.2021) (18.08.2021/fc/n/e)