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ARGENTUM-Fonds: Frühzeitig auf das richtige Pferd setzen - Healthcare im Fokus
12.03.21 10:30
Argentum Asset Management
Husum (www.fondscheck.de) - Die Gesundheitsausgaben allein in Deutschland beliefen sich laut dem Statistischen Bundesamt im Jahr 2018 auf 390,6 Milliarden Euro, so die Experten von Argentum Asset Management.
Das entspreche mehr als zwölf Prozent des Bruttoinlandsprodukts und damit sei Deutschland vielen Ländern voraus. Bis 2030 würden die OECD-Länder im Schnitt voraussichtlich rund 10,2 Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Gesundheitskosten aufwenden, 1,4 Prozent mehr als bisher. Damit würden die Gesundheitsausgaben in fast allen OECD-Ländern schneller als die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit wachsen.
"Zum Teil ist das auf unsere stetige Bevölkerungsalterung zurückzuführen, die auch zu vermehrten chronischen Erkrankungen führt. Gleichzeitig werden die Kosten durch den Einsatz moderner Technik in die Höhe getrieben, welcher die Systeme leistungsfähiger, aber auch teurer macht. Mit steigendem durchschnittlichen Bevölkerungseinkommen, steigt außerdem die Erwartung an hochwertigen Behandlungen - wieder ein weiterer Kostentreiber", erläutere Thorsten Mohr, Geschäftsführer der Hamburger Investment-Boutique Argentum Asset Management, und zitiere damit die Ergebnisse der Studie "Health at a Glance 2019: OECD Indicators". "Aufgrund dieser Entwicklungen sehen wir hier ein großes Investitionspotential, das sich auch noch in der Zukunft erhöhen wird," sage Mohr.
Die Performance am Markt bestätige die Entwicklung. Der "NASDAQ Healthcare Index" enthalte Wertpapiere von Gesundheitsdienstleistern, medizinischen Geräteherstellern, medizinischen Versorgern, Biotechnologie und Pharma. Der Index habe in den letzten drei Jahren knapp 55 Prozent zugelegt. Auch der noch größere "MSCI World Health Care Index" liege in den vergangenen drei Jahren mit knapp 40 Prozent im Plus.
Weltweit würden mehr als 425 Millionen Menschen an der lebensbedrohlichen Stoffwechselkrankheit Diabetes leiden, das entspreche fast einer Verdreifachung gegenüber 2014. Laut Gesundheitsexperten solle bis 2045 die Zahl der Erkrankten sogar auf rund 630 Millionen steigen. Neben den individuellen gesundheitlichen Schicksalen folge daraus eine hohe finanzielle Belastung für die Gesundheitssysteme. Zwölf Prozent der globalen Gesundheitsausgaben von 2017, etwa 730 Milliarden US-Dollar, seien auf die Behandlung von Diabetes und deren Folgeerkrankungen entfallen. Dementsprechend erkenne beispielsweise der Schweizer Vermögensverwalter Bellevue Asset Management, der verschiedene Fonds aus dem Healthcare-Sektor manage, in der Diabetes-Behandlung sowohl eine große Notwendigkeit als auch Chance.
Besonders interessant erscheine für Bellevue AM der Bereich Digital Health, also digitale Gesundheitslösungen. Die Corona-Krise habe die Schwächen des anbieterzentrierten Gesundheitssystems und die dringende Notwendigkeit von Veränderungen aufgezeigt und Digital Health beschleunigt, berechenbarer und noch attraktiver gemacht. Hier stehe die interdisziplinäre Verbindung von Gesundheit, Gesundheitsfürsorge, Leben und Gesellschaft mit digitalen Medizin- und Gesundheitstechnologien im Mittelpunkt, um die Effizienz zu verbessern und Arzneimittel individueller und wirkungsvoller einsetzen zu können.
Auch das Bundesministerium für Gesundheit sehe darin die Zukunft: "Digitale Technologien können uns helfen, die Herausforderungen, vor denen fast alle Gesundheitssysteme der westlichen Welt stehen, besser zu lösen." Der Markt für digitale Produkte und Dienstleistungen im Gesundheitswesen komme schneller voran als bislang vermutet. Bis zum Jahr 2025 werde das europaweite Marktvolumen voraussichtlich rund 155 Milliarden Euro betragen - 38 Milliarden Euro davon allein in Deutschland.
Ein Beispiel für die Marktbedeutung: Seit 2011 hätten Risikokapitalfirmen rund 54 Milliarden US-Dollar in mehr als 2900 Digital Health-Transaktionen in den USA investiert. Das bedeute: Risikokapital-Investments in Digital Health würden rasant ansteigen und für einen Innovationsschub sorgen.
"Ein gigantisches Thema für Healthcare-Investitionen ist ebenso die Genomik", sage Mohr. Während in der Genetik meist die Untersuchung und Wirkung einzelner Gene im Vordergrund stehe, würden in der Genomik sämtliche DNA-Sequenzen des gesamten Genoms eines bestimmten Organismus analysiert. "Vor unseren Augen entfaltet sich zurzeit eine Genomik-Revolution. Das Ausmaß des Covid-19-Ausbruchs hat viele Biotechnologie-Unternehmen und öffentliche Gesundheitseinrichtungen auf der ganzen Welt veranlasst, in der Genomik Lösungen für die Corona-Krise zu suchen", so Mohr.
Die Gesundheitssysteme weltweit seien reif für Veränderungen. Was dabei helfen werde, sei die zunehmende Konvergenz von Fortschritt in der Humanbiologie und der Informationstechnologie. Bei diesem Wandel würden sich nach Ansicht von Julia Angeles, Investment Managerin beim schottischen Vermögensverwalter Baillie Gifford, ebenfalls Chancen für Investoren bieten. "Die Konvergenz von Genomik und Informationstechnologie sowie Fortschritte in den Bereichen Bildgebung, Cloud Computing und Künstlicher Intelligenz. helfen uns, die zugrundeliegenden Ursachen von Krankheiten aufzudecken und den Weg für präzisere und gezieltere Behandlungen sowie wirksamere Präventionsmethoden zu ebnen", meine Thorsten Mohr. Die sinkenden Kosten für Computer und Gensequenzierung stünden den steigenden Kosten für Forschung und Entwicklung von Arzneimitteln und Gesundheitssystemen gegenüber.
Thorsten Mohr resümiere: "Unserer Meinung nach werden Unternehmen, die Technologien entwickeln, die die Gesundheitsergebnisse für große Teile der Bevölkerung erheblich verbessern, exponenziell wachsen. Healthcare und Biotech sind für uns Treiber des weltweiten Wirtschaftswachstums. Wir sehen in diesem Sektor eine große Chance, durch Deep Value Investing in unterbewertete Aktien zu investieren und damit an besonders starken Zukunftsmärkten zu besonders günstigen Konditionen zu partizipieren."
Fokus der ARGENTUM Asset Management sei die Beratung eigener Investmentfonds und die Betreuung institutionellen Vermögens. Im Fokus stünden hier die beiden Fonds ARGENTUM Performance Navigator und ARGENTUM Stabilitäts-Portfolio (ISIN DE000A1C6992 / WKN A1C699). Der ARGENTUM Performance Navigator sei darauf konzentriert, durch eine breite Streuung des Vermögens in verschiedene Anlageklassen die Chancen der Kapitalmärkte optimal zu nutzen und Risiken aktiv zu managen. Der Fokus liege auf internationalen Aktienfonds. Ziel des eher defensiven ARGENTUM Stabilitäts-Portfolios wiederum sei die Erwirtschaftung einer marktgerechten Rendite mit entsprechender laufender Wiederanlage der Erträge. Um dies zu erreichen, investiere der Dachfonds vorrangig in Rentenfonds und kann bis zu 100 Prozent des Vermögens in Liquidität halten. Die Fonds ARGENTUM Performance Navigator und ARGENTUM Stabilitäts-Portfolio seien bereits mehrfach von verschiedenen Medien ausgezeichnet worden. (12.03.2021/fc/a/f)
Das entspreche mehr als zwölf Prozent des Bruttoinlandsprodukts und damit sei Deutschland vielen Ländern voraus. Bis 2030 würden die OECD-Länder im Schnitt voraussichtlich rund 10,2 Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Gesundheitskosten aufwenden, 1,4 Prozent mehr als bisher. Damit würden die Gesundheitsausgaben in fast allen OECD-Ländern schneller als die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit wachsen.
"Zum Teil ist das auf unsere stetige Bevölkerungsalterung zurückzuführen, die auch zu vermehrten chronischen Erkrankungen führt. Gleichzeitig werden die Kosten durch den Einsatz moderner Technik in die Höhe getrieben, welcher die Systeme leistungsfähiger, aber auch teurer macht. Mit steigendem durchschnittlichen Bevölkerungseinkommen, steigt außerdem die Erwartung an hochwertigen Behandlungen - wieder ein weiterer Kostentreiber", erläutere Thorsten Mohr, Geschäftsführer der Hamburger Investment-Boutique Argentum Asset Management, und zitiere damit die Ergebnisse der Studie "Health at a Glance 2019: OECD Indicators". "Aufgrund dieser Entwicklungen sehen wir hier ein großes Investitionspotential, das sich auch noch in der Zukunft erhöhen wird," sage Mohr.
Die Performance am Markt bestätige die Entwicklung. Der "NASDAQ Healthcare Index" enthalte Wertpapiere von Gesundheitsdienstleistern, medizinischen Geräteherstellern, medizinischen Versorgern, Biotechnologie und Pharma. Der Index habe in den letzten drei Jahren knapp 55 Prozent zugelegt. Auch der noch größere "MSCI World Health Care Index" liege in den vergangenen drei Jahren mit knapp 40 Prozent im Plus.
Weltweit würden mehr als 425 Millionen Menschen an der lebensbedrohlichen Stoffwechselkrankheit Diabetes leiden, das entspreche fast einer Verdreifachung gegenüber 2014. Laut Gesundheitsexperten solle bis 2045 die Zahl der Erkrankten sogar auf rund 630 Millionen steigen. Neben den individuellen gesundheitlichen Schicksalen folge daraus eine hohe finanzielle Belastung für die Gesundheitssysteme. Zwölf Prozent der globalen Gesundheitsausgaben von 2017, etwa 730 Milliarden US-Dollar, seien auf die Behandlung von Diabetes und deren Folgeerkrankungen entfallen. Dementsprechend erkenne beispielsweise der Schweizer Vermögensverwalter Bellevue Asset Management, der verschiedene Fonds aus dem Healthcare-Sektor manage, in der Diabetes-Behandlung sowohl eine große Notwendigkeit als auch Chance.
Auch das Bundesministerium für Gesundheit sehe darin die Zukunft: "Digitale Technologien können uns helfen, die Herausforderungen, vor denen fast alle Gesundheitssysteme der westlichen Welt stehen, besser zu lösen." Der Markt für digitale Produkte und Dienstleistungen im Gesundheitswesen komme schneller voran als bislang vermutet. Bis zum Jahr 2025 werde das europaweite Marktvolumen voraussichtlich rund 155 Milliarden Euro betragen - 38 Milliarden Euro davon allein in Deutschland.
Ein Beispiel für die Marktbedeutung: Seit 2011 hätten Risikokapitalfirmen rund 54 Milliarden US-Dollar in mehr als 2900 Digital Health-Transaktionen in den USA investiert. Das bedeute: Risikokapital-Investments in Digital Health würden rasant ansteigen und für einen Innovationsschub sorgen.
"Ein gigantisches Thema für Healthcare-Investitionen ist ebenso die Genomik", sage Mohr. Während in der Genetik meist die Untersuchung und Wirkung einzelner Gene im Vordergrund stehe, würden in der Genomik sämtliche DNA-Sequenzen des gesamten Genoms eines bestimmten Organismus analysiert. "Vor unseren Augen entfaltet sich zurzeit eine Genomik-Revolution. Das Ausmaß des Covid-19-Ausbruchs hat viele Biotechnologie-Unternehmen und öffentliche Gesundheitseinrichtungen auf der ganzen Welt veranlasst, in der Genomik Lösungen für die Corona-Krise zu suchen", so Mohr.
Die Gesundheitssysteme weltweit seien reif für Veränderungen. Was dabei helfen werde, sei die zunehmende Konvergenz von Fortschritt in der Humanbiologie und der Informationstechnologie. Bei diesem Wandel würden sich nach Ansicht von Julia Angeles, Investment Managerin beim schottischen Vermögensverwalter Baillie Gifford, ebenfalls Chancen für Investoren bieten. "Die Konvergenz von Genomik und Informationstechnologie sowie Fortschritte in den Bereichen Bildgebung, Cloud Computing und Künstlicher Intelligenz. helfen uns, die zugrundeliegenden Ursachen von Krankheiten aufzudecken und den Weg für präzisere und gezieltere Behandlungen sowie wirksamere Präventionsmethoden zu ebnen", meine Thorsten Mohr. Die sinkenden Kosten für Computer und Gensequenzierung stünden den steigenden Kosten für Forschung und Entwicklung von Arzneimitteln und Gesundheitssystemen gegenüber.
Thorsten Mohr resümiere: "Unserer Meinung nach werden Unternehmen, die Technologien entwickeln, die die Gesundheitsergebnisse für große Teile der Bevölkerung erheblich verbessern, exponenziell wachsen. Healthcare und Biotech sind für uns Treiber des weltweiten Wirtschaftswachstums. Wir sehen in diesem Sektor eine große Chance, durch Deep Value Investing in unterbewertete Aktien zu investieren und damit an besonders starken Zukunftsmärkten zu besonders günstigen Konditionen zu partizipieren."
Fokus der ARGENTUM Asset Management sei die Beratung eigener Investmentfonds und die Betreuung institutionellen Vermögens. Im Fokus stünden hier die beiden Fonds ARGENTUM Performance Navigator und ARGENTUM Stabilitäts-Portfolio (ISIN DE000A1C6992 / WKN A1C699). Der ARGENTUM Performance Navigator sei darauf konzentriert, durch eine breite Streuung des Vermögens in verschiedene Anlageklassen die Chancen der Kapitalmärkte optimal zu nutzen und Risiken aktiv zu managen. Der Fokus liege auf internationalen Aktienfonds. Ziel des eher defensiven ARGENTUM Stabilitäts-Portfolios wiederum sei die Erwirtschaftung einer marktgerechten Rendite mit entsprechender laufender Wiederanlage der Erträge. Um dies zu erreichen, investiere der Dachfonds vorrangig in Rentenfonds und kann bis zu 100 Prozent des Vermögens in Liquidität halten. Die Fonds ARGENTUM Performance Navigator und ARGENTUM Stabilitäts-Portfolio seien bereits mehrfach von verschiedenen Medien ausgezeichnet worden. (12.03.2021/fc/a/f)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
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