Scope Fondsrating-Update März 2019: Hohe Top-Rating-Quote bei den 25 größten Aktienfonds - Fondsnews


21.03.19 11:30
Scope Analysis

Berlin (www.fondscheck.de) - Die Ratingagentur Scope hat mehr als 6.100 Fondsratings aktualisiert, so die Experten von Scope Analysis

Rund ein Drittel der Fonds halte ein Top-Rating - also (A) oder (B). Bewertet würden Fonds, die in Deutschland zum Vertrieb zugelassen seien.

Pünktlich zum Weltwassertag am 22. März erhalte der mit rund 4,4 Mrd. Euro mit Abstand größte Wasserfonds Pictet-Water ein Upgrade von (B) auf (A). Der Fonds vom Schweizer Asset Manager Pictet sei der älteste Fonds der Peergroup "Aktien Wasser" und erst im August des vergangenen Jahres in den Top-Rating-Bereich (B) vorgestoßen. Nur ein halbes Jahr später gelinge der Sprung auf (A). Der Fonds investiere weltweit in Wasserversorgung, Wassertechnologie und Wasseraufbereitung.

Ein Grund für das Upgrade sei die Outperformance gegenüber dem MSCI World in den vergangenen sechs Monaten. Getrieben worden sei diese Entwicklung durch die gute Performance im Bereich Wassertechnologie. Zu den Top-Titeln hätten American Water Works Co Inc, Xylem Inc und Danaher Corp. gezählt. Auch über längere Zeiträume zeige der Fonds überzeugende Performance-Werte: Mit jährlich 9,1% auf Fünf-Jahressicht liege er deutlich vor dem Durchschnitt der Vergleichsgruppe "Aktien Wasser" (7,6% p.a.).

Der größte Fonds mit einem Downgrade in diesem Monat sei der BGF Euro Bond. Der nahezu 5 Mrd. Euro schwere Fonds falle per 28.02.2019 von (A) auf (B). Zuvor habe er das höchstmögliche Rating (A) über mehr als fünf Jahre ohne Unterbrechung inne gehabt.

Während der BGF Euro Bond auch nach dem Downgrade noch ein Top-Rating halte, verliere der Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen seines. Seit September 2013 habe der rund 2,5 Mrd. Euro schwere Fonds stets ein (A) oder (B) Rating gehalten und sei nun mit (C) bewertet. Ein wesentlicher Grund: Die Performance liege mit 1,2% im laufenden Jahr deutlich unterhalb des Peergroup-Durchschnitts.

Scope habe die Ratings der 25 größten Aktienfonds betrachtet. Zusammen würden die Fonds mehr als 180 Mrd. Euro verwalten. Auffällig: 80% der Fonds-Schwergewichte würden ein Top-Rating halten - zehn Fonds mit (A) und zehn Fonds mit (B). Zum Vergleich: Über alle Fonds betrage die Top-Rating-Quote nur rund 33%.

Wie lasse sich diese hohe Konzentration von Top-Ratings bei den großvolumigen Aktienfonds erklären? Ein wesentlicher Teil der Erklärung: Fonds, die in ihrer Peergroup über längere Zeiträume zu den Top-Produkten zählen, Outperformance generieren und über Top-Ratings verfügen würden, würden regelmäßig Anlegergelder anziehen.

Diese Konzentration der Mittelzuflüsse auf wenige Top-Produkte lasse sich in nahezu allen Fonds-Peergroups beobachten. Für manche Produkte würden starke Mittelzuflüsse zum Fluch, da sich ihr Investmentansatz dann nicht mehr erfolgreich umsetzen lasse. Anderen Fonds gelinge es hingegen, auch als Multi-Milliarden-Produkt stetig Outperformance zu generieren und ihr Top-Rating über längere Zeiträume zu verteidigen. (21.03.2019/fc/n/s)





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