Baring Frontier Markets Fund: Frontier Markets präferiert - Fondsanalyse


18.07.14 12:42
Baring Asset Management

Boston (www.fondscheck.de) - Baring Asset Management präferiert Frontier Markets, so die Experten von Baring Asset Management im Kommentar zum Baring Frontier Markets Fund.

"Frontier Markets bieten das Umfeld für zukünftiges Wachstum", laute das Fazit eines aktuellen White Papers aus dem Hause Baring Asset Management. "Die Schätzungen für die Wachstumsraten der entwickelten Volkswirtschaften für die kommenden fünf bis zehn Jahre stagnieren bestenfalls und Schwellenländer weisen nicht mehr das hohe Expansionstempo auf wie vor zehn Jahren", stelle Michael Levy, Manager des Baring Frontier Markets Fund, fest. "Die höchsten Wachstumschancen bleiben demgegenüber den Grenzmärkten vorbehalten", ergänze er.

Im aktuellen White Paper beschreibe Michael Levy drei wesentliche Wachstumsfaktoren der Frontier Markets. Das sei zunächst die positive Demografie in Verbindung mit einer dynamischen Städtebauentwicklung. Die rasch wachsende Erwerbsbevölkerung sollte sich demnach auf lange Sicht in produktiven Wirtschaftsaktivitäten niederschlagen. Der zweite Faktor sei der rasche Strukturwandel, der aus der wachsenden Erwerbsbevölkerung mit zunehmender Kaufkraft resultiere und zu steigenden Konsumausgaben sowie einer vermehrten Nachfrage nach Finanzdienstleistungen führe. Der dritte Faktor seien die natürlichen Ressourcen, über die Frontier Markets verfügen würden. "Sie dienen unter anderem zur Finanzierung von Infrastruktureinrichtungen, die ihrerseits das Wirtschaftswachstum fördern", erkläre Levy.

Die bis zum Jahr 2050 reichenden Wachstumsprognosen im White Paper würden auf einer Studie der Citigroup von Ende 2011 basieren und kämen für Industrieländer auf einen Durchschnittswert von 2,1% pro Jahr. Die durchschnittlichen Wachstumsraten für aufstrebende Volkswirtschaften würden mit 4,4% p.a. beziffert, während für Frontier Markets bis 2050 ein durchschnittliches Wirtschaftswachstum von 5,8% pro Jahr angenommen werde.

"Frontier Markets bieten Investoren ein überdurchschnittliches Wirtschaftswachstum und aus unserer Sicht auch attraktiv bewertete Aktienmärkte mit einer hohen Dividenden- und Eigenkapitalrendite", ziehe Michael Levy Fazit. "Überdies sind die Korrelationen sowohl zu den entwickelten als auch den aufstrebenden Aktienmärkten sowie unter den Frontier Markets selbst als niedrig zu bewerten, sodass Investoren mit langfristiger Ausrichtung eine Beimischung dieser Anlageklasse ernsthaft erwägen sollten."

Frontier Markets seien Märkte, die sich in einem frühen Entwicklungsstadium befänden. Der Investment-Definition nach seien das alle Länder außerhalb der MSCI Developed Market oder Emerging Market Indices. Dazu würden Länder wie Argentinien, Bangladesch, Ghana, Kasachstan, Kenia, Kuwait, die Mongolei, Nigeria, Pakistan, Katar, Rumänien, Saudi-Arabien, Slowenien, Sri Lanka, die Vereinigten Arabischen Emirate, die Ukraine und Vietnam zählen. (18.07.2014/fc/a/f)