Scope adelt Fondsklassiker Concentra mit Rating-Upgrade - Fondsnews


23.09.21 13:00
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Die Berliner Branchenbeobachter von Scope haben in ihrem monatlichen Update wieder Top-Noten an zwei Fondsklassiker vergeben, so die Experten von "FONDS professionell".

Dagegen habe ein Portfolio von Mainfirst eine Herabstufung hinnehmen müssen.

Der Concentra sei ein echter Fonds-Dinosaurier. Der Aktienfonds sei 1956 lanciert worden - damals sei Deutschland zum ersten Mal amtierender Fußball-Weltmeister gewesen. Der in deutsche Standardwerte investierende Fonds habe lange Jahre ein Top-Rating ("A" oder "B") von Scope gehabt, bis er ab Mitte 2019 zwischendurch immer wieder eine Spitzennote verfehlt und nur ein "C" getragen habe. Zuletzt sei dies im März 2021 geschehen, nun hätten die Fondsexperten aus der Hauptstadt dem Klassiker wieder ein "B" gegeben.

Als Begründung schreibe Scope-Analystin, Barbara Claus: "Der Concentra überzeugt durch überdurchschnittliche Performance und niedrigere Risikokennzahlen. Beispielsweise fiel die Wertentwicklung über drei Jahre mit 8,4 Prozent p.a. höher und der maximale Verlust mit 24,5 Prozent niedriger aus als in der Peergroup "Aktien Deutschland" mit 6,5 Prozent p.a. und minus 26,1 Prozent." Allerdings sei der von Allianz Global Investors (AGI) betreute Fonds mit laufenden Kosten von 1,8 Prozent plus Performance Fee überdurchschnittlich teuer.

Der Concentra sei nicht der einzige Fonds, der von Scope hochgestuft worden sei. Gleiches sei dem Fondak widerfahren, der mit Auflagedatum 1950 sogar noch älter als der Concentra sei. Ferner habe Scope dem Vontobel Fund - Global Equity nach sechs Monaten wieder ein "A"-Rating verleihen können. Der Aktienfonds habe der Ratingagentur zufolge einen langfristig orientierten Anlagehorizont und setze dabei auf 40 bis 60 hochwertige Unternehmen - mit Erfolg: "So erzielte der Fonds über drei und fünf Jahre eine Wertentwicklung von 14,4 und 13,2 Prozent p.a. und ließ damit den Peergroup-Durchschnitt mit 11,3 oder 10,5 Prozent p.a. deutlich hinter sich", lobe Analystin Claus.

Dagegen habe der MainFirst Top-European Ideas im August nach acht Monaten sein Top "B"-Rating verloren. Das von Olgerd Eichler gelenkte Portfolio verfolge einen flexiblen Anlagestil, große Teile des Fondsvermögens könnten in Mid und Small Caps angelegt werden. Der hohe Nebenwerteanteil schlage besonders auf der Risikoseite zu Buche: "Mit einer Volatilität und einem maximalen Verlust über drei Jahre von 24,8 Prozent und minus 31,9 Prozent gehört der Fonds zu den risikoreichsten Investments in seiner Peergroup, die im Durchschnitt auf 14,1 und 22,3 Prozent kam", schreibe Claus. Die Performance des Fonds sei aber auch überdurchschnittlich: 44,6 Prozent über ein Jahr gerechnet.

Den kompletten Beitrag mit den zehn größten Fonds mit einem Upgrade sowie einem Downgrade im September finden Sie hier. (23.09.2021/fc/n/s)





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