Erweiterte Funktionen
Agrarsektor weiter im Höhenflug
10.03.14 15:46
Saxo Bank
Kopenhagen (www.fondscheck.de) - Eine mögliche Eskalation der Spannungen zwischen dem Westen und Russland aufgrund der Ukraine-Krise hat die Ängste der Märkte vor einem bewaffneten Konflikt hochschnellen lassen. Negativ bewertet wurde insbesondere der Einfluss auf Schlüsselrohstoffe wie Erdgas und Öl, aber auch Weizen, sagt Ole Hansen, Rohstoffexperte bei der Saxo Bank.
Der Agrarsektor sei weiterhin der stärkste unter den Rohstoffen, jedoch auch der am meisten überkaufte geblieben. Neben Arabica-Kaffee seien die drei großen US-Getreidesorten Mais, Weizen und Sojabohnen auf den ersten Plätzen gewesen. "Grund dafür ist die starke Exportnachfrage insbesondere nach Mais und Sojabohnen, die auch dabei hilft, die Lagerbestände aus der letztjährigen Rekordernte abzubauen", sage Hansen.
Auch Edelmetalle hätten weiter zugelegt und von ihrem Status als "sicherer Hafen" profitiert. "Dennoch hat es Gold nicht geschafft, die wichtige Widerstandsmarke von 1.360 US-Dollar pro Feinunze zu durchbrechen. Damit steigt das Risiko von Gewinnmitnahmen, besonders wenn der Kurs wieder unter 1.320 USD pro Feinunze rutschen sollte", sage Hansen.
Die Ukraine-Krise habe auch den beiden Ölsorten Brent und WTI zu neuen Höchstständen verholfen, die sie nach der politischen Entspannung aber auch wieder hätten abgeben müssen. Während in der Öffentlichkeit über wirtschaftliche Sanktionen und Gegenmaßnahmen diskutiert worden sei, sei der Energiemarkt zu dem Schluss gekommen, dass keine Seite eine Unterbrechung des Gas- und Ölflusses riskieren möchte. "Sogar auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges flossen Öl und Gas ununterbrochen. Der Westen braucht Russlands Öl und Erdgas. Russland wiederum braucht das Geld aus dem Westen, um seine gebeutelte Wirtschaft zu finanzieren", sage Hansen abschließend. (10.03.2014/fc/a/m)
Der Agrarsektor sei weiterhin der stärkste unter den Rohstoffen, jedoch auch der am meisten überkaufte geblieben. Neben Arabica-Kaffee seien die drei großen US-Getreidesorten Mais, Weizen und Sojabohnen auf den ersten Plätzen gewesen. "Grund dafür ist die starke Exportnachfrage insbesondere nach Mais und Sojabohnen, die auch dabei hilft, die Lagerbestände aus der letztjährigen Rekordernte abzubauen", sage Hansen.
Auch Edelmetalle hätten weiter zugelegt und von ihrem Status als "sicherer Hafen" profitiert. "Dennoch hat es Gold nicht geschafft, die wichtige Widerstandsmarke von 1.360 US-Dollar pro Feinunze zu durchbrechen. Damit steigt das Risiko von Gewinnmitnahmen, besonders wenn der Kurs wieder unter 1.320 USD pro Feinunze rutschen sollte", sage Hansen.
Die Ukraine-Krise habe auch den beiden Ölsorten Brent und WTI zu neuen Höchstständen verholfen, die sie nach der politischen Entspannung aber auch wieder hätten abgeben müssen. Während in der Öffentlichkeit über wirtschaftliche Sanktionen und Gegenmaßnahmen diskutiert worden sei, sei der Energiemarkt zu dem Schluss gekommen, dass keine Seite eine Unterbrechung des Gas- und Ölflusses riskieren möchte. "Sogar auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges flossen Öl und Gas ununterbrochen. Der Westen braucht Russlands Öl und Erdgas. Russland wiederum braucht das Geld aus dem Westen, um seine gebeutelte Wirtschaft zu finanzieren", sage Hansen abschließend. (10.03.2014/fc/a/m)


