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Aluminiummarkt im Fokus
12.08.11 16:48
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Angesichts der zweistelligen Prozentverluste bei den anderen Metallen haben sich die Aluminiumpreise zuletzt vergleichbar besser gehalten, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Auch habe der jüngste massive Anstieg der LME-Lagerbestände den Rückgang nicht beschleunigen können. Vorgestern sei mit über 185 Tsd. Tonnen im holländischen Hafen Vlissingen der stärkste LME-Lageranstieg überhaupt bei Aluminium gemeldet worden. Insgesamt hätten sich die dortigen Aluminiumvorräte in nur zwei Wochen auf mittlerweile 600 Tsd. Tonnen verdoppelt, wobei Vlissingen nun nach Detroit die zweitgrößten Lagerbestände weltweit aufweise. Weitere Anstiege seien wahrscheinlich, weil dies offensichtlich ein Teil der Lieferung von über 1 Mio. Tonnen Aluminium aus den Vorjahren sei, die bislang noch außerhalb des LME-Lagersystems gehalten und nun erst offiziell erfasst worden sei.
Zwar stünden die riesigen LME-Lagerbestände von über 4,5 Mio. Tonnen einem starken Preisanstieg bei Aluminium im Weg. Jedoch würden die Analysten die aktuellen Entwicklungen nicht überbewerten. Denn zum einen handle es sich um Material, was schon lange vorhanden gewesen sei und zeige somit nicht die aktuell angespanntere Angebots-Nachfrage-Konstellation. Zum anderen würden gleichzeitig die Lagerbestände in Asien fallen. In den Häfen Japans, des weltweit drittgrößten Aluminiumverbrauchers, seien sie im Juli gegenüber dem Vormonat um 11% auf 203,5 Tsd. Tonnen gesunken. In China würden die Lagerbestände sogar schon seit Monaten kontinuierlich zurückgehen und aktuell 69% unter dem Hoch aus dem November 2010 liegen. (12.08.2011/ac/a/m)
Auch habe der jüngste massive Anstieg der LME-Lagerbestände den Rückgang nicht beschleunigen können. Vorgestern sei mit über 185 Tsd. Tonnen im holländischen Hafen Vlissingen der stärkste LME-Lageranstieg überhaupt bei Aluminium gemeldet worden. Insgesamt hätten sich die dortigen Aluminiumvorräte in nur zwei Wochen auf mittlerweile 600 Tsd. Tonnen verdoppelt, wobei Vlissingen nun nach Detroit die zweitgrößten Lagerbestände weltweit aufweise. Weitere Anstiege seien wahrscheinlich, weil dies offensichtlich ein Teil der Lieferung von über 1 Mio. Tonnen Aluminium aus den Vorjahren sei, die bislang noch außerhalb des LME-Lagersystems gehalten und nun erst offiziell erfasst worden sei.
Zwar stünden die riesigen LME-Lagerbestände von über 4,5 Mio. Tonnen einem starken Preisanstieg bei Aluminium im Weg. Jedoch würden die Analysten die aktuellen Entwicklungen nicht überbewerten. Denn zum einen handle es sich um Material, was schon lange vorhanden gewesen sei und zeige somit nicht die aktuell angespanntere Angebots-Nachfrage-Konstellation. Zum anderen würden gleichzeitig die Lagerbestände in Asien fallen. In den Häfen Japans, des weltweit drittgrößten Aluminiumverbrauchers, seien sie im Juli gegenüber dem Vormonat um 11% auf 203,5 Tsd. Tonnen gesunken. In China würden die Lagerbestände sogar schon seit Monaten kontinuierlich zurückgehen und aktuell 69% unter dem Hoch aus dem November 2010 liegen. (12.08.2011/ac/a/m)
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