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AC Pharos Evolution Fund: 05/2012-Bericht, Wertminderung von 7,11%
13.06.12 09:27
Aquila Capital
Hamburg (www.fondscheck.de) - Der AC Pharos Evolution Fund ist ein als UCITS strukturierter Absolute-Return-Fonds mit täglicher Liquidität, so die Experten von Aquila Capital.
Die zugrundeliegende Strategie ziele darauf ab, einen möglichst hohen Wertzuwachs in Euro, unabhängig von der Entwicklung traditioneller Assetklassen, zu erwirtschaften. Grundlage sei ein computergestütztes, regelbasiertes Handelssystem welches Investitionsentscheidungen automatisch erzeuge und konsequent umsetze. Das System sei über verschiedene Strategien, Märkte und Zeitzonen diversifiziert. Ein striktes Risikomanagement stelle Kapitalsicherung vor Gewinnmaximierung und vermeide Overnight-Risiken. Investitionsgegenstand seien transparente Futureskontrakte auf Aktien, Renten und Rohstoffe.
Im Mai habe der Wert des AC Pharos Evolution Fund einen Rückgang um 711 Basispunkte (Bp) auf 56,16 Euro verzeichnet. Die Pharos-Strategie verzeichne unter Einbeziehung des AC Pharos Evolution Fund nach 137 Handelsmonaten eine durchschnittliche Jahresrendite von 7,06%.
Schwächere Arbeitsmarktdaten aus den USA, die Wahlergebnisse in Frankreich und Griechenland, ein aus Anlegersicht missglücktes IPO der Facebook Aktie, rückläufige Wachstumszahlen in Asien, das Ausbleiben weiterer Konjunktur-Stimulanz seitens Chinas und nicht zuletzt völlig überschuldete Banken in Spanien und Portugal hätten eine ausnahmslos schwarze Kulisse für das Marktgeschehen im Mai geliefert. Infolgedessen hätten die globalen Aktienmärkte über den Monat hinweg deutlich zwischen 7% und 12% korrigiert. Währenddessen hätten deutsche und US-amerikanische Staatsanleihen historische Hochs erklommen, der Euro habe über 6% verloren.
Der Newedge CTA Index habe im Mai eine deutlich positive Entwicklung von 2,93% verzeichnet. Trendfolgende CTAs hätten vom Anstieg der Rentenmärkte und dem Rückgang des Euro vs. US-Dollar profitiert. Der Newedge Short Term Traders Index habe ebenfalls 3,18% gewonnen, was auf Erträge aus etwas längerfristigen Handelsmodellen schließen lasse.
Die Pharos-Strategie habe ein schwaches Monatsergebnis verzeichnet. Während die Kernstrategie konsolidiert habe, hätten die längerfristigen Handelsmuster der Strategie zu Beginn des Handelsmonats Umkehrmuster antizipiert, in deren Folge die Sensibilität für tägliche Long-Trades erhöht worden sei. Obwohl sich diese antizipierten Zwischenerholungen am Markt nicht eingestellt hätten, habe es nach Börseneröffnung hinreichend Aufwärtsbewegungen gegeben, um Longtrades auszulösen, bevor sich die schwache Grundtendenz des Marktes, häufig durch neue negative Nachrichten bedingt, erneut durchgesetzt habe.
Da die Kernstrategie in der Vergangenheit das Gros der Fat Tail Events und Marktkorrekturen gut erfasst habe, sei zu betrachten, weshalb sich diese Entwicklung im Mai im Rahmen der Aktienmarktkorrektur nicht in erwartetem Ausmaß auf die Strategie habe auswirken können.
Die Analyse des Basisstrategieergebnisses und der Umfeldindikatoren der Experten am Beispiel des DAX-Futures zeige (chart of the month), dass eine Verbesserung des Umfeldes zwar sukzessive im Gange sei, dieser Prozess aber langsam ablaufe und ebenfalls mit Korrekturen versehen sei. So habe beispielsweise die 25 Tage-Volatilität des DAX im März und April zugenommen, im Mai sei diese aber bereits wieder gesunken und nicht vermocht, über die längerfristige 250 Tage Volatilität anzusteigen. Ein wichtiger Faktor, der Anteil der Trendtage, habe sich anhand des rollierenden 250 Tage-Trendtageindikators der Experten seit Januar 2011 positiv entwickelt und sich von seinem Tief bei 17% zurück auf sein langfristiges Mittel von 25% erholen können. Auf diesem Niveau verharre der Wert nun seit Anfang 2012. Auch das Verhältnis der täglichen Spanne zwischen Eröffnungs- und Schlusskurs zur Gesamttagesspanne tendiere rückläufig und habe im Mai weiter nachgegeben.
Da die Experten eine dauerhafte Rückkehr der Werttreiber ihrer Strategie und eine weitere Normalisierung der Strukturen an den Märkten für möglich erachten würden, bleibe abzuwarten, ob der Basisstrategie jetzt die Wiederaufnahme des Ertragspfads gelinge. Sollte infolge das Momentum der Basisstrategie an der Nulllinie aufwärts drehen, läge ein positives Timingsignal vor. (Ausgabe vom 08.06.2012) (13.06.2012/fc/a/f)
Die zugrundeliegende Strategie ziele darauf ab, einen möglichst hohen Wertzuwachs in Euro, unabhängig von der Entwicklung traditioneller Assetklassen, zu erwirtschaften. Grundlage sei ein computergestütztes, regelbasiertes Handelssystem welches Investitionsentscheidungen automatisch erzeuge und konsequent umsetze. Das System sei über verschiedene Strategien, Märkte und Zeitzonen diversifiziert. Ein striktes Risikomanagement stelle Kapitalsicherung vor Gewinnmaximierung und vermeide Overnight-Risiken. Investitionsgegenstand seien transparente Futureskontrakte auf Aktien, Renten und Rohstoffe.
Im Mai habe der Wert des AC Pharos Evolution Fund einen Rückgang um 711 Basispunkte (Bp) auf 56,16 Euro verzeichnet. Die Pharos-Strategie verzeichne unter Einbeziehung des AC Pharos Evolution Fund nach 137 Handelsmonaten eine durchschnittliche Jahresrendite von 7,06%.
Schwächere Arbeitsmarktdaten aus den USA, die Wahlergebnisse in Frankreich und Griechenland, ein aus Anlegersicht missglücktes IPO der Facebook Aktie, rückläufige Wachstumszahlen in Asien, das Ausbleiben weiterer Konjunktur-Stimulanz seitens Chinas und nicht zuletzt völlig überschuldete Banken in Spanien und Portugal hätten eine ausnahmslos schwarze Kulisse für das Marktgeschehen im Mai geliefert. Infolgedessen hätten die globalen Aktienmärkte über den Monat hinweg deutlich zwischen 7% und 12% korrigiert. Währenddessen hätten deutsche und US-amerikanische Staatsanleihen historische Hochs erklommen, der Euro habe über 6% verloren.
Die Pharos-Strategie habe ein schwaches Monatsergebnis verzeichnet. Während die Kernstrategie konsolidiert habe, hätten die längerfristigen Handelsmuster der Strategie zu Beginn des Handelsmonats Umkehrmuster antizipiert, in deren Folge die Sensibilität für tägliche Long-Trades erhöht worden sei. Obwohl sich diese antizipierten Zwischenerholungen am Markt nicht eingestellt hätten, habe es nach Börseneröffnung hinreichend Aufwärtsbewegungen gegeben, um Longtrades auszulösen, bevor sich die schwache Grundtendenz des Marktes, häufig durch neue negative Nachrichten bedingt, erneut durchgesetzt habe.
Da die Kernstrategie in der Vergangenheit das Gros der Fat Tail Events und Marktkorrekturen gut erfasst habe, sei zu betrachten, weshalb sich diese Entwicklung im Mai im Rahmen der Aktienmarktkorrektur nicht in erwartetem Ausmaß auf die Strategie habe auswirken können.
Die Analyse des Basisstrategieergebnisses und der Umfeldindikatoren der Experten am Beispiel des DAX-Futures zeige (chart of the month), dass eine Verbesserung des Umfeldes zwar sukzessive im Gange sei, dieser Prozess aber langsam ablaufe und ebenfalls mit Korrekturen versehen sei. So habe beispielsweise die 25 Tage-Volatilität des DAX im März und April zugenommen, im Mai sei diese aber bereits wieder gesunken und nicht vermocht, über die längerfristige 250 Tage Volatilität anzusteigen. Ein wichtiger Faktor, der Anteil der Trendtage, habe sich anhand des rollierenden 250 Tage-Trendtageindikators der Experten seit Januar 2011 positiv entwickelt und sich von seinem Tief bei 17% zurück auf sein langfristiges Mittel von 25% erholen können. Auf diesem Niveau verharre der Wert nun seit Anfang 2012. Auch das Verhältnis der täglichen Spanne zwischen Eröffnungs- und Schlusskurs zur Gesamttagesspanne tendiere rückläufig und habe im Mai weiter nachgegeben.
Da die Experten eine dauerhafte Rückkehr der Werttreiber ihrer Strategie und eine weitere Normalisierung der Strukturen an den Märkten für möglich erachten würden, bleibe abzuwarten, ob der Basisstrategie jetzt die Wiederaufnahme des Ertragspfads gelinge. Sollte infolge das Momentum der Basisstrategie an der Nulllinie aufwärts drehen, läge ein positives Timingsignal vor. (Ausgabe vom 08.06.2012) (13.06.2012/fc/a/f)


