AC Pharos Evolution Fund im Fokus


10.02.12 14:36
Aquila Capital

Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der AC Pharos Evolution Fund ist ein als UCITS strukturierter Absolute-Return-Fonds mit täglicher Liquidität, so die Experten von Aquila Capital.

Die zugrunde liegende Strategie ziele darauf ab, einen möglichst hohen Wertzuwachs in Euro unabhängig von der Entwicklung traditioneller Assetklassen zu erwirtschaften. Grundlage sei ein computergestütztes, regelbasiertes Handelssystem, welches Investitionsentscheidungen automatisch erzeuge und konsequent umsetze. Das System sei über verschiedene Strategien, Märkte und Zeitzonen diversifiziert. Ein striktes Risikomanagement stelle Kapitalsicherung vor Gewinnmaximierung und vermeide Overnight Risiken. Investitionsgegenstand seien transparente Futureskontrakte auf Aktien, Renten und Rohstoffe.

Im Januar habe der Wert des AC Pharos Evolution Fund einen Rückgang um 217 Basispunkte (BP) auf 61,62 Euro verzeichnet. Die Pharos-Strategie verzeichne unter Einbeziehung des AC Pharos Evolution Fund nach 133 Handelsmonaten eine durchschnittliche Jahresrendite von 8,18%.

Ein kraftvoller Jahresstart sei den Aktienmärkten - und mit 9,5% Zuwachs allen voran dem DAX gelungen. Aber auch der S&P 500 und der Nikkei 225 hätten Zuwächse von über 4% verbucht. In Folge des stetigen Anstiegs der Aktienmärkte - der höchste Tagesrückgang des S&P 500 habe bei -0,57% gelegen - sei die Volatilität gesunken. Der VIX habe einen niedrigen Wert von unter 17 erreicht. An den Rentenmärkten habe zur Monatsmitte eine Korrektur eingesetzt, die infolge der Entscheidung der US-Notenbank, bis Ende 2014 an ihrer Niedrigzinspolitik festhalten zu wollen, ihr Ende gefunden habe. So hätten auch die Rentenmärkte im Januar einen Anstieg verbuchen können.

Der Newedge CTA-Index habe 0,71% gewonnen. Trendfolgende CTAs hätten von Long-Positionen bei Aktien und Short-Positionen in den Zinsmärkten profitiert. Der Newedge Short Term Traders-Index habe -0,23% in einem für Trading ungeeigneten Januarumfeld verloren.

Die Entwicklung an den Aktien- und Rentenmärkten im Januar sei dem Kernansatz der Experten nicht entgegen gekommen. In den Futuresmärkten des DAX, Bund, Hang-Seng, FTSE und CAC-40 sei es teilweise zu anhaltenden Korrekturen ihres Basis-Strategie-Ergebnisses gekommen. Ergebnisstabilisierende Wirkung hätten die in jüngerer Vergangenheit implementierten Methoden und zusätzlichen diversifizierenden Maßnahmen entfaltet. So seien im Berichtsmonat vor allem die längerfristigen Monats- und Quartalspatterns ertragreich gewesen, welche die Pharos-Strategie antizipiere. Diese hätten an der Aufwärtsbewegung des Euro in der zweiten Monatshälfte und der des S&P 500 über den gesamten Monat hinweg partizipieren können.

Da auch die Kernsystematik im EUR/USD ausschließlich mit Short-Trades hinzugewonnen habe, habe man in diesem Segment entsprechend deutlichen Zuwachs verbucht. Ebenfalls abfedernd habe die "neue" risikobegrenzende Methode zur Muster- und Marktallokation gewirkt. Infolge seien im S&P 500 und Russell 2000 für den Januar von vornherein auf Trades verzichtet worden, die, wären sie gehandelt worden, zu Korrekturen geführt hätten. Im Verlauf des Januars habe dann diese Methodik auch zu weiteren Ein- und Aussortierungen von Mustern und Märkten geführt. So hätten im Hang-Seng die aktiven Handelsmuster gewechselt, während im NASDAQ der Handel nun vorerst ruhe. Im Nikkei hingegen habe sich die Anzahl der gehandelten Marktmuster erhöht.

Wie im Dezember-Kommentar angekündigt, komme in der Allokation des Pharos Evolution Fonds eine weitere Handelsfrequenz zum Einsatz. Diese sei noch einmal kürzer als die der Kernsystematik. Damit könne sie auch von gewissen Formen der "choppiness" und anderen Intraday-Zyklen profitieren. Im Januar sei ihr Handelsbeitrag jedoch zunächst noch gering gewesen.

Sowohl der EZB - durch die direkte Versorgung europäischer Banken mit Liquidität - als auch der FED, die ihre expansive Geldpolitik auf Dauer beibehalten möchte, sei es gelungen, die Märkte zu beruhigen und eine kräftige Rally vom Oktober 2011 bis heute auszulösen. Infolgedessen würden sich die Volatilitätsindikatoren der Experten nun wieder auf einem sehr niedrigen Niveau befinden. Dies sei eine gute Ausgangsposition für bevorstehende Marktkorrekturen. Würden diese eintreten, müssten sie durch die Kernsystematik der Experten erfasst werden. Aber auch die kurz- und langfristigeren Systematiken könnten hier erneut greifen. (Ausgabe Januar 2012) (10.02.2012/fc/a/f)