BlackPoint Evolution Fund: Das neue Zeitalter der Knappheit - und was es für Investoren bedeutet


22.09.22 13:30
BlackPoint Asset Management

München (www.fondscheck.de) - Preiswerte Energie, günstige Arbeitskräfte und eine fortschreitende Globalisierung: Diese Zeiten sind vorbei. Was Unternehmen mitbringen müssen, um die neuen Herausforderungen zu meistern, und worauf es jetzt für langfristige Anleger ankommt, erläutert Alexander Pirpamer, Geschäftsführer und Leiter Portfolio Management bei BlackPoint Asset Management.

Es sei die aktuell größte Sorge der deutschen Wirtschaft: Was passiere, wenn das Gas ausgehe? "Auch wir als Portfoliomanager beschäftigen uns mit dieser Frage, schließlich wird die Antwort maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung an den Kapitalmärkten haben - in Deutschland und ganz Europa", so Pirpamer. Wenn der Gasfluss versiege, dürfte speziell die Industrie unter Druck geraten und der alte Kontinent als Standort massiv an Attraktivität verlieren. Die Finanzmärkte komplett zu verlassen, sei für ihn aber dennoch keine geeignete Option.

Risikomanagement sei ein fester Bestandteil im kompletten Investmentprozess des BlackPoint Evolution Fund, der jüngst von der Fonds-Ratingagentur Scope ein B-Rating erhalten habe. Das Portfoliomanagement möchte aber auch Chancen nutzen. "Dabei folgen wir nicht nur dem Trend, sondern handeln auch antizyklisch: Momentan gibt es einige Aktien hervorragender Unternehmen, die uns lange zu teuer bewertet waren, jetzt aber auf attraktiven Niveaus notieren", erläutere Pirpamer.

Er und sein Team würden insbesondere auf etablierte Konzerne setzen, bei denen eine Eigenschaft nicht fehlen dürfe: Anpassungsfähigkeit. "Unsere Anlagestrategie ist angelehnt an die Natur, weshalb wir auch von einem Darwin-Portfolio sprechen. Bestehen kann nur, wer sich auf neue Situationen einstellen kann. Denn die Rahmenbedingungen wandeln sich stetig."

Das Gegengewicht zur Aktienseite bilde im BlackPoint Evolution Fund ein breit gestreutes Anleiheportfolio. "Derzeit erfüllen festverzinsliche Papiere ihre Absicherungsfunktion zwar nur bedingt, da die Korrelation zu Aktien sehr hoch ist", habe Pirpamer gesagt. "Allerdings sind die Verluste auf der Anleiheseite nach wie vor geringer als bei Unternehmensbeteiligungen und wir sind überzeugt, dass sich die Anlageklasse künftig wieder stabilisieren wird." (22.09.2022/fc/a/f)