Erweiterte Funktionen
Aluminium- und Kupferpreis im Korrekturmodus
10.10.12 16:37
Raiffeisen Bank International AG
Wien (www.aktiencheck.de) - Nachdem der Aluminiumpreis im September einen kräftigen Sprung nach oben verzeichnete, hat der positive Trend zuletzt offensichtlich schon wieder ein Ende gefunden, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.
Letzteres dürfte auch den nachlassenden positiven Effekten aus den diversen Notenbankaktionen geschuldet sein. Generell könne davon ausgegangen werden, dass die Nachfrage über die nächsten Monate hinweg eher bescheiden bleiben werde. Die zu erwarteten Wirtschaftswachstumsraten würden diesbezüglich auch nicht viel mehr erwarten lassen. Zudem seien die Aluminiumproduzenten nach wie vor äußerst zurückhaltend bei den notwendigen Kapazitätsschließungen.
Vor allem China stehe hier einmal mehr im Vordergrund. Weiterhin sehe es nicht danach aus, dass der seit mehr als zehn Jahren dauernde Aufwärtstrend beim Produktionsvolumen einen Abbruch erleide, da insbesondere in den westlichen Provinzen neue Kapazitäten hinzugekommen seien und auch Energiesubventionen Bestand hätten. Dementsprechend erscheine ein nachhaltiger Aufwärtstrend beim Aluminiumpreis nach Meinung der Analysten als wenig realistisch.
Der Kupferpreis sei seit Anfang Oktober trotz des vorteilhaften geldpolitischen Umfelds ebenfalls im Korrekturmodus. Dafür seien in erster Linie globale Konjunktursorgen verantwortlich. Insbesondere Konjunktursorgen aus China, dem größten Nachfrageland nach Kupfer, würden den Preis derzeit stark belasten. Die Stimulusmaßnahmen der chinesischen Zentralregierung im Vorfeld des Führungswechsels am 8. November seien bisher nicht ausreichend gewesen, um Sorgen über eine schwache Kupfernachfrage aus China zu zerstreuen.
Nach Meinung der Analysten werde die chinesische Wirtschaft aber spätestens gegen Jahresende aufgrund der initiierten Infrastrukturprojekte wieder an Dynamik gewinnen, was in weiterer Folge den Kupferpreis unterstützen sollte. Gelinge eine Beruhigung in der Eurozone, sollte eine Schwächung des US-Dollars ebenfalls für Auftrieb beim Kupferpreis sorgen. In der Folge dürften sich die Positionen spekulativer Finanzinvestoren auch wieder deutlich erhöhen. Gegen Jahresende erwarte man den Kupferpreis bei USD 8.500 je metrische Tonne, kurzfristige Abwärtsrisiken seien aber gestiegen. (10.10.2012/ac/a/m)
Letzteres dürfte auch den nachlassenden positiven Effekten aus den diversen Notenbankaktionen geschuldet sein. Generell könne davon ausgegangen werden, dass die Nachfrage über die nächsten Monate hinweg eher bescheiden bleiben werde. Die zu erwarteten Wirtschaftswachstumsraten würden diesbezüglich auch nicht viel mehr erwarten lassen. Zudem seien die Aluminiumproduzenten nach wie vor äußerst zurückhaltend bei den notwendigen Kapazitätsschließungen.
Der Kupferpreis sei seit Anfang Oktober trotz des vorteilhaften geldpolitischen Umfelds ebenfalls im Korrekturmodus. Dafür seien in erster Linie globale Konjunktursorgen verantwortlich. Insbesondere Konjunktursorgen aus China, dem größten Nachfrageland nach Kupfer, würden den Preis derzeit stark belasten. Die Stimulusmaßnahmen der chinesischen Zentralregierung im Vorfeld des Führungswechsels am 8. November seien bisher nicht ausreichend gewesen, um Sorgen über eine schwache Kupfernachfrage aus China zu zerstreuen.
Nach Meinung der Analysten werde die chinesische Wirtschaft aber spätestens gegen Jahresende aufgrund der initiierten Infrastrukturprojekte wieder an Dynamik gewinnen, was in weiterer Folge den Kupferpreis unterstützen sollte. Gelinge eine Beruhigung in der Eurozone, sollte eine Schwächung des US-Dollars ebenfalls für Auftrieb beim Kupferpreis sorgen. In der Folge dürften sich die Positionen spekulativer Finanzinvestoren auch wieder deutlich erhöhen. Gegen Jahresende erwarte man den Kupferpreis bei USD 8.500 je metrische Tonne, kurzfristige Abwärtsrisiken seien aber gestiegen. (10.10.2012/ac/a/m)
Werte im Artikel
07.03.26
, Börse Global
Aluminium: Versorgungskrise im Golf
06.02.26
, Börse Global
Aluminium: Ende des Überflusses



