Erweiterte Funktionen
Aluminiumnachfrage vor massivem Anstieg?
12.10.11 16:46
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Aluminiumnachfrage weltweit soll in diesem Jahr um 12% steigen, in China sogar um 17% auf 19,3 Mio. Tonnen, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Eigentlich sei dies eine Hammernachricht, zumal sie von Alcoa (ISIN US0138171014/ WKN 850206) komme, einem der weltgrößten Aluminiumhersteller mit einem Anteil von rund 9% an der Weltaluminiumproduktion. Zwar deute der massive Rückgang der Aluminiumlagerbestände in China - die Bestände an der SHFE seien allein in diesem Jahr um über 440 Tsd. Tonnen bzw. 82% zurückgegangen - ebenfalls darauf hin, dass die chinesische Nachfrage das Angebot übersteige. Der Infodienst WBMS weise aber in den ersten sieben Monaten des Jahres noch einen Primärmarktüberschuss von über 300 Tsd. Tonnen in China aus.
Die Analysten würden deshalb Alcoas Erwartung eines chinesischen Primärkmarktdefizites von 800 Tsd. Tonnen für äußerst unwahrscheinlich halten, vor allem weil Alcoa dies mit starker Nachfrage erkläre. Denn die weltweite Konjunkturabkühlung dürfte auch China treffen. China sei außerdem in den letzten Monaten ein großer Netto-Exporteur gewesen, was im Widerspruch zu einer starken Binnennachfrage stehe.
Auch wenn den Analysten die Alcoa-Prognosen als zu optimistisch erscheinen würden, würden sie Aluminium auf dem aktuellen Preisniveau sowohl kurz- als auch langfristig für attraktiv halten. Kurzfristig, weil die Preise mittlerweile unter die Grenzproduktionskosten gefallen seien, weshalb einige Produzenten ihre Produktion runterfahren würden. Langfristig, weil die Analysten überzeugt seien, dass sie starke Nachfragesteigerungen sehen würden, weshalb ein Produktionsdefizit in wenigen Jahren sehr wahrscheinlich sei. (12.10.2011/ac/a/m)
Eigentlich sei dies eine Hammernachricht, zumal sie von Alcoa (ISIN US0138171014/ WKN 850206) komme, einem der weltgrößten Aluminiumhersteller mit einem Anteil von rund 9% an der Weltaluminiumproduktion. Zwar deute der massive Rückgang der Aluminiumlagerbestände in China - die Bestände an der SHFE seien allein in diesem Jahr um über 440 Tsd. Tonnen bzw. 82% zurückgegangen - ebenfalls darauf hin, dass die chinesische Nachfrage das Angebot übersteige. Der Infodienst WBMS weise aber in den ersten sieben Monaten des Jahres noch einen Primärmarktüberschuss von über 300 Tsd. Tonnen in China aus.
Die Analysten würden deshalb Alcoas Erwartung eines chinesischen Primärkmarktdefizites von 800 Tsd. Tonnen für äußerst unwahrscheinlich halten, vor allem weil Alcoa dies mit starker Nachfrage erkläre. Denn die weltweite Konjunkturabkühlung dürfte auch China treffen. China sei außerdem in den letzten Monaten ein großer Netto-Exporteur gewesen, was im Widerspruch zu einer starken Binnennachfrage stehe.
Auch wenn den Analysten die Alcoa-Prognosen als zu optimistisch erscheinen würden, würden sie Aluminium auf dem aktuellen Preisniveau sowohl kurz- als auch langfristig für attraktiv halten. Kurzfristig, weil die Preise mittlerweile unter die Grenzproduktionskosten gefallen seien, weshalb einige Produzenten ihre Produktion runterfahren würden. Langfristig, weil die Analysten überzeugt seien, dass sie starke Nachfragesteigerungen sehen würden, weshalb ein Produktionsdefizit in wenigen Jahren sehr wahrscheinlich sei. (12.10.2011/ac/a/m)
Werte im Artikel
07.03.26
, Börse Global
Aluminium: Versorgungskrise im Golf
06.02.26
, Börse Global
Aluminium: Ende des Überflusses



