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Agrarsektor obenauf
29.06.15 16:35
Saxo Bank
Kopenhagen (www.fondscheck.de) - "Der Rohstoffsektor bewegt sich weiterhin zum größten Teil seitlich. Wochensieger war der Agrarsektor, wo sich insbesondere der Ausblick für Getreide aufgrund der heftigen Regenfälle in den USA verschlechtert hat und somit die Kurse gestiegen sind", sagt Ole Hansen, Rohstoffexperte bei der Saxo Bank.
Die Rückkehr des Wetterphänomens El Nino habe schon zu einer Korrektur der australischen Weizenproduktion aufgrund der Dürre geführt. Da auch der Produktionsausblick für Europa und Indien niedriger ausgefallen sei, habe der Internationale Getreiderat den weltweiten Ausblick nahe des Drei-Jahrestiefs angesiedelt.
Edelmetalle würden nach wie vor am unteren Ende der Handelsspanne bleiben. "Die Unsicherheit bezüglich Griechenland mit einem ergebnislosen Meeting nach dem anderen, hat zumindest für Gold den negativen Einfluss des starken US-Dollars und der verbesserten US-Konjunkturdaten aufgehoben", sage Hansen. Interessanterweise hätten Investoren ihre Bestände bei Gold-ETFs in der vergangenen Woche stark erhöht, während taktische Händler wie etwa Hedgefonds weiterhin Goldanteile auf Mehrjahrestief-Niveau halten würden. "Wir erwarten, dass das gelbe Metall auch in den nächsten Monaten in der Seitwärtsbewegung bleibt", sage Hansen.
Nach dem größten Öl-Ausverkauf der jüngeren Geschichte hätten sich die Preise der beiden Sorten Brent und WTI in den vergangenen zwei Monaten eingependelt. "Während sich andere Finanzmärkte um die Zukunft Griechenlands und den möglichen Folgen sorgen, hat sich auf den Ölmärkten eine unheimliche Stille ausgebreitet", sage Hansen. "Für das kommende Quartal sehen wir die Sorte Brent vorwiegend in einer Handelsspanne zwischen 55 und 70 USD pro Barrel. Bei WTI sehen wir eine Handelsspanne zwischen 50 und 65 USD pro Barrel, mit einem möglichen Abwärtsrisiko gegen Ende des dritten Quartals, sollte es in den nächsten Wochen nicht zu einer Übereinkunft mit dem Iran kommen", sage Hansen abschließend. (29.06.2015/fc/a/m)
Die Rückkehr des Wetterphänomens El Nino habe schon zu einer Korrektur der australischen Weizenproduktion aufgrund der Dürre geführt. Da auch der Produktionsausblick für Europa und Indien niedriger ausgefallen sei, habe der Internationale Getreiderat den weltweiten Ausblick nahe des Drei-Jahrestiefs angesiedelt.
Edelmetalle würden nach wie vor am unteren Ende der Handelsspanne bleiben. "Die Unsicherheit bezüglich Griechenland mit einem ergebnislosen Meeting nach dem anderen, hat zumindest für Gold den negativen Einfluss des starken US-Dollars und der verbesserten US-Konjunkturdaten aufgehoben", sage Hansen. Interessanterweise hätten Investoren ihre Bestände bei Gold-ETFs in der vergangenen Woche stark erhöht, während taktische Händler wie etwa Hedgefonds weiterhin Goldanteile auf Mehrjahrestief-Niveau halten würden. "Wir erwarten, dass das gelbe Metall auch in den nächsten Monaten in der Seitwärtsbewegung bleibt", sage Hansen.
Nach dem größten Öl-Ausverkauf der jüngeren Geschichte hätten sich die Preise der beiden Sorten Brent und WTI in den vergangenen zwei Monaten eingependelt. "Während sich andere Finanzmärkte um die Zukunft Griechenlands und den möglichen Folgen sorgen, hat sich auf den Ölmärkten eine unheimliche Stille ausgebreitet", sage Hansen. "Für das kommende Quartal sehen wir die Sorte Brent vorwiegend in einer Handelsspanne zwischen 55 und 70 USD pro Barrel. Bei WTI sehen wir eine Handelsspanne zwischen 50 und 65 USD pro Barrel, mit einem möglichen Abwärtsrisiko gegen Ende des dritten Quartals, sollte es in den nächsten Wochen nicht zu einer Übereinkunft mit dem Iran kommen", sage Hansen abschließend. (29.06.2015/fc/a/m)


