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Berenberg-1590-Ertrag-Universal 12/2011-Bericht
20.01.12 14:02
Berenberg Bank
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Berenberg-1590-Ertrag-Universal orientiert sich an der Zinsmeinung des Berenberg-Investmentkomitees und führt die entsprechenden Anpassungen in Abhängigkeit vom Kapitalmarktgeschehen durch, berichten die Analysten der Berenberg Bank.
Der Fonds investiere schwerpunktmäßig in Rentenpapiere guter Bonität (mindestens Investmentgrade), offene Immobilienfonds und Deep-Discount-Strukturen. Bei der Auswahl der Investments würden grundsätzlich eine quantitative und qualitative Prüfung vorgenommen.
Der letzte Monat des Jahres 2011 sei ruhig an den Börsen verlaufen. Eine Aktienmarktrally sei ausgeblieben. Der deutsche Leitindex DAX habe den Dezember mit einem kleinen Abschlag von 3,13% beendet. Der STOXX 50 (-0,60%) und der S&P 500 (+0,85%) hätten den Berichtsmonat nahezu unverändert beendet.
Auf dem Anleihemarkt im Dezember habe sich ein zweigeteiltes Bild gezeigt: Auf der einen Seite Länder, die sich zu besten Bedingung Geld hätten leihen können und auf der anderen Seite Staaten, die enorm hohe Zinsen hätten bieten müssen, um Anleihen zu emittieren. So hätten Investoren von Italien eine durchschnittliche Rendite von 6,98 Prozent gefordert, obgleich dieser Zins zumindest 58 Basispunkte unter der letzten, vergleichbaren Auktion gelegen habe. Gleichzeitig habe die Zentralbank Dänemarks Anleihen mit einer Laufzeit von bis zu neun Monaten teilweise unter Null Prozent platziert.
Während der DAX in 2011 ganze 14,7% eingebüßt habe, seien die Verluste im STOXX 50 mit 17,1% sogar noch stärker ausgefallen. Ein ganz anderes Bild habe sich in den USA gezeigt. Aufgrund überraschend positiver Konjunkturdaten habe der S&P 500 unverändert bei 1.258 Punkten geschlossen. So erkläre sich auch ein schwacher Euro zum Jahresende. Er habe gegenüber dem USD mit einem Minus von 3,2% bei 1,2961 notiert. Gewinner des zurückliegenden Jahres seien Gold und Öl gewesen. Aufgrund der starken Rezessionsängste hätten sich zwischenzeitliche Wertzuwächse für eine Feinunze Gold von über 33% ergeben.
Der Zinssatz des 3-Monats-Euribor zu dem sich Banken untereinander Liquidität verschaffen würden, stehe mit 1,38% deutlich über den in 2010 markierten Tiefstständen. Die Leitzinsen würden vermutlich - mit einer kurzen Unterbrechung - in den nächsten Quartalen weiter erhöht werden. Die Risikoprämien für Unternehmensanleihen hätten sich aufgrund der sich zuspitzenden Schuldenkrise sehr volatil gezeigt. (Stand vom 30.12.2011) (20.01.2012/fc/a/f)
Der Fonds investiere schwerpunktmäßig in Rentenpapiere guter Bonität (mindestens Investmentgrade), offene Immobilienfonds und Deep-Discount-Strukturen. Bei der Auswahl der Investments würden grundsätzlich eine quantitative und qualitative Prüfung vorgenommen.
Auf dem Anleihemarkt im Dezember habe sich ein zweigeteiltes Bild gezeigt: Auf der einen Seite Länder, die sich zu besten Bedingung Geld hätten leihen können und auf der anderen Seite Staaten, die enorm hohe Zinsen hätten bieten müssen, um Anleihen zu emittieren. So hätten Investoren von Italien eine durchschnittliche Rendite von 6,98 Prozent gefordert, obgleich dieser Zins zumindest 58 Basispunkte unter der letzten, vergleichbaren Auktion gelegen habe. Gleichzeitig habe die Zentralbank Dänemarks Anleihen mit einer Laufzeit von bis zu neun Monaten teilweise unter Null Prozent platziert.
Während der DAX in 2011 ganze 14,7% eingebüßt habe, seien die Verluste im STOXX 50 mit 17,1% sogar noch stärker ausgefallen. Ein ganz anderes Bild habe sich in den USA gezeigt. Aufgrund überraschend positiver Konjunkturdaten habe der S&P 500 unverändert bei 1.258 Punkten geschlossen. So erkläre sich auch ein schwacher Euro zum Jahresende. Er habe gegenüber dem USD mit einem Minus von 3,2% bei 1,2961 notiert. Gewinner des zurückliegenden Jahres seien Gold und Öl gewesen. Aufgrund der starken Rezessionsängste hätten sich zwischenzeitliche Wertzuwächse für eine Feinunze Gold von über 33% ergeben.
Der Zinssatz des 3-Monats-Euribor zu dem sich Banken untereinander Liquidität verschaffen würden, stehe mit 1,38% deutlich über den in 2010 markierten Tiefstständen. Die Leitzinsen würden vermutlich - mit einer kurzen Unterbrechung - in den nächsten Quartalen weiter erhöht werden. Die Risikoprämien für Unternehmensanleihen hätten sich aufgrund der sich zuspitzenden Schuldenkrise sehr volatil gezeigt. (Stand vom 30.12.2011) (20.01.2012/fc/a/f)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 70,81 € | 70,83 € | -0,02 € | -0,03% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000A0MZ309 | A0MZ30 | 72,29 € | 69,43 € | |


