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Aluminium: weitere Produktionskürzungen
23.05.12 12:09
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Es war nur eine kurze Verschnaufpause an den Metallmärkten, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Market.
Eine erneut steigende Risikoaversion im Vorfeld des heutigen EU-Gipfels habe Kupfer mit 7.620 USD je Tonne sogar noch unter die Tiefstände von Ende letzter Woche gedrückt. Vor allem der Rückzug der spekulativen Investoren belaste derzeit das rote Metall: Die Zahl der Netto-Long-Positionen sei zum 15. Mai um weitere 10.000 Kontrakte auf knapp 5.000 Kontrakte gesunken. Damit würden die kurzfristigen Investoren aber noch immer auf der Netto-Long-Seite bleiben und eine Fortsetzung der Korrektur sei nicht auszuschließen.
Aluminium notiere mit gut 2.000 USD je Tonne nur knapp über dem Jahrestief. Die niedrigen Preise am Aluminiummarkt hätten viele Aluminiumschmelzen unrentabel gemacht. Norsk Hydro, Europas drittgrößter Aluminiumproduzent, verhandle nun mit den Arbeitern in der Kurri Kurri-Schmelze in Australien über eine Schließung des Werkes. Bereits im Januar habe man die dortige Produktion um 60.000 Tonnen bzw. ein Drittel zurückgefahren.
Global sei die Aluminiumproduktion seit letztem Sommer erst leicht gesunken. Im April seien laut Internationalen Aluminium Institut 3,6 Mio. Tonnen Aluminium produziert worden und damit 5,5% weniger als im Hochpunkt im August 2011. Zum Vergleich: Zwischen August 2008 und Februar 2009 hätten sich die Kürzungen auf knapp 20% belaufen. In China, dem weltgrößten Produzentenland, seien die Kürzungen bislang mit 4,3% gegenüber August 2011 unterdurchschnittlich ausgefallen. (23.05.2012/ac/a/m)
Eine erneut steigende Risikoaversion im Vorfeld des heutigen EU-Gipfels habe Kupfer mit 7.620 USD je Tonne sogar noch unter die Tiefstände von Ende letzter Woche gedrückt. Vor allem der Rückzug der spekulativen Investoren belaste derzeit das rote Metall: Die Zahl der Netto-Long-Positionen sei zum 15. Mai um weitere 10.000 Kontrakte auf knapp 5.000 Kontrakte gesunken. Damit würden die kurzfristigen Investoren aber noch immer auf der Netto-Long-Seite bleiben und eine Fortsetzung der Korrektur sei nicht auszuschließen.
Aluminium notiere mit gut 2.000 USD je Tonne nur knapp über dem Jahrestief. Die niedrigen Preise am Aluminiummarkt hätten viele Aluminiumschmelzen unrentabel gemacht. Norsk Hydro, Europas drittgrößter Aluminiumproduzent, verhandle nun mit den Arbeitern in der Kurri Kurri-Schmelze in Australien über eine Schließung des Werkes. Bereits im Januar habe man die dortige Produktion um 60.000 Tonnen bzw. ein Drittel zurückgefahren.
Global sei die Aluminiumproduktion seit letztem Sommer erst leicht gesunken. Im April seien laut Internationalen Aluminium Institut 3,6 Mio. Tonnen Aluminium produziert worden und damit 5,5% weniger als im Hochpunkt im August 2011. Zum Vergleich: Zwischen August 2008 und Februar 2009 hätten sich die Kürzungen auf knapp 20% belaufen. In China, dem weltgrößten Produzentenland, seien die Kürzungen bislang mit 4,3% gegenüber August 2011 unterdurchschnittlich ausgefallen. (23.05.2012/ac/a/m)




