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Baring Frontier Markets Fund: Afrika als spannende Anlageklasse - Fondsanalyse
18.06.14 12:12
Baring Asset Management
Boston (www.fondscheck.de) - Durch Unternehmen wie Guaranty Trust Bank, Zenith Bank und Nigerian Breweries steht Nigeria an erster Stelle, wenn es um Investmentchancen in Frontier-Märkte geht, so die Experten von Baring Asset Management in ihrem Kommentar zum Baring Frontier Markets Fund.
Nigeria, Afrikas größte Volkswirtschaft, habe unlängst sein BIP für 2013 nach oben auf USD 500 Mrd. korrigiert, womit das Land nun auf Platz 26 der weltweit größten Volkswirtschaften stehe. In diesem Land, das weitreichende Reformen durchlaufe, könnten die im Jahr 2015 anstehenden Parlamentswahlen zusätzliche Chancen für Anleger bieten.
Nigeria habe im Baring Frontier Markets Fund aktuell eine Gewichtung von 13,2% und sei damit die größte Länderposition, gefolgt von Saudi-Arabien (9,7%), Kuwait (9,6%) und den Vereinigten Arabischen Emiraten (9,2%). Die MENA-Region nehme 42,2% des Fondsvolumens ein, afrikanische Positionen würden 21,6% ausmachen, darauf würden Asien (13,8%) und Osteuropa (8,6%) folgen. Im April habe der Baring Frontier Markets Fund sein einjähriges Bestehen gefeiert und überzeuge mit einer Wertentwicklung über ein Jahr von 24,8%.
Michael Levy, Manager des Baring Frontier Markets Fund, sage: "Die Hauptgründe dafür, Frontier-Märkte in ein Investmentportfolio mit einzubeziehen, sind heute die gleichen wie zurzeit der Fondsauflegung: Diese Märkte verfügen über ein enormes langfristiges Wachstumspotenzial innerhalb einer Weltwirtschaft, die von eher schwachem Wachstum geprägt ist. Grenzmärkte sind ineffiziente Märkte in einem frühen Entwicklungsstadium, die viele fehlbewertete Investmentchancen bieten. Darüber hinaus weisen sie niedrige Korrelationen mit den Aktienmärkten der Industrie- und Schwellenländer auf.
Die Prognosen für Eigenkapitalrendite und Dividendenrendite für Grenzmärkte im Jahre 2015 sind wesentlich besser als für Industrie- und Schwellenmärkte, sie spiegeln höhere relative Wirtschaftszuwachsraten und frühzeitige Opportunitäten wider. Auch die Prognose für das BIP-Wachstum liegt oberhalb vergleichbarer Länder, sowohl für die nahe Zukunft als auch für die kommenden Jahrzehnte."
Ein gutes Beispiel für eine Anlagechance in Frontier-Märkten sei die Zenith Bank. Die zweitgrößte Bank in Nigeria habe von einem vorsichtigen Risikoansatz profitiert und entsprechend den Prognosen der Experten werde das zukünftige Kreditwachstum auf nachhaltige und gewinnbringende Weise 15% pro Jahr übersteigen. Darüber hinaus würden die äußerst liquiden Bilanzen eine Anlagenintensität aufweisen, die zu den höchsten weltweit gehöre. Weitere von den Experten von Baring Asset Management bevorzugte Grenzmarktaktien umfassen Safaricom aus Kenia sowie den größten Autohändler in Laos, Kolao Holdings, der von dem steigenden privaten Pkw-Bestand in Laos und den benachbarten Ländern Kambodscha und Myanmar profitiert.
Infolge der jüngsten Ankündigung, dass Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate ab dem 2. Juni vom MSCI Frontier Markets Index in den MSCI Emerging Markets Index umgruppiert würden, werde Afrika für Anleger in Grenzmärkten zunehmend wichtiger werden, so glaube man bei Barings. Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate hätten derzeit eine Gewichtung von 36,3% und die Neuklassifizierung dieser Staaten werde das Exposure zum langfristigen Wachstumspotenzial der Märkte in Afrika, Asien und Lateinamerika sowie weiterer Märkte im Nahen Osten, wie Kuwait und dem Oman, anteilig erhöhen.
Michael Levy sage weiterhin: "Afrika ist eine der Regionen, in denen wir ein starkes langfristiges Investmentpotenzial erkennen. Eine Konsequenz der Indexveränderung ist, dass wir eine gesteigerte Aufmerksamkeit für die Märkte in der Region erwarten. Da sich mit zunehmender Entwicklung der Volkswirtschaften auch die der Grenzmärkte weiter entfalten, ist dies unserer Ansicht nach auch gleichzeitig einer der Hauptgründe dafür, weshalb diese Märkte für Anleger weiterhin eine so spannende Anlageklasse sind." (18.06.2014/fc/a/f)
Nigeria, Afrikas größte Volkswirtschaft, habe unlängst sein BIP für 2013 nach oben auf USD 500 Mrd. korrigiert, womit das Land nun auf Platz 26 der weltweit größten Volkswirtschaften stehe. In diesem Land, das weitreichende Reformen durchlaufe, könnten die im Jahr 2015 anstehenden Parlamentswahlen zusätzliche Chancen für Anleger bieten.
Nigeria habe im Baring Frontier Markets Fund aktuell eine Gewichtung von 13,2% und sei damit die größte Länderposition, gefolgt von Saudi-Arabien (9,7%), Kuwait (9,6%) und den Vereinigten Arabischen Emiraten (9,2%). Die MENA-Region nehme 42,2% des Fondsvolumens ein, afrikanische Positionen würden 21,6% ausmachen, darauf würden Asien (13,8%) und Osteuropa (8,6%) folgen. Im April habe der Baring Frontier Markets Fund sein einjähriges Bestehen gefeiert und überzeuge mit einer Wertentwicklung über ein Jahr von 24,8%.
Die Prognosen für Eigenkapitalrendite und Dividendenrendite für Grenzmärkte im Jahre 2015 sind wesentlich besser als für Industrie- und Schwellenmärkte, sie spiegeln höhere relative Wirtschaftszuwachsraten und frühzeitige Opportunitäten wider. Auch die Prognose für das BIP-Wachstum liegt oberhalb vergleichbarer Länder, sowohl für die nahe Zukunft als auch für die kommenden Jahrzehnte."
Ein gutes Beispiel für eine Anlagechance in Frontier-Märkten sei die Zenith Bank. Die zweitgrößte Bank in Nigeria habe von einem vorsichtigen Risikoansatz profitiert und entsprechend den Prognosen der Experten werde das zukünftige Kreditwachstum auf nachhaltige und gewinnbringende Weise 15% pro Jahr übersteigen. Darüber hinaus würden die äußerst liquiden Bilanzen eine Anlagenintensität aufweisen, die zu den höchsten weltweit gehöre. Weitere von den Experten von Baring Asset Management bevorzugte Grenzmarktaktien umfassen Safaricom aus Kenia sowie den größten Autohändler in Laos, Kolao Holdings, der von dem steigenden privaten Pkw-Bestand in Laos und den benachbarten Ländern Kambodscha und Myanmar profitiert.
Infolge der jüngsten Ankündigung, dass Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate ab dem 2. Juni vom MSCI Frontier Markets Index in den MSCI Emerging Markets Index umgruppiert würden, werde Afrika für Anleger in Grenzmärkten zunehmend wichtiger werden, so glaube man bei Barings. Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate hätten derzeit eine Gewichtung von 36,3% und die Neuklassifizierung dieser Staaten werde das Exposure zum langfristigen Wachstumspotenzial der Märkte in Afrika, Asien und Lateinamerika sowie weiterer Märkte im Nahen Osten, wie Kuwait und dem Oman, anteilig erhöhen.
Michael Levy sage weiterhin: "Afrika ist eine der Regionen, in denen wir ein starkes langfristiges Investmentpotenzial erkennen. Eine Konsequenz der Indexveränderung ist, dass wir eine gesteigerte Aufmerksamkeit für die Märkte in der Region erwarten. Da sich mit zunehmender Entwicklung der Volkswirtschaften auch die der Grenzmärkte weiter entfalten, ist dies unserer Ansicht nach auch gleichzeitig einer der Hauptgründe dafür, weshalb diese Märkte für Anleger weiterhin eine so spannende Anlageklasse sind." (18.06.2014/fc/a/f)


