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ATX brach um 6,6% ein
18.05.12 16:57
Erste Bank
Wien (www.aktiencheck.de) - Der ATX brach in der um den Feiertag verkürzten Woche um 6,6% ein, so die Analysten der Erste Bank.
Besorgte Blicke nach Griechenland und Spanien hätten für die höchsten Wochenverluste seit beinahe einem halben Jahr gesorgt. Damit falle der österreichische Leitindex deutlich unter seine 2.000-Punkte-Marke, auch die 1.900-Punkte-Marke sei untertags schon unterschritten worden.
Von den ATX-Werten hätten sich nur zwei dem negativen Umfeld entziehen können. Andritz sei um 1,3% auf Wochensicht gestiegen, was neben positiven Analystenempfehlungen auch auf die Aufnahme in den MSI Global Standard-Index mit 31. Mai zurückzuführen sein dürfte. Zumtobel habe ebenfalls leicht zulegen können (+1,1%), jedoch ohne nennenswerten Newsflow.
Drittstärkster Wert sei die Österreichische Post gewesen, die sehr starke Q1-Zahlen geliefert habe. Die Aktie habe dennoch leicht nachgegeben (-0,6%). Weit besser als der Markt habe sich auch Semperit nach soliden Q1-Zahlen entwickelt, die Aktie habe 1,3% verloren. Weniger gut sei es dagegen für RHI verlaufen, die nach guten Q1-Zahlen hohe Kursverluste (-7,8%) habe hinnehmen müssen. Befürchtungen bezüglich der Unsicherheiten des gesamtwirtschaftlichen Umfelds hätten hier wohl den Ausschlag gegeben. Die Aktie gefalle den Analysten aufgrund ihrer günstigen Bewertung und ihrer geographisch breit gestreuten Umsatzverteilung weiterhin sehr gut.
Andere zyklische Aktien hätten ebenfalls zu den großen Verlierern in dieser Woche gehört. voestalpine habe 9% verloren, Wienerberger 10%. Noch schlechter sei es für die Finanzwerte verlaufen. Erste Group habe 12,3% gebüßt, RBI (ISIN AT0000606306 / WKN A0D9SU) und VIG (ISIN AT0000908504 / WKN A0ET17) 9,8% bzw. 9,4%. Der EURO STOXX-Banken-Index sei in dieser Woche auf den tiefsten Wert seit 30 Jahren gefallen. Die Dividendenabschläge von OMV, VIG und Wienerberger hätten den ohnehin angeschlagenen ATX zusätzlich belastet.
Fundamental betrachtet befinde sich der ATX auf einem sehr attraktiven Bewertungsniveau, was aber angesichts der politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in Griechenland etc. aktuell keine Rolle spiele. Technisch gesehen sei der ATX eindeutig angeschlagen. Wer jedoch längerfristiger denke, könne die Kursrückgänge als Einstiegsgelegenheit sehen. Zu empfehlen seien derzeit Unternehmen mit starker Bilanz und hoher Dividendenrendite. Dazu würden etwa die Österreichische Post, IMMOFINANZ AG, OMV und Lenzing zählen. (18.05.2012/ac/a/m)
Besorgte Blicke nach Griechenland und Spanien hätten für die höchsten Wochenverluste seit beinahe einem halben Jahr gesorgt. Damit falle der österreichische Leitindex deutlich unter seine 2.000-Punkte-Marke, auch die 1.900-Punkte-Marke sei untertags schon unterschritten worden.
Drittstärkster Wert sei die Österreichische Post gewesen, die sehr starke Q1-Zahlen geliefert habe. Die Aktie habe dennoch leicht nachgegeben (-0,6%). Weit besser als der Markt habe sich auch Semperit nach soliden Q1-Zahlen entwickelt, die Aktie habe 1,3% verloren. Weniger gut sei es dagegen für RHI verlaufen, die nach guten Q1-Zahlen hohe Kursverluste (-7,8%) habe hinnehmen müssen. Befürchtungen bezüglich der Unsicherheiten des gesamtwirtschaftlichen Umfelds hätten hier wohl den Ausschlag gegeben. Die Aktie gefalle den Analysten aufgrund ihrer günstigen Bewertung und ihrer geographisch breit gestreuten Umsatzverteilung weiterhin sehr gut.
Andere zyklische Aktien hätten ebenfalls zu den großen Verlierern in dieser Woche gehört. voestalpine habe 9% verloren, Wienerberger 10%. Noch schlechter sei es für die Finanzwerte verlaufen. Erste Group habe 12,3% gebüßt, RBI (ISIN AT0000606306 / WKN A0D9SU) und VIG (ISIN AT0000908504 / WKN A0ET17) 9,8% bzw. 9,4%. Der EURO STOXX-Banken-Index sei in dieser Woche auf den tiefsten Wert seit 30 Jahren gefallen. Die Dividendenabschläge von OMV, VIG und Wienerberger hätten den ohnehin angeschlagenen ATX zusätzlich belastet.
Fundamental betrachtet befinde sich der ATX auf einem sehr attraktiven Bewertungsniveau, was aber angesichts der politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in Griechenland etc. aktuell keine Rolle spiele. Technisch gesehen sei der ATX eindeutig angeschlagen. Wer jedoch längerfristiger denke, könne die Kursrückgänge als Einstiegsgelegenheit sehen. Zu empfehlen seien derzeit Unternehmen mit starker Bilanz und hoher Dividendenrendite. Dazu würden etwa die Österreichische Post, IMMOFINANZ AG, OMV und Lenzing zählen. (18.05.2012/ac/a/m)
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 5.962,52 | 5.872,36 | 90,1674 | +1,54% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| AT0000999982 | 969191 | 5.976 | 3.863 | |
Werte im Artikel
16.09.25
, Börse Global
ATX: Zielvorgaben übertroffen!




