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Aktien-ETFs verzeichnen Mittelzuflüsse - Abflüsse aus Agrar-ETPs
14.05.14 08:43
Veritas Investment
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Die Aussage von Mario Draghi, dass bei einer weiter sehr niedrigen Inflation die EZB auch unkonventionelle Maßnahmen wie beispielsweise Anleihekäufe ergreifen werde, beflügelte in der letzten Woche die Aktienmärkte, so die Experten von Veritas Investment.
Die Reaktion sei prompt gefolgt: Die Kursaufschläge hätten zu Mittelzuflüssen bei den Aktien-ETFs geführt.
"In der vergangenen Woche setze sich der bereits seit längerem andauernde Trend im europäischen ETF-Handel weiter fort", sage Marcus Russ Senior-Fondsmanager bei Veritas Investment. "Es sind rund 800 Millionen Euro in Aktien-ETFs geflossen, vor allem in deutsche Aktien. Allein hier haben die Anleger für rund 540 Millionen Euro Produkte erworben."
Zudem hätten ETFs mit Aktien aus den Schwellenländern im Fokus gestanden. Rund 150 Millionen Euro seien in diese Produkte geflossen. "Auffallend hier ist das die Anleger die günstige Bewertung von chinesischen Aktien nutzen. Einige Analysten sprechen schon von einem "deep value play". Da ist es nicht verwunderlich, dass rund 55 Millionen Euro in entsprechende ETFs investiert wurden", so Marcus Russ weiter.
Auf Sektorenebene hätten Energie und Immobilienaktien mit Zuflüssen von jeweils rund 35 Millionen Euro im Vordergrund gestanden. Denn die Bewertungen im Energie-Sektor seien aktuell immer noch günstig und Immobilienaktien hätten von der starken Performance in diesem Jahr profitiert.
Auch die Rentenmärkte hätten von den Aussagen der EZB profitiert. Die Anleger hätten Renten-ETFs für rund 940 Millionen Euro erworben. Dabei hätten Staatsanleihen ganz klar im Vordergrund gestanden.
Auf der Rohstoffseite hätten die Anleger hingegen ETPs abgestoßen. Besonders deutlich im Agrarbereich, dort seien ETPs für rund 170 Millionen Euro verkauft worden. Gold-ETPs hätten vergleichsweise geringe Zuflüsse von rund 40 Millionen Euro verzeichnet. (Ausgabe vom 13.05.2014) (14.05.2014/fc/a/e)
Die Reaktion sei prompt gefolgt: Die Kursaufschläge hätten zu Mittelzuflüssen bei den Aktien-ETFs geführt.
"In der vergangenen Woche setze sich der bereits seit längerem andauernde Trend im europäischen ETF-Handel weiter fort", sage Marcus Russ Senior-Fondsmanager bei Veritas Investment. "Es sind rund 800 Millionen Euro in Aktien-ETFs geflossen, vor allem in deutsche Aktien. Allein hier haben die Anleger für rund 540 Millionen Euro Produkte erworben."
Auf Sektorenebene hätten Energie und Immobilienaktien mit Zuflüssen von jeweils rund 35 Millionen Euro im Vordergrund gestanden. Denn die Bewertungen im Energie-Sektor seien aktuell immer noch günstig und Immobilienaktien hätten von der starken Performance in diesem Jahr profitiert.
Auch die Rentenmärkte hätten von den Aussagen der EZB profitiert. Die Anleger hätten Renten-ETFs für rund 940 Millionen Euro erworben. Dabei hätten Staatsanleihen ganz klar im Vordergrund gestanden.
Auf der Rohstoffseite hätten die Anleger hingegen ETPs abgestoßen. Besonders deutlich im Agrarbereich, dort seien ETPs für rund 170 Millionen Euro verkauft worden. Gold-ETPs hätten vergleichsweise geringe Zuflüsse von rund 40 Millionen Euro verzeichnet. (Ausgabe vom 13.05.2014) (14.05.2014/fc/a/e)


