AC Pharos Evolution Anstieg um 633 BP im Juni


08.07.11 15:25
Aquila Capital

Hamburg (aktiencheck.de AG) - Im Juni verzeichnete der Wert des AC Pharos Evolution Fund einen Anstieg um 633 Basispunkte (BP) auf 80,26 Euro, so die Experten von Aquila Capital.

Die Pharos-Strategie verzeichne unter Einbeziehung des AC Pharos Evolution Fund nach 126 Handelsmonaten eine durchschnittliche Jahresrendite von 11,42%. Vor dem Hintergrund der sich ausweitenden Griechenlandkrise und den Anzeichen einer nur unterdurchschnittlichen konjunkturellen Erholung in den USA habe sich zunächst die Korrektur an den Aktienmärkten beschleunigt, die im Mai ihren Ausgangspunkt genommen habe. Die Tiefs dieser Bewegung seien zur Monatsmitte bei minus 6,5% im S&P 500 erreicht worden, bis nach kurzem, nervösem Auf und Ab die Verabschiedung der Sparmaßnahmen im griechischen Parlament mit der darauf folgenden Gewährung des EU-Hilfspakets befreiend auf die Märkte gewirkt habe.

Als dann zum Monatsende in den USA sowohl vom Immobilienmarkt als auch von der Industrieproduktion positive Daten veröffentlicht worden seien, habe der Markt zur Rally angesetzt, in deren Folge die Märkte die aufgelaufenen Monatsverluste weitestgehend hätten aufholen können. Relativ starke Märkte wieder DAX oder auch der Nikkei hätten den Monat sogar positiv beendet. Die überraschende Entscheidung der USA, einen Teil ihrer strategischen Ölreserven freizugeben, habe den Preis für WTI Öl auf ein Vier-Monats-Tief bei 91 USD pro Barrel geführt.

Für trendfolgende CTAs habe die Dynamik, die die Märkte im Juni entfaltet hätten, nur wenige Chancen geboten. Dem Newedge CTA-Index habe dieses Umfeld ab dem ersten Drittel des Monats Rückgänge beschert, er habe den Juni mit -1,66% geschlossen. Der Newedge Short-TermTraders-Index habe bis kurz vor Ende des Monats im Plus tendiert, bevor der Juni auch hier mit leichtem Minus (-0,12%) geendet habe. Die Pharos-Strategie habe im Juni auf ein annähernd ideales Umfeld getroffen: Bis zum 27. Juni habe sie ihren Aufwärtstrend bis auf einen MTD-Monatsgewinn von knapp 10% ausgebaut, bevor hiervon zum Ultimo 3% wieder hätten abgegeben werden müssen. Der Fonds dürfte auch im Juni gegenüber CTAs, Shortterm-CTAs sowie innerhalb des UCITS-konformen Hedgefonds-Spektrums ein gutes Vergleichsergebnis ausweisen.

Historisch habe sich die Pharos-Strategie als äußerst robust gegenüber wechselnden Vorzeichen des jeweiligen Primärtrends der Aktienmärkte sowie deren Umbruchphasen erwiesen. Bedingung hierfür war und ist allerdings eine gewisse Grundmenge an Volatilitätsanstiegen und Trendtagen, so die Experten von Aquila Capital. Aus Strategiesicht sei es daher rückblickend betrachtet äußerst unglücklich gewesen, dass die US Federal Reserve mit ihren Quantitative-Easing-Programmen (QE1 und QE2) ab 2009 den Märkten genau das Maß an Volatilität entzogen habe, das ihre Strategie benötigt habe, um profitabel zu sein. Seit etwa November vergangen Jahres beobachte man ein sich verbesserndes Marktumfeld. Der Verfall der Volatilität könnte einen Boden gefunden haben. Ein Indikator hierfür sei, dass jüngst die zeitliche Dauer der Phasen ansteigender Volatilität im Verhältnis zu deren Rückgängen wieder länger geworden sei.

Aufgabe des Pharos Managed-Futures-Teams sei es, mittels Research und Erfahrung kleine Erkenntnisvorsprünge in langfristige Performance für ihre Kunden umzuwandeln. Mehrere dieser Schritte hätten die Experten, auch in den letzen Monaten in das Portfolio implementieren können. Hierbei würden sie nicht versuchen, ihre Systeme an das jeweilige zurückliegende Marktumfeld anzupassen, sondern ihre langfristige Schlagkraft zu erhöhen. Das Ergebnis von beidem, der Rückkehr ihrer Werttreiber und die konstante Strategieverbesserung, habe die jüngsten, absolut wie relativ wieder guten Ergebnisse der Pharos-Strategie ermöglicht.

Neben der durchschnittlichen Rendite von bis zu 11,64%, die die Strategie über einen Live-Zeitraum von 10,5 Jahren habe erzielen können, seien es ihre exklusiven Merkmale, die zu der geringen Korrelation gegenüber anderen Anlagen führen würden. So weise Kepler Partners Research in seiner aktuellen Managed Futures UCITS Funds-Studie auf den homogenen Charakter vieler trendfolgen der CTA-Fonds hin und stelle heraus, dass sich die Pharos-Strategie hiervon signifikant abhebe.

Am 30. Juni sei die letzte Tranche des QE2-Programms der FED über 5 Mrd. USD an den Markt geflossen. Die Beendigung des insgesamt 600 Mrd. USD starken Programms könnte die von den Experten erwartete Phase einer verstärkten Rückkehr ihrer Strategiewertreiber einleiten. Im Verlauf des Berichtsmonats hätten viele ihrer langfristigen, auf Quartals- und Monatsdaten berechneten Pattern seine potenzielle Trendwende des Aktienmarktes signalisiert. Diese Lesart habe sich durch die Monatsendrally wieder relativiert. Was bleibe, sei die gute Chance, dass der Markt zunächst die dritte Möglichkeit wählen werde - die der Seitwärtsbewegung. Je weniger ausgeprägt der Primärtrend an den Märkten verlaufe, desto häufiger würden starke Intraday-Trends auftreten. Auf deren Erfassung sei die Pharos-Strategie programmiert. (Stand vom 05.07.2011) (08.07.2011/fc/a/f)