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China: Verlangsamtes Wachstum verlangt weitere Stimuli
23.01.15 12:23
Schroders
London (www.fondscheck.de) - In seinem aktuellen China-Kommentar äußert sich Craig Botham, Emerging Markets Economist bei Schroders, zum Wachstum der chinesischen Volkswirtschaft im vierten Quartal 2014 und seinen Erwartungen für 2015.
Er stelle unter anderem folgendes fest:
Chinas Wirtschaft habe mit einem Wachstum von 7,4 Prozent im Gesamtjahr 2014 die Erwartungen übertroffen, auch wenn das Regierungsziel von 7,5 Prozent damit nicht erreicht worden sei.
Das chinesische Wirtschaftswachstum sei um 1,5 Prozent im Vergleich zum 3. Quartal zurückgegangen.
Die Wirtschaftsentwicklung sei durch politische Stimuli wie die lockere Geldpolitik und beschleunigte Infrastrukturinvestitionen gestützt worden.
Craig Botham erwarte für das 1. Quartal 2015 weiter ein verlangsamtes Wachstum, da die fiskalischen Reformen und die fallenden Einnahmen durch Grundstücksverkäufe die lokalen Regierungsbudgets schmälern würden. Das bedeute mehr Anreize wie das Herabsetzen des Ratings und des Mindestreservesatzes.
Aber der Schwellenland-Experte erwarte auch, dass die Regierung das Wachstumsziel geringer ansetze und dennoch auch in 2015 verfehlen werde. Die Ausweitung des Schattenbankensystems im Dezember 2014 sei einer der Gründe gewesen, warum die Regierung gezögert habe, den Markt zu stimulieren. Das werde auch in 2015 der Fall sein. (23.01.2015/fc/a/m)
Er stelle unter anderem folgendes fest:
Chinas Wirtschaft habe mit einem Wachstum von 7,4 Prozent im Gesamtjahr 2014 die Erwartungen übertroffen, auch wenn das Regierungsziel von 7,5 Prozent damit nicht erreicht worden sei.
Die Wirtschaftsentwicklung sei durch politische Stimuli wie die lockere Geldpolitik und beschleunigte Infrastrukturinvestitionen gestützt worden.
Craig Botham erwarte für das 1. Quartal 2015 weiter ein verlangsamtes Wachstum, da die fiskalischen Reformen und die fallenden Einnahmen durch Grundstücksverkäufe die lokalen Regierungsbudgets schmälern würden. Das bedeute mehr Anreize wie das Herabsetzen des Ratings und des Mindestreservesatzes.
Aber der Schwellenland-Experte erwarte auch, dass die Regierung das Wachstumsziel geringer ansetze und dennoch auch in 2015 verfehlen werde. Die Ausweitung des Schattenbankensystems im Dezember 2014 sei einer der Gründe gewesen, warum die Regierung gezögert habe, den Markt zu stimulieren. Das werde auch in 2015 der Fall sein. (23.01.2015/fc/a/m)


