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Aluminium: Weiterer Anstieg der Prämien
29.08.12 11:58
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Aluminiumkäufer müssen sich auf weiter steigende Prämien einstellen, berichten die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Industriekreisen zufolge sollten in Japan, Asiens größtem Aluminiumimporteur, die Prämien für das Leichtmetall im vierten Quartal nochmals steigen. So würden Aluminiumschmelzen von japanischen Abnehmern im kommenden Quartal eine Prämie von 255 bis 258 USD je Tonne auf den LME-Preis verlangen, nach 200 bis 210 USD je Tonne im laufenden Quartal. Im Vergleich zum Vorjahr würde die Prämie damit mehr als verdoppelt.
Der starke Anstieg werde zum einen auf höhere Prämien in anderen Regionen, vor allem in Europa und den USA, sowie zum anderen auf eine geringere Verfügbarkeit von Aluminium zurückgeführt. So sei es z.B. im Mittleren Osten zu Produktionsausfällen gekommen. Daneben schließe gerade Norsk Hydro (ISIN NO0005052605/ WKN 851908) seine "Kurri Kurri"-Schmelze in Australien mit einer Produktionskapazität von 180 Tsd. Tonnen endgültig, sodass dem asiatischen Markt hierdurch ebenfalls Angebot fehle.
Auch wenn die hohen Prämien die Kostenbasis der Aluminiumhersteller derzeit entlasten würden, würden die Analysten davon ausgehen, dass es in den kommenden Monaten zu umfangreichen Produktionskürzungen auf globaler Ebene kommen werde, da viele Produzenten schon seit langem nicht mehr kostendeckend arbeiten könnten. Rusal (ISIN JE00B5BCW814/ WKN A0YH7R), der weltweit größte Aluminiumhersteller, gehe davon aus, dass bis zum Jahresende insgesamt rund 4,5 Mio. Tonnen Produktionskapazitäten stillgelegt würden. Dies sollte den Aluminiumpreis unterstützen. (29.08.2012/ac/a/m)
Industriekreisen zufolge sollten in Japan, Asiens größtem Aluminiumimporteur, die Prämien für das Leichtmetall im vierten Quartal nochmals steigen. So würden Aluminiumschmelzen von japanischen Abnehmern im kommenden Quartal eine Prämie von 255 bis 258 USD je Tonne auf den LME-Preis verlangen, nach 200 bis 210 USD je Tonne im laufenden Quartal. Im Vergleich zum Vorjahr würde die Prämie damit mehr als verdoppelt.
Der starke Anstieg werde zum einen auf höhere Prämien in anderen Regionen, vor allem in Europa und den USA, sowie zum anderen auf eine geringere Verfügbarkeit von Aluminium zurückgeführt. So sei es z.B. im Mittleren Osten zu Produktionsausfällen gekommen. Daneben schließe gerade Norsk Hydro (ISIN NO0005052605/ WKN 851908) seine "Kurri Kurri"-Schmelze in Australien mit einer Produktionskapazität von 180 Tsd. Tonnen endgültig, sodass dem asiatischen Markt hierdurch ebenfalls Angebot fehle.
Auch wenn die hohen Prämien die Kostenbasis der Aluminiumhersteller derzeit entlasten würden, würden die Analysten davon ausgehen, dass es in den kommenden Monaten zu umfangreichen Produktionskürzungen auf globaler Ebene kommen werde, da viele Produzenten schon seit langem nicht mehr kostendeckend arbeiten könnten. Rusal (ISIN JE00B5BCW814/ WKN A0YH7R), der weltweit größte Aluminiumhersteller, gehe davon aus, dass bis zum Jahresende insgesamt rund 4,5 Mio. Tonnen Produktionskapazitäten stillgelegt würden. Dies sollte den Aluminiumpreis unterstützen. (29.08.2012/ac/a/m)
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