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Wenn es an der Börse zu lange dauert


07.05.15 12:39
fondscheck.de

Bad Marienberg (www.fondscheck.de) - Wer an der Börse spekulieren möchte und nennenswerte Renditen erzielen will, benötigt zwei Dinge. Zum einen braucht es in der Regel Zeit. Nur wenige Papiere verfügen über die Volatilität, dass innerhalb von wenigen Tagen für einen Anleger, der 1.000 Euro investiert, ein Gewinn im zweistelligen Prozentbereich abfällt. Daraus ergibt sich bereits die zweite Notwendigkeit. Um in kurzer Zeit einen nennenswerten Betrag in absoluten Zahlen zu erwirtschaften, bedarf es entsprechend hoher Summen, die zum Handel eingesetzt werden können. Ein Kursanstieg von 1,5 Prozent macht sich bei 1.000 Euro kaum bemerkbar, die Ordergebühren fressen den Gewinn wieder auf. Dazu kommt noch der Nebeneffekt, dass bei fallenden Kursen im klassischen Handel bekanntermaßen kein Geld zu verdienen ist, im Gegenteil. Es dauert noch einmal länger, bis sich die Depotbestände wieder auf dem Ursprungswert eingependelt haben. Es ist verständlich, dass sich Anleger hier nach Alternativen umschauen.

80 Prozent Rendite in 15 Minuten?

Es können auch nur 60 Sekunden sein oder eine Stunde, um tatsächlich Renditen von 60, 80 oder über 90 Prozent zu erwirtschaften. Das Instrument, das diesem Sachverhalt zugrunde liegt, heißt binäre Option. Der Begriff leitet sich aus der Mathematik ab, da eine binäre Option nur zwei Zustände kennt. Entweder verläuft Sie im Geld oder eben nicht. Binäre Optionen können auf die unterschiedlichsten Basiswerte aus den Gattungen Aktien, Devisenpaare, Indizes und Rohstoffe geschlossen werden. Beim Kauf der Option gibt der Trader eine Prognose ab, ob sich der Kurs im Vergleich zum Einstandskurs nach oben oder nach unten entwickeln wird. Hier zeigt sich der erste Pluspunkt einer binären Option. Auch bei fallenden Börsen sind Gewinne möglich - sofern die Prognose stimmt. Die Rendite steht im Übrigen bereits bei Abschluss des Kontraktes fest.

Kleine Einsätze ermöglichen Trading für Jedermann

Im Gegensatz zu einem Aktientrade liegen die Mindesteinsätze je nach Broker im klassischen Geschäft zwischen einem Euro und 25 Euro. Nun sind 80 Prozent Gewinn auf einen Euro nicht die Welt, aber zum einen macht es die Menge der möglichen Trades, zum anderen fallen keinerlei Gebühren an. Abhängig vom gewählten Broker beträgt die Mindesteinzahlung auf das Handelskonto zwischen 100 und 250 Euro, ebenfalls ein überschaubarer Betrag. Natürlich stellt sich für einen Einsteiger die Frage, welcher Broker infrage kommt, was es bei dem Handel mit dieser Form von Derivaten zu beachten gibt und welcher Informationen es generell bedarf, um hier die ersten Schritte zu wagen. Spezielle Portale, beispielsweise http://www.binaere-optionen.de/ halten die notwendigen Hintergrundinformationen bereit und zeigen auch eine detaillierte Brokeranalyse mit allen Stärken und Schwächen der vorgestellten Anbieter. (07.05.2015/fc/n/m)