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2013 steht im Zeichen des "blauen Goldes"


07.03.13 13:16
Swisscanto

Zürich (www.fondscheck.de) - Seit nunmehr 20 Jahren wird stets am 22. März der Weltwassertag der Vereinten Nationen (UN) begangen, um die Bedeutung des "blauen Goldes" in Erinnerung zu rufen, so die Experten von Swisscanto.

Und um die Wichtigkeit des unersetzlichen Rohstoffs für den Menschen zu untermauern, habe die UN 2013 sogar zum Weltwasserjahr ausgerufen. Passender - wie zufälligerweise sei in China im Februar auch noch das Jahr der Wasserschlange angebrochen.

"Ganz offensichtlich steht 2013 im Zeichen des Wassers. Aus gesellschaftlicher Sicht ist es sehr zu begrüßen, dass das Bewusstsein in der Öffentlichkeit, bei Regierungen und bei Unternehmen für einen sinnvolleren Umgang mit Wasser geschärft wird. Denn der effizientere Verbrauch von Wasser und die umfassende Versorgung aller Bevölkerungsschichten gehören global zu den dringlichsten Aufgaben. Für Anleger entwickelt sich daraus ein interessantes Investmentthema - vor allem aus nachhaltigen Aspekten. Denn es geht nicht um die Spekulation mit einem Rohstoff, sondern um Partizipation am Erfolg von Unternehmen, die in der Wasserwirtschaft für Verbesserungen und positive Entwicklungen sorgen", so Markus Güntner, Nachhaltigkeitsexperte bei Swisscanto.

Die Fondsgesellschaft der Schweizer Kantonalbanken gehe davon aus, dass der globale Wassermarkt deutlich stärker wachse als die globale Wirtschaft insgesamt. "Somit verfügen Unternehmen, die in entsprechenden Branchen mit hohen Eintrittsbarrieren tätig sind, über ausgezeichnete Wachstumsperspektiven. Auch im Bereich Mergers & Acquisitions liegen Investmentchancen, da es mittelfristig zu weiteren Übernahmen von Unternehmen, die über Schlüsseltechnologien im Wasserbereich verfügen, kommen dürfte. Generell sind nordamerikanische und europäische Unternehmen führend in der Wasserwirtschaft. Daher gilt ihnen das Hauptaugenmerk beim Investieren", habe Güntner gesagt.

Während in den etablierten Industriestaaten Wassereffizienz und Erneuerung von veralteten Leitungssystemen im Vordergrund stünden, seien in den Schwellenländern der Aufbau einer umfassenden Versorgung sowie Entsorgung und Aufbereitung die wichtigsten Bereiche. "Mit China und Brasilien stehen zwei der größten Länder der Erde besonders im Fokus. Sie sind auf ihren Kontinenten jeweils die wirtschaftlichen Zugpferde und es stehen enorme Investitionen in die Wasserinfrastruktur an. In Brasilien kommt hinzu, dass das Land aufgrund der Fußball-Weltmeisterschaft und den olympischen Sommerspielen wie noch nie in die Weltöffentlichkeit rückt. Die Regierung ist daher bestrebt, signifikante Verbesserungen zu erreichen", so Nachhaltigkeitsexperte Güntner.

Für Investoren, die das Investmentthema Wasser interessant finden würden, biete sich die Fondsanlage an. Denn es seien häufig klein- und mittelkapitalisierte Aktienwerte, über die in den Sektor investiert werden könne.

"Zur besseren Risikostreuung und zur Depotbeimischung ist der Wasserfonds unseres Hauses bestens geeignet. Der Fonds investiert weltweit in Aktien von Unternehmen, die Technologien, Produkte oder Dienstleistungen mit Bezug zur Wertschöpfungskette des Wassers anbieten. Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen Wasserversorgung, -schutz und -nutzung. Da der Fonds zur Familie der Swisscanto-Nachhaltigkeitsfonds gehört, finden die entsprechenden Kriterien Anwendung. So profitieren Anleger nicht nur vom Wachstum des Wassersektors, sondern wissen auch ihr Bedürfnis nach Berücksichtigung von ökologischen und ethischen Maßstäben umgesetzt", habe Güntner gesagt. (07.03.2013/fc/a/m)