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Aluminiumvorräte in den LME-Lagerhäusern gestiegen
18.01.12 14:20
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Aluminiumvorräte in den Lagerhäusern der LME sind gestern zum ersten Mal überhaupt über die Marke von 5 Mio. Tonnen gestiegen, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Dies dürfte im Wesentlichen auf die Umschichtung von bereits vorhandenem Material zurückzuführen sein, das bislang außerhalb der börsenregistrierten Lagerhäuser gehalten und nun in diese eingeliefert und damit "sichtbar" gemacht worden sei. Allerdings sei zuletzt auch die Aluminiumproduktion in China wieder gestiegen - trotz niedriger Preise und höherer Energiekosten. Gemäß Daten des Nationalen Statistikbüros sei sie im Dezember im Vergleich zum Vorjahr um gut 15% auf 1,43 Mio. Tonnen ausgeweitet worden. Dies dürfte allerdings nur vorübergehender Natur sein. Die Analysten würden in den nächsten Monaten von weiteren bzw. neuen Produktionskürzungen ausgehen, da trotz dem jüngsten Preisanstieg - Aluminium habe sich auf ein 2,5-Monatshoch von über 2.200 USD je Tonne verteuert - viele chinesische Aluminiumschmelzen verlustreich operieren würden.
Seit Mitte Dezember befinde sich der Baltic Dry Index, der die Frachtraten für Schüttguttransporte messe, im "freien Fall" und habe sich seitdem mehr als halbiert. Gestern sei zum ersten Mal seit drei Jahren die Marke von 1.000 Punkten unterschritten worden. Der Absturz sei auf schlechte Wetterverhältnisse in Australien, Brasilien und Kolumbien zurückzuführen, wodurch weniger Eisenerz und Kohle habe verschifft werden können. Auch eine schwächere Nachfrage aus China im Vorfeld des Neujahrfestes dürfte dazu beigetragen haben. Generell sei der Markt für Frachtschiffe von hohen Überkapazitäten geprägt. (18.01.2012/ac/a/m)
Dies dürfte im Wesentlichen auf die Umschichtung von bereits vorhandenem Material zurückzuführen sein, das bislang außerhalb der börsenregistrierten Lagerhäuser gehalten und nun in diese eingeliefert und damit "sichtbar" gemacht worden sei. Allerdings sei zuletzt auch die Aluminiumproduktion in China wieder gestiegen - trotz niedriger Preise und höherer Energiekosten. Gemäß Daten des Nationalen Statistikbüros sei sie im Dezember im Vergleich zum Vorjahr um gut 15% auf 1,43 Mio. Tonnen ausgeweitet worden. Dies dürfte allerdings nur vorübergehender Natur sein. Die Analysten würden in den nächsten Monaten von weiteren bzw. neuen Produktionskürzungen ausgehen, da trotz dem jüngsten Preisanstieg - Aluminium habe sich auf ein 2,5-Monatshoch von über 2.200 USD je Tonne verteuert - viele chinesische Aluminiumschmelzen verlustreich operieren würden.
Seit Mitte Dezember befinde sich der Baltic Dry Index, der die Frachtraten für Schüttguttransporte messe, im "freien Fall" und habe sich seitdem mehr als halbiert. Gestern sei zum ersten Mal seit drei Jahren die Marke von 1.000 Punkten unterschritten worden. Der Absturz sei auf schlechte Wetterverhältnisse in Australien, Brasilien und Kolumbien zurückzuführen, wodurch weniger Eisenerz und Kohle habe verschifft werden können. Auch eine schwächere Nachfrage aus China im Vorfeld des Neujahrfestes dürfte dazu beigetragen haben. Generell sei der Markt für Frachtschiffe von hohen Überkapazitäten geprägt. (18.01.2012/ac/a/m)
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