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Ausblick für China wird klarer und besser
03.01.13 12:38
Baring Asset Management
Boston (www.fondscheck.de) - Unser Ausblick für 2013, was die Aktienmärkte in Asien ex Japan angeht, ist durchweg positiv, so die Experten von Baring Asset Management.
Obwohl 2012 ein gewisses Maß an Volatilität vorhanden gewesen sei, das durch Vorkommnisse innerhalb und außerhalb der Region verursacht worden sei, sei klar erkennbar, dass sich Asien unter den Regionen befinde, die sich seit Jahresbeginn am besten entwickelt hätten. Der MSCI AC Asia ex Japan-Index sei in den ersten elf Monaten um 19,0% in USD gestiegen, verglichen mit dem MSCI Emerging Markets-Index und dem MSCI AC World-Index, die im gleichen Zeitraum entsprechend 13,1% und 14,2% hätten dazugewinnen können. (Thomson Reuters Datastream, per 19.12.2012, in USD).
Nach Meinung der Experten würden einige der externen Risiken, die die Märkte in den letzten Jahren in Schach gehalten hätten, allmählich behandelt, was noch einmal ihren positiven Ausblick für die Region untermauere. Den größten und weitreichendsten Einfluss habe dabei wohl die sich schnell nähernde "Fiskalklippe" in den USA. So wie es momentan aussieht, scheinen die Verhandlungen in geregelten Bahnen zu verlaufen und unserer Ansicht nach wird es zunehmend wahrscheinlicher, dass dieses zentrale wirtschaftliche und politische Thema letztendlich beigelegt werden kann, so die Experten von Baring Asset Management.
Zusätzlich ermutigend für sie als asiatische Anleger seien auch die jüngsten geldpolitischen Schritte der Europäischen Zentralbank. Zwar werde eine Phase mit geringem oder keinem Wachstum auch Auswirkungen auf asiatische Exporteure haben, jedoch sei durch das Ankaufprogramm von Anleihen durch die EZB wenigstens die unmittelbare Ansteckungsgefahr gebannt, dass ein Streik von Anleihekäufern eine Regierung in die Krise stürze.
Die Experten würden glauben, dass sich eine Stabilisierung des externen Umfeldes, gepaart mit einem widerstandsfähigen Wirtschaftswachstum in Asien, positiv auf asiatische Aktien auswirken werde, da sich Anleger wieder auf attraktive Fundamentaldaten der Region, wie beispielsweise einen niedrigen Schuldenstand, steigenden Binnenkonsum und -investitionen, konzentrieren würden.
Im Ergebnis sollten asiatische Wirtschaften überdurchschnittliche Wachstumsraten, sowohl im Vergleich mit der entwickelten Welt als auch mit anderen Schwellenländern, vorweisen können. Wenn das Bewertungsniveau gegenüber dem historischen Durchschnitt und der restlichen Welt niedrig bleibe, könnte sich daraus nach Meinung der Experten eine starke Wertentwicklung von regionalen Aktien ergeben.
China bleibe wie immer einer der wichtigsten Treiber der breiten Asien ex Japan Region und anders als im Jahre 2012, als der Ausblick für China einen Unsicherheitsfaktor an den Märkten dargestellt habe, scheine das sich abzeichnende Bild für 2013 erheblich klarer.
Die chinesische Wirtschaft habe sich in diesem Jahr schwächer als allgemein erwartet entwickelt, was regionale Aktien ausgebremst habe. Es gebe jedoch mittlerweile Anzeichen dafür, dass den Politikern eine "sanfte Landung" gelungen sei und die Experten würden daher für die kommenden Monate von einem relativ stabilen Wachstum in China ausgehen.
Weiterhin sei nach Meinung der Experten das Ergebnis des 18. Nationalkongresses in China den Aktienmärkten zuträglich. Zwar seien grundlegende Veränderungen bei wichtigen Themen der langfristigen Wirtschaftspolitik nicht zu erwarten, jedoch würden die Anleger das Ende einer unsicheren Phase begrüßen und die Experten würden außerdem davon ausgehen, dass die neue Parteiführung unter Xi Jinping und Li Keqiang durch Ankündigungen weiterer Stimulationsmaßnahmen für eine noch positivere Anlegerstimmung an den Märkten sorgen werde.
Aus diesen Gründen würden die Experten die umfangreiche Allokation von chinesischen Titeln in ihren Asien ex Japan Aktienportfolios beibehalten. Sie würden zwar erwarten, dass sich die Behörden auf konsumfördernde Maßnahmen konzentrieren würden, jedoch werde ebenfalls an den Infrastrukturinvestitionen festgehalten werden und diese Tatsache stütze die positive Einschätzung der Experten für den Materialsektor und für Unternehmen, die ihrer Meinung nach von steigenden Ausgaben in Bereichen wie Smart Grid, Bewässerungsarbeiten und alternative Energien profitieren würden.
Des Weiteren würden die Experten etwas optimistischer in Bezug auf bestimmte chinesische Finanztitel, wie ICBC und China Pacific Insurance. Die Ankündigungen der neuen Geschäftsführung hätten ihrer Meinung nach die Gewinnvisibilität für strategisch wichtige Bereiche wie den Bankensektor verbessert. In Kombination mit attraktiven Bewertungen sollte dies 2013 für eine starke Performance des genannten Bereichs sorgen.
Auch der chinesische A-Aktienmarkt habe im Vergleich zu der restlichen Asien ex Japan Region in 2012 keinen rechten Fortschritt verzeichnen können. Die Experten würden glauben, dass Anleger bisher übertrieben pessimistisch für diesen Markt eingestellt gewesen seien und dass das derzeitige Bewertungsniveau einen attraktiven Einstiegszeitpunkt für Anleger mit langfristigem Wachstumsziel biete und zudem die Chance, Anteile von Firmen zu erwerben, die in Hongkong und an ausländischen Börsen entweder nicht verfügbar und unterrepräsentiert seien.
Abgesehen von China hätten die Experten eine signifikante Allokation in den sich schnell entwickelnden Wirtschaften Südostasiens und dort würden sie insbesondere Indonesien und Thailand bevorzugen. Ihre Präferenz in diesen Ländern gelte Unternehmen, die ihrer Meinung nach so aufgestellt seien, dass sie von den beiden Hauptfaktoren für ein langfristiges regionales Wachstum profitieren könnten: steigender Konsum und Investitionen in Infrastrukturprojekte.
Aufgrund der rasant wachsenden Mittelschicht würden die Experten besonders verbraucherbezogene Sektoren bevorzugen. Die steigenden Einkommen hätten vermehrte Ausgaben in Bereichen wie dem Gesundheitswesen zur Folge. Das in Indonesien ansässige Unternehmen Kalbe Farma sei ein Aktienbeispiel, das direkt von dieser Situation profitiere. Nach Ansicht der Experten sei das Unternehmen aufgrund seiner starken Marken und seines weitreichenden Vertriebsnetzwerks ideal positioniert, um sich das langfristige Wachstum des Pharma- und Consumer-Health-Marktes zu Nutze zu machen.
Das in Thailand ansässige Hotellerie- und Freizeitunternehmen Minor International sei eine weitere wichtige Portfolioposition. Es verfüge über mehr als 1.000 Schnellrestaurants und sollte somit von dem steigenden Niveau der verfügbaren Einkommen in der Region profitieren. Außerdem verwalte das Unternehmen mehr als 30 Hotelanlagen der Namen Four Seasons, Marriott und der Eigenmarke Anatara, durch deren Zugang es zusätzlich von dem zunehmenden regionalen Tourismusgeschäft - insbesondere mit den Chinesen - einen Nutzen ziehen sollte.
In Korea würden die Experten ganz klar den wichtigen Technologiesektor bevorzugen. Die Gesamtnachfrage nach mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets steige weiter an und mit dem Unternehmen Samsung Electronics, einer der wenigen Rivalen des Apple iPhone, befinde sich Korea im Kern dieser Nachfrage.
Außerdem würden sich in Korea immer wieder Investmentchancen unter ausgewählten Herstellern innerhalb der Zuliefererkette ergeben, da das Gewinnwachstum erheblich von den Markteinführungen des Samsung Galaxy S3 und des Apple iPhone 5 gestärkt werden sollte. Jedoch werde die positive Einstellung der Experten zum Technologiesektor durch ihre vorsichtige Haltung in anderen koreanischen Marktbereichen, wie dem Finanzsektor, dem Energiesektor und bei Telekommunikationsdienstleistungen, wieder ausgeglichen.
Die Experten würden davon ausgehen, dass asiatische Märkte zukünftig weiterhin die Anzeichen für eine Stabilisierung der wichtigsten Wirtschaftsnationen wie den USA, Europa und China im Blick behalten würden. Wahrscheinlich werde ein gewisses Maß an Volatilität vorherrschen, die Experten würden jedoch glauben, dass die Aktienmärkte mittlerweile über eine solidere Basis verfügen würden, und seien deshalb optimistisch, dass das überdurchschnittliche Wachstum und die finanzpolitische Dynamik der Region Asien ex Japan dazu führen würden, dass regionale Aktien 2013 attraktive Renditen erwirtschaften würden.
Somit würden sich die Experten in diesem Umfeld, in dem Anleger wieder vermehrt auf Erträge schauen würden, auf Titel, die langfristig von dem asiatischen Konsumwachstum profitieren würden, auf Titel von aufstrebenden asiatischen Marken und auf Titel von Anbietern mit hohem Ertragspotenzial konzentrieren. Diese Strategie sollte für Anleger in ihren Asien ex Japan Aktienfonds im Laufe des Jahres 2013 positive Renditen erwirtschaften. (03.01.2013/fc/a/m)
Obwohl 2012 ein gewisses Maß an Volatilität vorhanden gewesen sei, das durch Vorkommnisse innerhalb und außerhalb der Region verursacht worden sei, sei klar erkennbar, dass sich Asien unter den Regionen befinde, die sich seit Jahresbeginn am besten entwickelt hätten. Der MSCI AC Asia ex Japan-Index sei in den ersten elf Monaten um 19,0% in USD gestiegen, verglichen mit dem MSCI Emerging Markets-Index und dem MSCI AC World-Index, die im gleichen Zeitraum entsprechend 13,1% und 14,2% hätten dazugewinnen können. (Thomson Reuters Datastream, per 19.12.2012, in USD).
Nach Meinung der Experten würden einige der externen Risiken, die die Märkte in den letzten Jahren in Schach gehalten hätten, allmählich behandelt, was noch einmal ihren positiven Ausblick für die Region untermauere. Den größten und weitreichendsten Einfluss habe dabei wohl die sich schnell nähernde "Fiskalklippe" in den USA. So wie es momentan aussieht, scheinen die Verhandlungen in geregelten Bahnen zu verlaufen und unserer Ansicht nach wird es zunehmend wahrscheinlicher, dass dieses zentrale wirtschaftliche und politische Thema letztendlich beigelegt werden kann, so die Experten von Baring Asset Management.
Zusätzlich ermutigend für sie als asiatische Anleger seien auch die jüngsten geldpolitischen Schritte der Europäischen Zentralbank. Zwar werde eine Phase mit geringem oder keinem Wachstum auch Auswirkungen auf asiatische Exporteure haben, jedoch sei durch das Ankaufprogramm von Anleihen durch die EZB wenigstens die unmittelbare Ansteckungsgefahr gebannt, dass ein Streik von Anleihekäufern eine Regierung in die Krise stürze.
Die Experten würden glauben, dass sich eine Stabilisierung des externen Umfeldes, gepaart mit einem widerstandsfähigen Wirtschaftswachstum in Asien, positiv auf asiatische Aktien auswirken werde, da sich Anleger wieder auf attraktive Fundamentaldaten der Region, wie beispielsweise einen niedrigen Schuldenstand, steigenden Binnenkonsum und -investitionen, konzentrieren würden.
Im Ergebnis sollten asiatische Wirtschaften überdurchschnittliche Wachstumsraten, sowohl im Vergleich mit der entwickelten Welt als auch mit anderen Schwellenländern, vorweisen können. Wenn das Bewertungsniveau gegenüber dem historischen Durchschnitt und der restlichen Welt niedrig bleibe, könnte sich daraus nach Meinung der Experten eine starke Wertentwicklung von regionalen Aktien ergeben.
China bleibe wie immer einer der wichtigsten Treiber der breiten Asien ex Japan Region und anders als im Jahre 2012, als der Ausblick für China einen Unsicherheitsfaktor an den Märkten dargestellt habe, scheine das sich abzeichnende Bild für 2013 erheblich klarer.
Die chinesische Wirtschaft habe sich in diesem Jahr schwächer als allgemein erwartet entwickelt, was regionale Aktien ausgebremst habe. Es gebe jedoch mittlerweile Anzeichen dafür, dass den Politikern eine "sanfte Landung" gelungen sei und die Experten würden daher für die kommenden Monate von einem relativ stabilen Wachstum in China ausgehen.
Weiterhin sei nach Meinung der Experten das Ergebnis des 18. Nationalkongresses in China den Aktienmärkten zuträglich. Zwar seien grundlegende Veränderungen bei wichtigen Themen der langfristigen Wirtschaftspolitik nicht zu erwarten, jedoch würden die Anleger das Ende einer unsicheren Phase begrüßen und die Experten würden außerdem davon ausgehen, dass die neue Parteiführung unter Xi Jinping und Li Keqiang durch Ankündigungen weiterer Stimulationsmaßnahmen für eine noch positivere Anlegerstimmung an den Märkten sorgen werde.
Des Weiteren würden die Experten etwas optimistischer in Bezug auf bestimmte chinesische Finanztitel, wie ICBC und China Pacific Insurance. Die Ankündigungen der neuen Geschäftsführung hätten ihrer Meinung nach die Gewinnvisibilität für strategisch wichtige Bereiche wie den Bankensektor verbessert. In Kombination mit attraktiven Bewertungen sollte dies 2013 für eine starke Performance des genannten Bereichs sorgen.
Auch der chinesische A-Aktienmarkt habe im Vergleich zu der restlichen Asien ex Japan Region in 2012 keinen rechten Fortschritt verzeichnen können. Die Experten würden glauben, dass Anleger bisher übertrieben pessimistisch für diesen Markt eingestellt gewesen seien und dass das derzeitige Bewertungsniveau einen attraktiven Einstiegszeitpunkt für Anleger mit langfristigem Wachstumsziel biete und zudem die Chance, Anteile von Firmen zu erwerben, die in Hongkong und an ausländischen Börsen entweder nicht verfügbar und unterrepräsentiert seien.
Abgesehen von China hätten die Experten eine signifikante Allokation in den sich schnell entwickelnden Wirtschaften Südostasiens und dort würden sie insbesondere Indonesien und Thailand bevorzugen. Ihre Präferenz in diesen Ländern gelte Unternehmen, die ihrer Meinung nach so aufgestellt seien, dass sie von den beiden Hauptfaktoren für ein langfristiges regionales Wachstum profitieren könnten: steigender Konsum und Investitionen in Infrastrukturprojekte.
Aufgrund der rasant wachsenden Mittelschicht würden die Experten besonders verbraucherbezogene Sektoren bevorzugen. Die steigenden Einkommen hätten vermehrte Ausgaben in Bereichen wie dem Gesundheitswesen zur Folge. Das in Indonesien ansässige Unternehmen Kalbe Farma sei ein Aktienbeispiel, das direkt von dieser Situation profitiere. Nach Ansicht der Experten sei das Unternehmen aufgrund seiner starken Marken und seines weitreichenden Vertriebsnetzwerks ideal positioniert, um sich das langfristige Wachstum des Pharma- und Consumer-Health-Marktes zu Nutze zu machen.
Das in Thailand ansässige Hotellerie- und Freizeitunternehmen Minor International sei eine weitere wichtige Portfolioposition. Es verfüge über mehr als 1.000 Schnellrestaurants und sollte somit von dem steigenden Niveau der verfügbaren Einkommen in der Region profitieren. Außerdem verwalte das Unternehmen mehr als 30 Hotelanlagen der Namen Four Seasons, Marriott und der Eigenmarke Anatara, durch deren Zugang es zusätzlich von dem zunehmenden regionalen Tourismusgeschäft - insbesondere mit den Chinesen - einen Nutzen ziehen sollte.
In Korea würden die Experten ganz klar den wichtigen Technologiesektor bevorzugen. Die Gesamtnachfrage nach mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets steige weiter an und mit dem Unternehmen Samsung Electronics, einer der wenigen Rivalen des Apple iPhone, befinde sich Korea im Kern dieser Nachfrage.
Außerdem würden sich in Korea immer wieder Investmentchancen unter ausgewählten Herstellern innerhalb der Zuliefererkette ergeben, da das Gewinnwachstum erheblich von den Markteinführungen des Samsung Galaxy S3 und des Apple iPhone 5 gestärkt werden sollte. Jedoch werde die positive Einstellung der Experten zum Technologiesektor durch ihre vorsichtige Haltung in anderen koreanischen Marktbereichen, wie dem Finanzsektor, dem Energiesektor und bei Telekommunikationsdienstleistungen, wieder ausgeglichen.
Die Experten würden davon ausgehen, dass asiatische Märkte zukünftig weiterhin die Anzeichen für eine Stabilisierung der wichtigsten Wirtschaftsnationen wie den USA, Europa und China im Blick behalten würden. Wahrscheinlich werde ein gewisses Maß an Volatilität vorherrschen, die Experten würden jedoch glauben, dass die Aktienmärkte mittlerweile über eine solidere Basis verfügen würden, und seien deshalb optimistisch, dass das überdurchschnittliche Wachstum und die finanzpolitische Dynamik der Region Asien ex Japan dazu führen würden, dass regionale Aktien 2013 attraktive Renditen erwirtschaften würden.
Somit würden sich die Experten in diesem Umfeld, in dem Anleger wieder vermehrt auf Erträge schauen würden, auf Titel, die langfristig von dem asiatischen Konsumwachstum profitieren würden, auf Titel von aufstrebenden asiatischen Marken und auf Titel von Anbietern mit hohem Ertragspotenzial konzentrieren. Diese Strategie sollte für Anleger in ihren Asien ex Japan Aktienfonds im Laufe des Jahres 2013 positive Renditen erwirtschaften. (03.01.2013/fc/a/m)


