Weil Tim Albrecht bleibt: DWS-Flaggschiff behält Top-Rating - Fondsnews


26.11.18 13:00
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Der von Tim Albrecht verantwortete Fonds DWS Deutschland und sein Luxemburger "Klon" DWS Invest German Equities erhalten ihr "Silver"-Rating von Morningstar zurück, so die Experten von "FONDS professionell".

Im Oktober habe das Analysehaus die qualitative Bewertung des 6,5 Milliarden Euro schweren Deutschlandaktienfonds auf "Bronze" herabgestuft, weil Albrecht den Anbieter habe verlassen wollen, um bei Berenberg anzuheuern. Vergangene Woche jedoch habe der Topmanager es sich anders überlegt - er halte der DWS die Treue.

"Unter Tim Albrecht bleiben die Fonds DWS Deutschland und DWS Invest German Equities weiterhin unsere Favoriten in der Kategorie Aktien Deutschland Standardwerte", schreibe Morningstar-Analystin Barbara Claus in einer Rating-Mitteilung.

Albrecht bleibe nun Leiter für Aktien der DACH-Region und Manager der Fonds DWS Deutschland und DWS Invest German Equities, die er seit 2002 respektive 2012 "mit exzellenten Ergebnissen verantwortet", wie Claus meine. Der DWS Aktien Strategie Deutschland und der DWS Investa würden jedoch auch künftig von Hansjörg Pack und Christoph Ohme verantwortet, die früher Albrechts Stellvertreter am Ruder dieser Fonds gewesen seien.

Albrecht werde von einem Team von sieben Managern für deutsche Aktien unterstützt, betone Morningstar. Ab 1. Dezember komme zusätzlich Andreas Wendelken an Bord, der bislang im Team für Dividendenaktien unter der Leitung von Thomas Schüßler arbeite.

Albrecht habe eigentlich seinem früheren Chef Henning Gebhardt zu Berenberg folgen wollen. Gebhardt, der unter anderem den DWS Aktien Strategie Deutschland verantwortet habe, sei zum Jahreswechsel 2016/17 zu der Hamburger Privatbank gegangen - laut Claus ein "herber Verlust für die Deutschland-Aktienexpertise der DWS". Vor diesem Hintergrund sei der Sinneswandel Albrechts "beruhigend". "Mit seiner Präsenz bleibt das Team das am besten aufgestellte für deutsche Aktien", so die Morningstar-Expertin.

Ein Grund für Albrecht, der DWS die Treue zu halten, sei der Wechsel an der Unternehmensspitze gewesen, bei der Nicolas Moreau durch den hausintern sehr beliebten Asoka Wöhrmann ersetzt worden sei. "Die Bereitschaft Albrechts, bei der DWS zu bleiben, mildert unsere Bedenken hinsichtlich der Turbulenzen auf Unternehmensebene, die sich negativ auf die Moral und Stabilität in den Investmentteams auswirken könnten", so Claus. (26.11.2018/fc/n/s)





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